Ihre Tagebucheinträge ergänzte meine Mutter mit historischen Vorgängen, die unabdingbar sind, um die darauffolgende als auch die Geschichte der Gegenwart in ihren Vorgängen begreifen zu können.
Auf meiner Website habe ich bereits einige dieser Passagen veröffentlicht. In der Historie gehen wir dann weit zurück, unter anderem auch bis in das Jahr 1410.
An dieser Stelle fasse ich diese Art der Niederschrift /Ergänzung zusammen und erstelle parallel zu den Videobeiträgen https://www.youtube.com/channel/UC8tincxTaEo1T54qLTZ7vfw (dort lese ich aus den Tagebüchern meiner Mutter) die entsprechenden Texte in der Beitragsreihe: „Aus der Feder einer Erlebnisgeneration“ – auf Wunsch auch als PDF.

„Aus der Feder einer Erlebnisgeneration – der Blick in die Vergangenheit ist unabdingbar
Eine Vorgeschichte:
Ich zitiere:
„Vorgeschichte: Am 28.6.1914 wird der österreichische Thronfolger und seine Frau in Sarajewo von einem Serben erschossen. Dieses Verbrechen und die allgemeine Feindseligkeit die zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Serbien bestand führte zum Ersten Weltkrieg.
Am 28.7.1914 erklärte Ö.-U.- Serbien den Krieg. Am 30.7.14 befiehlt Rußland Gesamtmobilmachung gegen Ö.-U.- und gegen Deutschland, das im Bündnis mit Ö.-U.- stand. Darauf erklärten Frankreich und England, die im Entente mit Rußland verbunden waren, D. u. Ö.-U.- den Krieg. Die drei großen Gegner waren, mit ihren 262 Mill. EW und 5,7 Mill. Soldaten, von Anfang an weit überlegen. Auf beiden Seiten schlossen sich im Lauf des Krieges weitere Staaten an.
Als am 16.4.1917 die USA auch noch D.u. Ö.-U. den Krieg erklärte, war die Niederlage nicht mehr aufzuhalten. Der Eintritt Amerikas in den Ersten Weltkrieg war nicht das Ergebnis des deutschen U-Boot-Krieges –Versenkung des amerikanischen Schiffes “Lusitania”, das seit 17.9.1914 als bewaffneter Hilfskreuzer für die britische Admiralität lief, und mit Muniton, Handgranaten, Handfeuerwaffen und anderem Kriegsgerät beladen war, oder irgendwelcher idealistischen Ziele, sondern die glänzende Rüstungskonjunktur durch die Waffenverkäufe an die Entente Mächte. (Im Zweiten Weltkrieg wurde Rußland mit Kriegsmaterial in jeglicher Form, aber auch mit Kleidung für die Soldaten ausgestattet. (Russische Soldaten, waren so schlecht ausgerüstet, die Füße oft nur mit Lumpen umwickelt, dass sie den toten deutschen Soldaten die Stiefel auszogen.)
Am 18.11.1918 kam es zum Waffenstillstand. Zuvor hatte der Kaiser am 9.11.1918 dem Thron entsagt und ging nach Holland ins Exil. Bei den anschließenden Notenausgleich über die Friedensbedingungen zwischen Deutschland und den Siegermächten (Mai/Juni 1919) wurde von Deutschland die Anerkennung der alleinigen Kriegsschuld erzwungen.
Ministerpräsident Philipp Scheidemann und sein Kabinett traten daraufhin zurück. Aber in der Nationalversammlung stimmten die Abgeordneten mit 237 Stimmen gegen 144 Stimmen für die Unterzeichnung des Vertrages. Der Außenminister der Weimarer Republik Hermann Müller und der Verkehrsminister Johannes Bell setzten am 28.6.1919 ihre Unterschrift unter den Versailler Vertrag, einem Schandvertag, wie er damals genannt und heute noch so gesehen werden muß.
Der amerikanische Diplomat George F. Kennan sagt heute dazu: “. in der Tat ein Frieden, der schon die Züge der künftigen Tragödie trug.”
