Berlin erinnert sich heute an den 8. Mai. Kriegsende. Ein Ende, das sie mit einer „Befreiung“ gleichsetzen. Zahlreiche Veranstaltungen sind geplant.

 Nun ja, es fällt schwer an dieser Stelle und zu diesem Vorgehen die richtigen Worte zu finden. Nebenbei ist noch ein „Flaggenstreit“ entstanden. Was für eine entsetzliche Show, misslungen und verwerflich zugleich.

In der Süddeutschen Zeitung erschien am 8. Mai 1995 in Form einer Traueranzeige der folgende Text:

„Vae victis“. 8. Mai 1945. Zum Gedenken an alle Landsleute, die als Folge der „Befreiung“ von Hab und Gut, Heimat und in vielen Fällen auch von ihrem Leben befreit wurden.

Merke: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. August Kaiser, Essen, am 8. Mai 1995.

Ich werde ihn wieder, und immer wieder wiederholen, einen Satz, der seinem Inhalt nach nie an Bestand verliert:

„Es ist schon die Mühe wert, den tatsächlich Geschichtsablauf zu erforschen und nicht, die nach 1945 von den Siegern umgeschriebene Geschichte, anderen in taktloser Weiser aufzudiktieren.

Sieger schufen eine Wüste und nannten es Frieden

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Linke Blätter titeln heute:

„Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung – nicht nur Deutschlands, sondern ganz Europas. Daran sollten wir jedes Jahr erinnern: mit einem gesamteuropäischen Feiertag.“

Der Historiker Paul Nolte stellt fest, dass es nicht nur ein deutscher, sondern europäischer, ja globaler Knotenpunkt der Erinnerung ist.

Man spricht davon, einen übermächtig scheinenden Gegner überwunden zu haben – gemeint damit ist Deutschland.

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Ja, erinnern tun sich viele an diesen Tag der „Befreiung“… Denn ab da begann für das deutsche Volk eine Odyssee.

Heute führen diese Sieger, die sie „feiern“ immer noch Kriege und verlangen den Einsatz von Deutschen für ihre Unternehmungen.

Bereits 1920 nannten das die Sieger Frieden: Raub. Plünderung, Gewalttaten, große Gebietsabtretungen und unerfüllbare Reparationsleistungen.

In Wirklichkeit erschienen die Befreier als Richter und Henker.

Vergessen ist nicht die 1945 gezielte Tötung von deutschen Frauen und Kindern und alten Männern durch die Flächenbombardierung deutscher Städte, Tiefflieger mit Bordwaffen gerichtet auf Trecks und Eisenbahnzüge, überfüllt mit Vertriebenen. Das war Terror und Massenmord.

Meine Mutter schreibt weiter:

„Befreit wurden wir von Hab und Gut und jeglichem Denken an unsere wahre Herkunft.

Das Erlebte hat sich eingeprägt, unauslöschlich! Es gibt Geschehnisse, über die kein Gras wächst.“


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