Noch kurz ein paar Sätze zum Ukleisee – „lieblich zum Auge, gewinnend im Herzen“
… so beschreibt Gerhard Kaufmann (Herausgeber des Jahrbuchs Norddeutsches Landesmuseum) seine Eindrücke am See.
Und wie bereits erwähnt: Für den Philosophen Wilhelm von Humboldt war der verträumte Waldsee einfach „göttlich“ und der Lübecker Dichter Emanuel Geibel widmete ihm ein Gedicht: „Ein dunkles Auge, das zur Sonne nur um die Stunde des Mittags aufblickt…“

Und in diesem Zusammenhang erinnert ihr euch vielleicht, als unsere Wenigkeit erklärte: „Ihr glaubt gar nicht wie schön es hier ist“.

Schließlich waren wir da und möchten auch unseren „Senf“ dazugeben.
Was noch interessant ist:
Am westlichen Ufer des Sees ließ der Eutiner Fürstbischof Ende des 18. Jahrhunderts ein spätbarockes Jagdschlösschen errichten. Der Wanderpfad umrundet von den Parkplätzen an der Zufahrt zum Forsthaus Wüstenfelde aus den malerischen See. Ungefähr 600 Meter nordöstlich vom Forsthaus liegen im hohen Buchenwald auf einer beherrschenden Kuppe am Südufer des Ukleisees die Reste einer germanischen Burg. Es gab noch eine weitere Burg, die auf eine deutsche Ostsiedlung schließen lässt. Von ihr zeugt nur noch der von einem tiefen Graben umschlossene Turmhügel.
Der Ukleisee war für uns eine Zwischenstation, eine Zufallsbegegnung, weil wir auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz waren. Überhaupt führt uns diese Art der Suche oft an die schönsten Plätze inmitten der Natur.
Als „schönster Fleck auf dem Erdenkreise“ ist das malerische Wald- und Seenland der Holsteinischen Schweiz schon gepriesen worden. Das können wir nur bestätigen.
Wenn ihr noch mehr über diese schöne Region und ihre Geschichte erfahren wollt, stöbert gerne auf meiner Website. In der Kommentarspalte findet ihr bereits eine kleine Auswahl.
Nun hat uns der Alltag wieder. Doch die gewonnenen Eindrücke wirken nachhaltig. Da wir uns zumeist an geschichtsträchtigen Orten aufhalten, sind die Unternehmungen sehr aufschlussreich. Vor allem aber, sind wir dem ursprünglichen Geschehen und damit unseren Wurzeln immer sehr nah.
Schön, dass ihr auch diese Reise mit begleitet habt.
Und bitte, gebt auch euer Wissen preis. Wir wissen noch längst nicht alles.
Bleibt die Frage: Wann machen wir uns wieder auf den Weg?
Auch wenn unser Bert mit den „Hufen“ schart, jetzt müssen wir erst einmal ein paar Taler verdienen, um unser Vorhaben – eine Reise nach Ostpreußen – umsetzen zu können.