Teil II
Bevor wir uns einem nächsten Kapitel widmen, noch ein paar Gedanken zu den Ereignissen allgemein:
Mit Meldungen (Veröffentlichungen) zu unserer Geschichte verhält es sich so ein bisschen wie mit (Rück) Meldungen unseren Körper betreffend. Hier zwickt es, da zwackt es – die Zuordnung fällt meist schwer. Geht man damit zum Arzt, behandelt er in der Regel das, wo es offensichtlich „drückt“ – dem Anschein nach.

Wenn ich die tatsächlichen Ursprünge/ Ursachen nicht kenne, behandle ich immer nur das offenkundige Symptom – das ist wenig zielführend. Behandeln nach Vorgabe, aus dem Lehrbuch heraus, der Wissenschaft verpflichtend, und was den wohl größten Part einnimmt, dem Kapital zuträglich.
Aber wie soll man eine Geschichte begreifen, der man über Jahrhunderte hinweg die Wurzeln gestutzt hat? Immer und immer wieder, haben sich bestimmte Personenkreise die Mühe gemacht, unseren Wurzeln den (falschen) Weg zu weisen. Doch ist das nicht so einfach, wenn sich die Menschen ihrer Wurzeln und deren Kraft bewusst sind, oder in Tagen wie diesen, bewusstwerden.
Und hier gebt ihr mir sicher recht: Keiner von uns ist in der Lage, die von ihm recherchierte Geschichte in Stein zu meißeln. Das ist schier ein Ding der Unmöglichkeit. Auch hat niemand das Wissen für sich allein gepachtet. Manche Annahme bedarf der Kritik, damit es keinen Stillstand im Forschen gibt. Nur über unterschiedliche, sachliche Meinungen erfahren wir Klarheit. Diese Ungewissheit über die Vergangenheit nagt an einem großen Teil der Bevölkerung. Verschiedene Bewegründe hindern jedoch einen Teil, sich endlich Gewissheit zu verschaffen. Um zu verstehen, müssen wir die, an der tatsächlichen Geschichte (diese Geschichte hinter der Geschichte) bekannten Puzzleteile sorgfältig zusammentragen. Das sind wir unseren Vorfahren schuldig!
Ich bin mittlerweile zurückhaltender geworden, was das aktuelle Nachrichtengeschen betrifft, Schließlich entsteht diese Flut an Nachrichten nicht zufällig. Ganz gleich, wie man diese Nachrichten verpackt, es schwingt immer dieser Funken Angst mit (oder besser: soll mitschwingen). Und selbstverständlich folgen den zuvor geschürten Ängsten gleich darauf die Lösungen. Das ist so gewollt – ein fortlaufendes Prozedere: So soll beispielsweise durch Angst vor einem Abstieg Deutschlands die Akzeptanz für internationale Agenden geschaffen werden. Bei genauer Beobachtung stellen wir bald fest: Dieses Prozedere erstreckt sich über alle herbeigeführten „Situationen“ und dass über Jahrhunderte hinweg.
Warum trage ich nun diese Gedanken in Zusammenhang mit diesem Kapitel?
Die Antwort dazu ist gar nicht so schwer: Weil wir aktuell unfreiwillige Zeugen von einem „Geschehen“ sind, das weitaus mehr als nur „Parallelen“ zu vergangenen Ereignissen aufzeigt.
So hat es nicht nur den Anschein, dass den zahlreichen Verbrechen gegen die Menschheit weitere folgen werden. Denn die meisten der Verbrechen sind ja noch nicht einmal aufgearbeitet. Vielleicht ist das ja der Grund, dass man ihnen direkt weitere folgen lassen kann.
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„Es gilt das gesprochene Wort“ Auszug aus der Politischen Hauptkundgebung des Deutschlandtreffens Alfred de Zayas – „Die Vertreibung der Deutschen / Völkerrechtswidrig damals wie heute / Heimatrecht als fundamentales Menschenrecht – ich zitiere:
„Im Statut des Tribunals wurden der Tatbestand der Deportation von Menschen aus ihrer Heimat und der Tatbestand der Verschleppung zu Zwangsarbeit an Kriegsverbrechen und als Verbrechen gegen die Menschheit („Crime against humanity“, oft fälschlich und bagatellisierend als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ übersetzt) gemäß Artikel 6 (c) des Status definiert. Das Nürnberger Urteil, das am 1. Oktober 1946 verkündet wurde, hat 18 der Angeklagten für schuldig befunden, verschiedene Verbrechen begangen zu haben, ausdrücklich auch die Verbrechen der Deportation und der Verschleppung. Sie wurden zum Tode oder zu längeren Freiheitsstrafen verurteilt. Acht unter ihnen wurden am 16. Oktober 1946 hingerichtet, die übrigen mussten jahrzehntelang nach Spandau.
Von welcher Vertreibung und Verschleppung war die Rede im Nürnberger Prozess? Nämlich von der Vertreibung von mehreren Hunderttausend Polen aus Westpreußen und dem Warthegau ins Generalgouvernement Polen und von etwa 100.000 Franzosen aus dem Elsass ins Vichy.Frankreich. Welche Verschleppung wurde verurteilt? Die Deportation vornehmlich osteuropäischer Zivilisten zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich.“









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Bemerkung: Ich zitiere an dieser Stelle den Völkerrechtler Alfred de Zayas zu seinen Worten auf dem Deutschlandtreffen der Schlesier im Jahr 2005 in Nürnberg/Messezentrum.
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Weiter: „Einige Beobachter wie Robert Murphy, der politische Berater von Eisenhower, Bertrand Russel, der britische Philosoph, und Victor Gollancz, der berühmte Verleger, haben seinerzeit wohl bemerkt, dass die Vertreibung und Verschleppung der Deutschen auch schwierige juristische und moralische Fragen aufwarfen, und das eine gefährliche Doppelmoral am Spiele war, denn zur gleichen Zeit als die Siegermächte die NS-Verbrechen verurteilten, vertrieben die Polen und Tschechen Millionen Deutscher aus ihrer Heimat, während etwa eine Million zur Sklavenarbeit nach Workuta, in die Ural-Gruben, und nach Sibirien verschleppt wurde. Bekanntlich sind zwei Millionen Deutscher durch die Strapazen umgekommen, mindestens 400.000 davon durch unmittelbare Gewalt, durch Mord und Totschlag und infolge unzähliger Massenvergewaltigungen“.
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Wie können unter den genannten Umständen, überhaupt solche Prozesse, wie die von Nürnberg, in eine solche Umsetzung gehen? Das werden wir ganz am Schluss dieser Reihe aufgreifen, denn auch dazu gibt es klare Hinweise / Nachweise. Nicht alles ist archiviert. Vieles lässt sich schlüssig ableiten, von dem, was uns zur Verfügung steht.
Zu den im Foto abgebildeten Zeitungsausschnitten (Vorgängen) berichte ich in den nächsten Kapiteln ausführlich. Das werden dann keine schönen Kapitel sein.