
Kostroma im Jahre 1613: Hier wurde der erste russische Zar aus dem Hause Romanow gekrönt, Michail Fjodorowitsch. Die Herrschaftsdauer der Romanows betrug 300 Jahre.
Blättern wir im Geschichtsbuch noch einmal kurz zurück (ab etwa 879): Alle späteren Großfürsten und Fürsten stammten von Rurik und seinen Brüdern Sineus und Truwer ab. Die germanischen Namen wurden später slawisiert – z. Bsp.: aus Helga wurde Olga, aus Johann Ivan.
Die Nachkommen der Ruriks regierten bis 1598.
Letzte Rurikiden:
- Ivan III. 1462-1505
- Wassili 1505-1533
- Ivan IV 1533-1584
- Fjodor 1584-1598 – mit ihm erlosch die Dynastie der Rurikiden.
Erwähnenswert wäre noch, dass Rurik Alt Ladoga zu seiner Hauptstadt machte. Alt Ladoga liegt am Südufer des Ladogasees. Festungen, Kirchen und Ruinen erinnern noch an den Glanz der Ruriker. Das Gebiet ist touristisch nicht erschlossen, aber es gibt Museen dort und sowohl die hölzerne als auch steinerne Festung wurde restauriert.
Nach einigen Jahren der Wirren begann 1613 die Dynastie der Romanows. Anastasia kam aus einem ehemaligen Fürstenhaus der Ruriker.
- Die Dynastie der Romanows bestand von 1613-1761. Bekanntester Zar war Peter I. der Große.
- Danach kam die Dynastie der Romanow- Holstein-Gottorp (1762-1917). > siehe Ahnentafel am Ende.
- Anna, die Tochter Peter des I. heiratet Karl-Friedrich von Holstein-Gottorp.
- Der Sohn Karl Peter Ulrich von Gottorp wird Peter III.
- Elisabeth regierte von 1741-1762. Sie war die Schwester der Mutter von Karl Peter Ulrich und blieb ehe- und kinderlos. Daher holte sie ihren Neffen als Erbfolger nach Russland und verheiratete ihn mit Sophie Auguste Friederike von Anhalt Zerbst – die spätere Katharine II. die Große.
Nikolaus II. und seine Frau Alexandra und deren fünf Kinder müssen im Frühjahr 1918 nach Jekaterinburg reisen. Die Stadt im Ural wird zu ihrer letzten Station.
Im Keller einer Kaufmannsvilla tötet ein bolschewistisches Kommando im Auftrag Lenins die siebenköpfige Zarenfamilie und ihre Bediensteten mit Schüssen und Bajonettstößen.
Die Ahnentafel:
