Eine Zensur findet nicht statt.,, Tatsächlich?

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.,, Tatsächlich?

Die Gerichte und die Nachrichtenmedien sind die Hur.en der Geldmächte hinter dem Vorhang der Anonymität, genau wie John Swinton, ehemaliger Herausgeber der New York Times es 1883 in einer Rede formulierte – enthüllt 1914.

„Was für ein Unsinn, einen Toast auf die ‚Unabhängigkeit der Presse‘ auszubringen!“

In leicht voneinander abweichenden Fassungen wird dem guten Mann ein längeres Zitat zugeschrieben, das ich hier – auf das Wesentliche gekürzt – wiedergebe: „So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse…

Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und sein Volk zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse?“

Und weiter sagt er, ich zitiere:

„Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unser Leben, unsere Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen.“

John Swinton (1829-1901)


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