Es war der Wunsch Deutschland für immer zu schwächen und als wirtschaftlichen Konkurrenten auszuschalten. 269 Milliarden Goldmark Reparationsleistung sollte ein Volk aufbringen, das total am Boden lag, deren Bevölkerung hungerte. Kriegsmaterial aber auch sämtliche Maschinen aus den Fabriken mußten an Frankreich und England abgeliefert werden. Dazu kamen die Gebietsabtretungen:
(ohne Abstimmungen) :
Elsaß Lothringen bekam Frankreich. Da Deutschland nicht mehr zahlungsfähig war, besetzten die Franzosen und Belgier 1923 das Ruhrgebiet, sie raubten das Geld der öffentlichen Kassen, erhoben Grenzzölle und Steuern und besetzten Gruben, Hüttenwerke und Fabriken und wie schon in den anderen besetzten Gebieten (Rheinprovinz, Rheinpfalz, Saarland) bestraften die Okkupanten willkürlich Männer, Frauen und auch Kinder mit Schlägen, Misshandlungen, Verurteilungen zu Geldstrafen, Gefängnis und Ausweisungen und vielerorts geschahen auch Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen, Reiter jagten die Deutschen von den Bürgersteigen und schlugen sie mit Peitschen. Ausgewiesen wurden mehr als 120000, die nichts mitnehmen durften und denen sofortige Hilfe gegeben werden mußte, geschehen im Westen durch Franzosen und Belgier und im Osten durch Polen. Von den Polen wurde eine Million Deutsche vertrieben, viele ermordet.
Provinz Posen und der Großteil der Provinz Westpreußen ging an Polen. (Das 1919 neugegründete Polen wurde hauptsächlich aus deutschen Gebieten errichtet).
Das Memelland bekam Litauen,
Eupen-Malmedy wurde entgegen den ursprünglichen Zusicherungen Belgien übergeben.
Einen großen Teil Oberschlesiens mit den Kohlengruben) erhielten die Polen, trotzdem die Abstimmung eindeutig mit 60% für Deutschland ausfiel.
Das Rheinland wurde zur Sicherung der Reparationszahlungen besetzt auch das Saargebiet mit seinen Bergwerksanlagen.

Im Versailler Vertrag wurde die Auslieferung von 895 deutschen Militärs und Politikern verlangt, darunter Paul v. Hindenburg und Erich Ludendorff. 1920 wurde die Erfüllung der Auflage gefordert, die Reichsregierung lehnte jedoch jegliche Auslieferung ab.
Sämtliche deutsche Kolonien in Afrika und in der Südsee mußten an Frankeich, Großbritanien, Südafrika, Australien, Neuseelad u. Japan abgetreten werden.
Beschreibung des Raubes der Kolonien:
1899 kaufte das Deutsche Reich für 20 Millionen die in der Südsee gelegenen Karolineninseln von Spanien.
Deutsch – Ostafrika: 1888 pachtete die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft das 1862 gegründete Daressalam samt Umland. 1890 wurde der Gouverneurssitz für das von Carl Peters gegründete und 1891 unter Reichsverwaltung gestellte Deutsch Ostafrika in die Stadt verlegt. Bereits am 8. August 1914 begann die Beschießung Daressalams durch Briten. Belgien und England teilten sich nach Kriegsschluß 1918 das Gebiet.
In Togo im westlichen Afrika kam Überfall und Einnahme des Landes von Briten am 27. August 1914. kann in Geschichtsbüchern nachgelesen werden dann erfährt man auch, dass der Stamm der Hereros im Januar 1905 – von britischen Agenten angestachelt -deutsche Farmer ermordet und einen Aufstand ausgerufen hatten.
Das Versailler Diktat ist ein Dokument des Hasses und Neides. Unterschrieben von den Deutschen, unter der Drohung der Sieger die Kriegshandlungen wiederaufzunehmen.
In England auch in Amerika und anderen Ländern gab es Stimmen, die den Vertrag nicht für richtig hielten. Auch viele ausländische Stimmen nahmen Stellung gegen den Vertrag einige Politiker sagten das ganz deutlich: “…ein der fortgeschrittenen, gebildetsten, kultiviertesten Völker in koloniale Abhängigkeit, Elend, Hunger, Ruin und Rechtlosigkeit gebracht, also in Verhältnisse versetzt unter denen noch kein zivilisiertes Volk gelebt hat.” soweit die Aussage.
