Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…

Teil III

Das drittel Kapitel zu. „Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige – von Schau-Prozessen und nie geklärten und meist unerwähnten Verbrechen“ möchte ich mit den Worten meiner Mutter (übernommen aus ihren Niederschriften) beginnen und ausführen.

Schwerpunkt dieses Kapitels: Die Akten von Katyn.

Man könnte auch als Überschrift wählen: „Diesmal waren es nicht die Deutschen.“

Und wie wir aus den darauffolgenden Teilen erfahren werden: Auch ein weiteres Mal, und viele weitere Male waren es die Deutschen nicht!

Zu den Akten von Katyn:

Damals wie heute: „Was hätte es für ein Geschrei in allen Zeitungen der Welt gegeben, wenn Deutsche tatsächlich die Täter gewesen wären und wie hoch wäre dann die Zahl der Toten gestiegen?

Das ist mir persönlich bei meinen Recherchen tatsächlich mehr als einmal aufgefallen. So zum Beispiel im Fall Jedwabne, auf den ich in einem anderen Kapitel noch näher eingehen werde, sprach man zunächst von 1600 Opfern. Später, nachdem man Gewissheit hatte, dass es gar nicht die Deutschen waren, reduzierte sich die Todeszahl wie von Zauberhand von ursprünglich 1600 Menschen auf 300 bis 340.

Nun gut, vielleicht nicht wie durch Zauberhand, aber doch durch Interventionen der Rabbiner. Deren Forderung zur oberflächlichen Exhumierung wurde stattgegeben und die Opferzahl reduzierte sich auf 340.

So waren es Russen, da schweigt man darüber, und erwartet überall kein großes Aufsehen. Putin darf von Verjährung u.s.w. reden und evtl wieder die Deutschen ins Gespräch bringen.

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Nun zurück zu den Niederschriften meiner Mutter. Ich zitiere:

„Das Buch: Katyn das Staatsverbechen-das Staatsgeheimnis wurde von einem Erzkommunisten geschrieben (was hat ihn bewegt die Wahrheit zu veröffentlichen, sein schlechtes Gewissen?):

Gerd Kaiser, geb. 1933, Industrieschmied, Studium der Geschichte an der Moskauer Lomonssow-Universität 1951-1956, Promotion 1964 an der Karl-Marx-Universität zu Leipzig, 1956-1988 NVA, Oberstleutnant, bis 1990 Deutscher Fernsehfunk, seitdem freier Autor. Das Buch wurde im ehemaligen kommunistischen Aufbau Verlag 2002 verlegt. (ISBN 3-7466-8078-6). Im Vorwort steht: „Die Materialien stammen aus jahrzehntelang verschlossenen Geheimarchiven“.

Weiter schreibt sie

„Ich habe in meinen Memoiren Katyn erwähnt, weil ich bereits seit 1943 die Wahrheit kenne (natürlich Millionen Deutsche meiner Generation und viele andere auch) und nun dürfen wir endlich nach über 60 Jahren die Wahrheit, ohne Gefahr der Strafverfolgung, laut berichten und niederschreiben. Wann werden wir über weitere tatsächlichen Zustände die Wahrheit, ohne Strafandrohung, aussprechen können?

Für die Lüge von Katyn mussten Tausende deutsche Soldaten sterben. Nach Kriegsende wurde nochmals eine große Anzahl von Zivilisten, in der sogenannten DDR, verhaftet und verschwanden für immer, nur, weil sie die Wahrheit von Katyn sagten, auch eine Kollegin von mir (Gerda Schneider).

„Seit 1943 wissen es die Polen, auch die Siegermächte; ja fast die ganze Welt. Erst 1990 kam unter Gorbatschow die Wahrheit ans Licht. Aber bis heute keine öffentliche Bekanntmachung, keine Entschuldigung für die Morde an deutschen Soldaten und Zivilisten.

Die Bevölkerung Polens kannte die Wahrheit; denn schon 1943 hatte die Exilregierung in London die Verbindung zur Sowjetunion abgebrochen und für die Toten in London ein Denkmal errichtet. Trotz dieser in der ganzen Welt seit 1943 bekannten Verbrechen der Russen, wurde in Polen und allen Siegermächten die Lüge der Ermordung der polnischen Offiziere und Zivilisten durch deutsche Truppen bis 2006 weiterhin verbreitet, sogar in Zeitungen und Büchern gedruckt!

