Haithabu, Bederkesa, Sachsenhain und auch Golm reiht sich ein– wenn Lügen sichtbar werden

Alles Orte, die wir in diesem Jahr besucht haben. Wir waren dort und haben uns mal umgeschaut. Und siehe da: In Haithabu hinterlässt die Kirche bereits ihren „Fußabdruck“, auch am Sachsenhain sind die Kirchenmenschen präsent. Dort hissen sie die Regenbogenflagge, schimpfen auf Nationalismus und verkünden, dass es gar nicht so viele Sachsen waren, die dort unter Karl dem Großen hingerichtet wurden.

In Bederkesa versuchen sie uns prähistorische Funde als römischen Fortschritt zu verkaufen und das Gräberfeld von Golm verließen wir ebenfalls mit gemischten Gefühlen. Denn auch hier wurde verfälscht und gelogen, sodass sich die Balken biegen. Die entsprechenden Berichte dazu, findet ihr unter der Rubrik „Reise und Geschichte“.

Worauf möchte ich hinaus? Und warum komme ich jetzt noch einmal darauf zurück?

Ganz einfach: Ich habe mich nochmal durch die vielen Aufnahmen gewühlt, auch aus Dänemark.

Wenn man mit offenen Augen an den Funden vorbeizieht, stellt man schnell fest, die Römer besetzten ein winziges Zeitfenster, sie haben lediglich abgeschaut, was vor ihnen längst in Umsetzung gebracht wurde und es dann „gut verkauft“. So wie sie uns heute „IHRE“ Geschichten verkaufen. Geschrieben wurden diese stets von den Siegern und in Mönchslatein.

Warum sollte man auch erwähnen, dass während in der der Metallzeit vorausgehenden Steinzeit, in der Metall noch unbekannt war, unter den Geräten, Werkzeugen und Waffen unserer Vorfahren noch steinerne Geräte Verwendung fanden. Das wiederum gibt Aufschluss darüber, dass sich in Skandinavien, in Großbritannien und einem großen Teil Norddeutschlands als früheste Metallkultur eine selbstständige Bronzezeit (das nordische Bronzezeitalter) entwickelt, indem die aus Nordasien und aus den europäischen Mittelmeerländern eingeführten Bronzen die Basis für eine Entwicklung einer selbstständigen Kultur bildeten und Bewohner des Nordens durch friedliche Beziehungen zu anderen Völkern, die nach und nach lernten Bronze zu bearbeiten. In Schweden herrscht diese Bronzezeit von etwa 1500 – 500 v. u. Z.

Übrigens: Die Begründung der Eisenzeit in Norddeutschland sowie überhaupt in Nordeuropa ist der La Tene Kultur zu danken. Die vorrömische Eisenzeit Norddeutschlands umfasst lediglich die beiden letzten Jahrhunderte v. u. Z. und sowohl in Mittel- als in Nordeuropa wurden die besagten Kulturen durch die römische Metallkultur später verdrängt.

Während man früher die mitteleuropäischen Metallzeit sehr allgemein als keltische Altertümer bezeichnete, hat man bald erkannt, dass an vielem, was man früher den Kelten zuschrieb, andere arische Stämme ebenfalls beteiligt waren.

Auch die prähistorische Weltkultur Großbritanniens und die angelsächsischen Altertümer weisen charakteristische nordeuropäische Merkmale auf.

Altertümer unter heidnischer Vorzeit geben Aufschluss genug. So die zahlreichen Beispiele /Funde zu Waffen, Geräten, Werkzeugen und Schmucksachen.

Aber ich will jetzt nicht zu weit ausschweifen. Den Aufnahmen und Bildern kann man einiges entnehmen.

Und doch wird immer und immer wieder der Versuch unternommen, diese Entwicklung den Römern zuzuschreiben. Doch die Funde, insbesondere auch die aus den Grabstellen, lügen nicht. Denn zu dieser Zeit war an die Römer noch nicht mal zu denken.


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