Deutschland hatte erst sehr spät Kolonien gegründet, Franzosen und Engländer viel früher. Zwischen Frankreich und England kam es laufend zu Auseinandersetzungen und Konflikten im Bezug auf den Besitz der Kolonien. Aber als Deutschland in kürzester Zeit ausgezeichnete Leistungen in seinen Kolonien brachte, wurde Neid und Missgunst von beiden Ländern nur noch auf Deutschland gerichtet.
(Wie im Kleinen heute: Wenn Herr Müller sich ein neues Auto kauft und der Herr Meier sich das nicht leisten kann und vor Neid und Hass einen Wutanfall bekommt. So war und ist das auch im Großen.)
Wie nachzulesen und oben beschrieben, hatten schon im August 1914 – also vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges – Franzosen und Engländer die Deutschen in ihren afrikanischen Kolonien überfallen. Die kleinen deutschen Schutztruppen konnten den englischen und französischen Armeen keinen Widertand leisten. Die Deutschen wurden enteignet, interniert und außer Lande gebracht. Die von den Deutschen gegründeten Städte, Plantagen , Krankenstationen, Lepraheime, Bahnanlagen fielen in die Hände der Franzosen, Briten und Belgier. Wo Deutsche Städte und Dörfer entstanden, waren die Feinde schon da, um sich dort niederzulassen. Da fand sich schnell ein Weg, einen Krieg gegen Deutschland zu führen. Frankreich hat in den Jahrhunderten seine Grenzen weit nach dem Osten verschoben. Burgund, von den germanischen Burgundern angelegt, wurde wie Lothringen, Luxemburg, Elsass, Eupen Malmedy, Flandern und andere Gebiete von den Franzosen und Belgiern in Besitz genommen.
Ja, es gab auch eine Zeit vor 1933
Das deutsche Reich bestand nicht 12 Jahre, sondern 1200 Jahre
Und deshalb gehen wir in der Geschichte weiter zurück:
1870/71 waren es auch die Franzosen die in Deutschland einfielen.
Aber dieses Mal gelang es ihnen nicht deutsches Land zu rauben. Das von Napoleon 1806 aufgelöste Römische Reich deutscher Nation war zerfallen.
Aber die 26 kleinen deutschen Teilstaaten fanden zusammen, bildeten das Deutsche Reich, besiegten Frankreich und 1871 wird König Wilhelm d., I. von Preußen Deutscher Kaiser. Das Land blühte auf.
In Afrika und anderen Ländern entstanden Siedlungskolonien. Kaufmannsgesellschaften und Auswanderungswillige legten Städte und Plantagen an. Ganz Europa beneidete das Deutsche Reich auch um seine sozialen Errungenschaften unter Bismarck. Verärgert über den Sieg Deutschlands 1871 und das Aufblühen des Deutschen Reiches und seiner Kolonien, erzeugte Wut, Neid und Hass bei Engländern und Franzosen, um diesen Aufschwung ein Ende zu bereiten erklärten sie Deutschland 1914 den Krieg und stürzten das DR 1919 mit dem Versailler Vertrag in den Ruin und behaupten bis heute, dass das DR den Krieg begonnen hat. (welch Hass und Neid heute noch in ihren köpfen schwirrt, beweisen ihre böswilligen Worte bei der Wiedervereinigung. Die Tageblätter waren voll mit den Worten: ”Deutschland wird wieder groß, zu groß!”)
Ausgelöst wurde der Krieg 1914 durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares und die Kriegserklärung Österreichs an Serbien. Das Deutsche Reich stand im Bündnis mit Österreich. Frankreich und England mischten sich ein, um das DR wirtschaftlich kaputt zu machen und das fleißige Volk zu demütigen.
1871-1918 hatte Berlin die größte jüdische Gemeinde in Deutschland und die fünftgrößte der Welt. In Berlin stellten Juden:
34% Universitätslehrer 48% Rechtsanwälte
42% Mediziner 56% Notare
Außerdem waren sie in der überwiegenden Zahl Kaufhaus- und Geschäftsinhaber und Besitzer von Immobilien.
