Gedanken über den Ursprung des Tages, an dem die Mütter unseres Landes gefeiert werden.
Wie die meisten der heidnischen Feste, vereinnahmte die Kirche auch dieses Fest für sich. Das einstige Frühlingssippenfest der Kelten und Germanen verschwand über die Zeit der Christianisierung.

Ein Tag im Jahr wurde auserkoren, der quasi verpflichtend daherkam.
Lasst sie reden! Sollen sie doch ihr wahnwitziges Vorhaben zur Gestaltung des Muttertages in ihren Kreisen umsetzen.
Und wir? Wir feiern in der Sippe unsere Mütter an einem Tag im Mai – an irgendeinem Tag – wir feiern das Frühlingssippenfest! Fröhlich und ausgelassen vor einem duftenden Meer an Blumen. Sorgen wir dafür, dass das Ursprüngliche nicht in Vergessenheit gerät, pflegen wir die liebenswerten Traditionen und besinnen uns auf das Wesentliche.
Wenn es nach mir geht, gehört jeder Tag unseren Müttern.
Warum überhaupt eine Vorgabe? Sie stammt aus dem England des frühen 13. Jahrhunderts. Anbefohlen von König Henry III. als Gedenktag für Mutter Kirche und die leibliche Mutter.
Wir brauchen keine Vorgaben. Weder von einem Engländer noch von einem anderen Lakaien der Kirche.
Dem nicht genug: Schließlich kamen zwei Frauen aus Amerika und strebten einen festen Mütter-Ehrentag an. Nach einem kurzen Hin und Her legte man sich auf den zweiten Sonntag im Mai fest.