Klara Fall’s Vision und ein herzliches Willkommen auf dem: „Das glaube, wer mag-Portal

Klara Fall’s Vision und ein herzliches Willkommen auf dem: „Das glaube, wer mag“- Portal.
Es scheint, es sei traurige Gewissheit: Kaum jemand nimmt sich noch die Zeit an den Orten zu verweilen, die unseren Ursprung und einen großen Teil unserer Geschichte widerspiegeln.
Kein Wunder also, dass mich ein Traum immer wieder einholt: In diesem Traum sehe ich einen runden Holztisch. Darauf stehen mehrere Kerzen, die einen winzigen Raum hell erleuchten. Auf einem etwas wackligen und knarrendem Stuhl, sitzt ein Mann mit einer dicken Hornbrille und liest aus einem alten in Leder gebundenes Buch neugierigen Menschen Geschichten vor. Es ist mucksmäuschenstill. Hin und wieder hüstelt jemand ganz leise, seufzt oder lächelt zustimmend.
In Zeiten, in denen wertvolle Informationen zur deutschen Geschichte und Kultur immer weiter ins Abseits rücken, stelle ich mir oft einen solchen Ort vor. Einen Ort, an dem unzählige Menschen der Geschichte hinter der Geschichte nachlauschen.
Ein Traum, eine fixe Idee, ein törichter Gedanke?
Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Denn die Ereignisse der letzten Jahre lassen aufhorchen. Viele Menschen dürsten nach mehr Wissen aus der Vergangenheit. Sie möchten mehr über die Zusammenhänge zu längst vergangenen Ereignissen erfahren. Neugierige Leser wünschen sich diesen „Aha-Effekt“. Dazu liefert unsere deutsche Geschichte einen Spannungsbogen wie kaum ein anderes Land auf dieser Welt.
Zugegeben, es ist ein mutiges Unterfangen. Doch würde ich gerne diesen Versuch unternehmen, viele Menschen an einen solchen Ort zu bewegen. Sodass sie sich dort voller Neugier versammeln, um einen angeregten und lebendigen Austausch zu führen. Auch wenn wir die schnelllebige Zeit und die damit verbundene Digitalisierung oft verdammen, hat sie doch etwas Gutes: Mithilfe virtueller Werkzeuge, lässt sich ein derart breites Netz flechten, dass es ermöglicht, sich auf möglichst vielen Kanälen mit der deutschen Geschichte und Kultur zu beschäftigen.
Wer kennt sie nicht, diese Geschichtslehrer mit der monotonen Stimme, denen es nie gelang, Geschichte lebhaft darzustellen?
Geschichte darf nicht langweilen. Sie ist eng verbunden mit Überlieferungen, Fabeln und Sagen. Nur bedarf es eben der Kunst, den schmalen Grat zwischen leichter Lektüre und tieferem Sinn zu überwinden, um ein spannendes, unterhaltsames und kurzweiliges Potpourri ins Leben zu rufen.
„Das glaube, wer mag“- Portal könnte an dieser Stelle ein Zeichen setzen – mit dem Attribut eines fabelhaften Sammelsuriums zu Geschichte, Kunst und Kultur.
Und darüber hinaus, versorge ich als langjährige und erfahrene Reisejournalistin all meine neugierigen Leser mit wertvollen Tipps zu Unternehmungen, die das kulturelle Gut sanft untermalen.