In Görlitz und anderen Städten sahen die % – Zahlen ebenso aus. Dies erregte Anstoß zum Antisemitismus.
1925 lebten 568ooo Juden in Deutschland. Ihnen gehörten:
79% der Warenhäuser, 70% des Feinmetallhandels, 48% der Privatbanken
Unternehmen wir einen weiteren geschichtlichen Rückblick.
1806 löste Frankreich das Römische Reich Deutscher Nation auf. Napoleons Truppen brachten über Deutschland Not und Elend, zerstörten Städte, verwüsteten Dörfer u. Felder, stahlen den Bauern das Vieh. Die eroberten Gebiete formte Napoleon zu kleinen Staatsgebilden und zersplitterte das Land. Deutschland mußte die Hälfte seiner Staatsgebiete unter französische Herrschaft stellen, alles Land westlich der Elbe abtreten. Große Unterstützung bekamen die Franzosen von Polen. Von den Eroberungen und den verheerenden Zerstörungen, die Frankreich unter Napoleon über Deutschland brachte, den grausamen Vorgehen der französischen Truppen in den Städten und Dörfern berichten die niedergeschriebenen Berichte in den Stadt- Archiven und in Geschichtsbüchern. Napoleons Größenwahn brachte die vollkommene Zersplitterung des Deutschen Reiches.
1792 – Nachdem die Revolution in ihrer Heimat die alte Ordnung mit Mord hinweggefegt hatte, fielen die Franzosen plündernd und mordend ins Deutsche Reich ein, besetzten die Gebiete um Mainz, Köln und Aachen
So wurden die Deutschen wie schon Jahrzehnte vorher von den Franzosen überfallen. Goethe nahm in der Gefolgschaft des Herzogs von Weimar an dem Verteidigungsfeldzug teil, die Verbündeten wurden von Frankreich geschlagen.
Die Franzosen drangen danach über den Rhein in Deutschland ein, verwüsteten die Städte (Allein Köln war von 1794 bis 1813 von den Franzosen besetzt und mußte an die Okkupanten Kriegssteuer zahlen) Franzosen vertrieben die Deutschen aus ihren Heimatorten. Viele von ihnen kamen ohne Hab und Gut auch nach Weimar. Goethe beschreibt in seinem Werk “Herman und Dorothea” die Not der Vertriebenen und im Besonderen das Schicksal eines jungen Mädchens.
Die Französische Revolution fand anfangs in Europa begeisterten Widerhall, auch bei Goethe, später verurteilte er sie hart, Schiller schrieb: “Mich ekelt vor diesen elenden Henkersknechten “.
Die Franzosen führten zwar die schönen Worte “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” im Munde, aber dies alles galt nur für ihre Gesinnungsgenossen, für die anderen war das Gefängnis oder der Tod da. (Wie später bei der Oktoberrevolution und beim Einmarsch der Bolschewisten in Deutschland 1945 und der kommunistischen Regierung in Mitteldeutschland von 1945 bis 1989.
Wie sich die Bilder gleichen! Erst die Befreiungskriege 1813 – 1815 beendeten Napoleons Schreckensherrschaft in Deutschland. Deutsche und britische Armeen schlugen 1815 die französischen Truppen bei Waterloo und bereiteten Napoleon die endgültige Niederlage. Zurück blieb ein in kleine Staaten aufgeteiltes und vollkommen verwüstetes deutsches Land.
Drei Raubkriege gestattete sich der französische König Ludwig der XIV. (1638-1715). Gegen Spanien, Niederlande und auch gegen Deutschland. Neun Jahre lang mußten die Deutschen die Verheerung ihrer schönen Städte und Dörfer ertragen!
Die Franzosen nahmen Flandern mit den Städten Lille u. Dünkirchen, die Grafschaft Burgund sowie Elsaß mit Straßburg ein, dann begann die Verwüstung der Pfalz. Es kam zum Widerstand des Römischen Reiches Deutscher Nation.