Statt Genugtuung zu verlangen, schweigen Regierung und Medien in Deutschland, die doch sonst ihren Mund soweit aufreißen, Politiker sogar auf die Knie fielen, wenn sie Polen besuchten. Und was sagen die Historiker dazu, die nach 1945 neue Geschichte geschrieben haben?

Heute können, wollen und sollen die Historiker nicht zwischen Lügen und Tatsachen, Legende und Propaganda unterscheiden. Viele legen ihre weltanschauliche Position über, ihre persönliche Meinung zugrunde und schreiben so die Geschichte um. Dabei sollten doch eigentlich die (Geschichts-) Wissenschaftler Wissen schaffen (Wahrheiten aufgreifen).

Die Polen haben 2006 vor dem internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Russen verklagt. Warum hören und lesen wir in den deutschen Medien nichts davon? Warum entschuldigen sich die Völker nicht bei den Deutschen in aller Öffentlichkeit für die falschen Aussagen und Verurteilung deutscher Zivilisten und die Todesurteile für deutsche Soldaten. Wenn festgestellt wird, dass durch einen Justizirrtum ein Mensch unschuldig eine Gefängnisstrafe ertragen musste, wird er sofort rehabilitiert. Kann unsere „demokratische“ Regierung, das nicht auch von den Polen, Russen und den anderen Siegermächten verlangen?“ –

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Ich verweise an dieser Stelle auf einen bereits erstellten Artikel zu den Verbrechen gegen die Deutschen. Den Beitrag findet ihr im Anschluss in der Kommentarspalte.

Viele stellen sich immer und immer wieder die Frage. Warum diese Geschichtsfälschungen? Wie sind sie entstanden und warum haben sie Bestand?

Eine schlüssige Antwort darauf fand ich unter anderem bei Rolf Kosiek in seinem Buch „Der Grosse Wendig“.

„Wie ein grauer Strom begleiten Lügen und Fälschungen seit alter Zeit die Geschichte. Warum ist das so? Ganz einfach: Die Fälschungen dienen meist der Rechtfertigung derer, die im Besitz der Macht sind und dieses festigen wollen. Die Donatio Constantini (Konstantinische Schenkung) sei hier stellvertretend genannt. Sie entstand um die Mitte des 8. Jahrhunderts.

Und auch Bradberry möchte ich an dieser Stelle zitiere:

„Durch die Schaffung blinden Deutschenhasses trug die antideutsche Propagandakampagne auch zu den harten Friedensbedingungen bei, die bei Kriegsende den Deutschen auferlegt wurden und die die Saat für den Zweiten Weltkrieg legten. Obwohl Historiker und andere Wissenschaftler diese deutschen Greuelgeschichten als Unsinn entlarvt haben, ist das Bild vom bösen Deutschen unverändert erhalten geblieben. Das wohlwollende Bild, das die Welt bis 1914 von Deutschland hatte, wurde über Nacht durch die Fabel ersetzt, dass die Deutschen in einer weltweit einzigartigen Weise barbarisch seien, was in den westlichen Gemütern einen tiefsitzenden, dauerhaften Bodensatz von Germanophobie hinterlassen hat. Dies erklärt, warum «unsere Boys» so bereit waren, während des Zweiten Weltkriegs im Bombenkrieg ganze Städte und Hunderttausende deutscher Zivilisten auszuradieren. Diese Hasspropaganda – wie unwahr und verlogen sie auch war – bewirkte auch die völlige Demoralisierung des deutschen Volkes.“

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Info:

  • Die Konstantinische Schenkung gab als Dokumentenfälschung einen Erlaß des Kaisers KONSTANTIN I. (306-337) vor. Nach ihr soll dieser römische Kaiser angeblich den Vorrang Roms über alle Kirchen anerkannt, dem Papst SILVESTER I. und dessen Nachfolgern kaiserliche Würde und den Lateranpalast in Rom verliehen sowie ihm die Herrschaft über die Stadt Rom, Italien und alle abendländischen Provinzen übergeben haben. Siehe Karlheinz DESCHNER, Die Konstantinische Schenkung, in: Karl CORINO (Hg.), Gefälscht, Greno Verlagsgesellschaft, Nördlingen 1988, S. 27-35

 Foto Beitrag: Zeitungsausschnitt privat

                       Chronikfoto 1940-1943 Bertelsmann Lexikon Bibliothek des 20. Jahrhunderts


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