Ich habe heute lange überlegt, dass Thema zur Flut unzähliger Menschen auf den europäischen Kontinent überhaupt aufzugreifen. Diese Flut scheint unerschöpflich, und das nicht erst seit 2015.
Ein Ende dieser Vorgänge ist nicht in Sicht.

Darum macht es auch wenig Sinn, dem Ganzen große Aufmerksamkeit zu schenken. Denn wenn schon die ö R. berichten, wird im Hintergrund bereits die nächste „Suppe“ zubereitet.
Daher nur kurz:
Heute erklangen aus einem Video die schrillend lauten Schreie von Frauen und die hilfesuchenden Rufe von einzelnen Männern. Sie klangen ängstlich, ja, nahezu verzweifelt. Und nein, es waren nicht die Schreie und Rufe von den geflüchteten Menschen, vielmehr waren es die der Einwohner des Landes, die den sogenannten Flüchtlingen Schutz bieten sollen.
Ich will das nicht weiter ausführen, die Bilder (auch im Mainstream) sprechen für sich.
Zeigen die Bilder tatsächlich das, was ich wahrnehmen muss oder soll? Tanzende, fröhlich gestimmte junge Männer, gerade auf einer kleinen Insel im Süden Europas eingetroffen, im Freudentaumel mit französischen und deutschen Mädchen, die sich hier als Helfer einbringen.
Emotionsgeladen und fehlinstrumentalisiert stürzen sich diese Mädchen auf ein Feld, dass sie vermutlich nicht mehr unbeschadet verlassen werden.
Auf der anderen Seite, völlig überforderte Polizisten, die diese vielen „geflüchteten“ Männer kaum noch unter Kontrolle bringen können.
Außer Kontrolle waren gestern auch die Männer des sogenannten Eritrea-Festivals in Stuttgart. Dort flogen Steine, Flaschen und Holzlatten auf Polizisten, mehr als zwei Dutzend wurden verletzt.
Mit dem Wissen, unter welchen schrecklichen Bedingungen, unsere Eltern und Großeltern damals nach 1945 geflüchtet / vertrieben worden sind, – in einer Zeit, die noch nicht einmal mehr mit dem Kriegsgeschehen in Verbindung gebracht werden kann, lässt sich meine persönliche Gefühlslage gerade nur schwer beschreiben.
Es ist die Fortführung einer unglaublichen Verhöhnung des deutschen Volkes.









Das Feld des Unrechts kennt keine Grenzen, es breitet sich immer weiter aus, um alles Ursprüngliche niederzuwalzen. Wir sollten auf der Hut sein, vor allem vor einer suggerierten Solidarität und Einigkeit der europäischen Union.