Die Vernichtung unserer Heimat

Man kann etwas solange „schön“- bzw. falschreden, bis es am Ende doch noch schön zu sein scheint – die graue Wirklichkeit lässt sich aber nicht auf Dauer verschleiern.

Jedoch scheinen sich meine Befürchtungen zu bewahrheiten: Längst werfen neue Verbrechen einen dunklen Schleier über die alten, immer noch unaufgeklärten nie gesühnten Gräueltaten am deutschen Volk.

Und immer wieder ist da dieser (berechtigte) Gedanke, der sich auftut: Die Zukunft Deutschlands wird vermutlich auch für den Rest des Jahrhunderts von Außenstehenden entschieden.

Dabei ist kein Mittel zu schlecht, kübelweise über Deutsche Dreck auszuschütten.

An manchen Tagen fällt mir das Schreiben verdammt schwer – So auch heute.

Immer wieder schiebe ich es vor mir her – ich lese, ich schaue, ich lese und verharre.

Eigentlich wollte ich heute einen Beitrag zu dem Massaker von Aussig erstellen. Ebenfalls nicht fertiggestellt sind die Beiträge zum Lager auf den Rheinwiesen. Wir erinnern uns. Diese Lager, Wiesen, Äcker, nackter Boden, aufgeweicht vom Regen, keinen sanitären Anlagen, keine Zelte, keine medizinische Versorgung der verwundeten Soldaten – gemäß der SHAF-Botschaft, die Eisenhower an Marshall richtete, worin es heißt, dass die neuen Kriegsgefangenen kein Anspruch noch irgendeinen Komfort zu beanspruchen haben.

Und dann blättert man bei Kaufmann, Hooton und Morgenthau, die daherkommen wie Sadisten unterm Sternenbanner. Man bildet sich eine Meinung. Dadurch wird die Situation allerdings nicht leichter.

Ich brauche Zeit. Den „Stift“ habe ich noch einmal an die Seite gelegt.

Morgen geht es gewiss besser. Aber im Moment fehlen mir einfach die Worte.

Ich lasse erstmal nur ein paar Bilder da.


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