1688 mußten sich die Franzosen zurückziehen, fielen aber immer wieder im Land ein, wurden 1693 endgültig geschlagen. Auf dem Rückzug hinterließen sie eine schreckliche Spur der Verwüstung, zerstörte Städte, Burgen und Schlösser, abgebrannte Dörfer, nicht nur in der Pfalz, auch in anderen Regionen. Zerstört wurden auch Mannheim, Speyer mit dem Kaiserdom, alle Burgen an Mosel und Mittelrhein, die Stadt Heidelberg wurde in Schutt und Asche gelegt auch das Schloss. Seit 1693 ist die Anlage eine Ruine.
Frankreich hat seine Grenzen ostwärts auf deutsches Gebiet in den Jahrhunderten verlegt, deutsche Gebiete und Städte vereinnahmt.
Im Dreißigjährigem Krieg fielen Schweden und Franzosen ins Reich ein. Die Franzosen okkupierten im Westen deutsches Land, die Schweden sahen die Chance ihr Land auf Nordosteuropa zu erweitern. Die geschwächten deutschen Truppen, waren nicht mehr in der Lage Widerstand zu leisten. Die Besatzer eigneten sich große Gebiete des Reiches an Schweden: Vorpommern mit Rügen und einem Teil Hinterpommerns.
Als 1805 die Schweden sich im Kriegszustand mit den Franzosen befanden, besetzte, plünderte und verwüstete Napoleons Heer diese Gebiete. Erst im Zuge der Befreiungskriege wurde Pommern 1815 von den Franzosen befreit und kam zu Dänemark, die es für 3.,5 Mill. Dollar Preußen zurückgaben.
Soviel zur Geschichte an der West – und Nordgrenze Deutschlands in den laufenden Jahrhunderten.
Und nun zur Ostgrenze.
Im Osten waren es Slawen die in die Gebiete der Germanen eindrangen. Der ostgermanische Stamm der Burgunder lebte 200 v.u.Z. bis ca. 450 u.Z. im heutigen Ost- u. Westpreußen. Sie wanderten, bis auf wenige Zurückbleibende, weiter bis in die jetzige Rhonegegend, gründeten dort das Burgunderland mit der Hauptstadt Lyon. Ab dem 9. Jahrhundert kamen Slawen in die ehemaligen Ostgebiete der Burgunder. Es entstanden kleine Siedlungen, slawische Dörfer und später auch Städte. Die Städte hatten eine Anzahl nackter Hütten meist in der Nähe einer hölzernen Burg.
Aber es gab im 9. und 10. Jh. auch eine Zuwanderung von Germanen. Die Wikinger kamen in diese Gebiete, legten einige Orte und Handelsniederlassungen an. Und als der Deutsche Orden 1226 und deutsche Siedler von Herzog Kasimir ins Land gerufen wurden, entstanden in den Jahren von 1230 bis 1291 bereits über 100 deutsche Städte und Dorfgemeinden u.a die bekannten Orte, Danzig, Thorn, Kulm, Elbing, Marienburg, Graudenz, Kulm , Memel, Königsberg, das Ermland und Samland, die Halbinsel Hela und viele feste Burgen.
1410 wurde der Deutsche Ritterorden von den Polen überfallen und bei der Schlacht nahe Tannenberg von den Polen geschlagen. Die Polen besetzten, die von den Deutschen geschaffenen Gebiete, Städte und Dörfer.
1466 mußte der Deutsche Orden umfassende Gebietsabtrennungen an Polen anerkennen. Da die Regionen und Städte rein deutsche Bewohner hatten und von Deutschen das Land urbar und die Städte erbaut wurden und die Polen auf den Fleiß und die Schaffenskraft der Deutschen nicht verzichten konnten, bestand die Oberhoheit der Polen anfangs nur formell.
1569 erhielt Brandenburg einen kleinen Teil Westpreußens als Lehen vom Deutschen Kaiser des Römischen Reiches Deutschen Nation (zu dem auch Polen gehörte) ab 1618 gehörte Westpreußen ganz zu Brandenburg und schied 1657 aus der Lehenshoheit Polens.
Als um 1765 in Polen Bürgerkrieg ähnliche Zustände ausbrachen, baten die polnischen Herzöge Friedrich den Großen ihnen seinen Bruder -Prinz Heinrich- zum König zu geben (König von Polen August der III. von Sachsen war im Oktober 1763, sein Sohn 2 Monate später gestorben.)
Friedrich d. Gr. wusste, dass dieser Schritt schwere Folgen haben könnte; denn in Rußland regierte nicht mehr Peter der III. sondern seine Frau Katharina, die bereits über Polen Macht ausübte. Und sie hatte einen polnischen Grafen für die Krone Polens ausersehen. Aber unter seiner Herrschaft hielten die Aufstände im Land an, da rückten russische Truppen in Polen ein. Im Herbst 1772 holten sich die Österreicher das von den Polen angeeignete Land zurück und drangen darüber hinaus weit ins Land ein. Friedrich d. Gr. bekam, das von dem deutschen Orden und deutschen Siedlern urbar gemachte und mit Städten und Dörfern bebaute und 1466 von den Polen vereinnahmte Land, zurück.
Galizien ging an Österreich, Weißrußland an Rußland– Das war der Stand nach der Ersten Teilung Polens.
Es kam noch zu einer zweiten und dritten Teilung Polens 1795, die zuständigen polnischen Adligen unterschrieben den Teilungsvertrag und am 1.1.1795 verschwand Polen von der Landkarte.
Von dem Territorium übernahmen Russland 80%, Österreich 12 %, Deutschland (Preußen) 8 % (!!!!) und dies mit dem Zuspruch des polnischen Hochadels in der Konföderation von Targowice!
Preußen respektierte das Eigenleben der Polen, ließ polnische Schulen und Vereinigungen zu! Nach der Rückkehr der deutschen Gebiete zu Preußen bildeten die Provinzen Ostpreußen, Westpreußen und Brandenburg das Königreich Preußen, dazu gehörte auch die Provinz Posen, wo im 13. Jh. deutsche Siedler Dörfer und Städte anlegten.
Schon bei der Übernahme 1772 wurden von Friedrich d. Gr. Sofortmaßnahmen eingeleitet um die vollkommen verwüsteten deutschen Dörfer und Städte wiederaufzubauen, neue Ortschaften wurden gleichzeitig gegründet. Die Schulpflicht wurde eingeführt.
Der Bromberger Kanal, der die Oder mit der Weichsel verbindet, war ein Wunderwerk der damaligen Zeit. Die Leibeigenschaft bei den Kaschuben wurde aufgehoben. Bei den Deutschen gab es sie nicht mehr. (Kaschuben war eine kleine slawische Minderheit, die, wie Sorben in der Lausitz, innerhalb deutscher Gebiete wohnten. (Der Schriftsteller Günter Grass kommt aus dieser Minderheit).
Nach dem Tod von Friedrich d. Großen führte König Wilhelm der II. den Ausbau des Landes fort und erreichte im 19. Jahrhundert einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Bauwerke und Kunststätten, Kirchen, Schlösser, Theater, Wohn- und Geschäftshäuser erinnern heute noch an die deutschen Erbauer.
Es entstanden aus Fischerdörfern Seebäder, die bekannte Schichau Werft, Druckereien, Speichergebäude, Industriebetriebe, Bahnanlagen, die Thorner Eisenbahnbrücke und die Stadtbrücke. Auch die anderen Brücken in Fordon, Graudenz u. Danzig stellen großartige technische Leistungen dar. (Alles von Deutschen geschaffen!) Auch in der Landwirtschaft wurde großartiges erreicht, Güter u. Höfe angelegt, Agrarprodukte, vor allen Dingen Getreide, ausgeführt.
Nachdem das Land wirtschaftlich in höchster Blüte stand, bekamen es 1919 die Polen!
Schlesien war auch eine rein deutsche Provinz.
Als der Hauptteil der Germanen, die Silinger (von ihnen stammt der Name Schlesien), sie waren 700 bis 1000 Jahre dort ansässig, im 8. Jahrhundert abzogen und danach einige Slawen in das Gebiet eindrangen, kamen bereits im 10. und 11. Jahrhundert wieder Germanen ins Land und ab dem 13. Jahrhundert wurde Schlesien hauptsächlich von den germanischen Franken besiedelt, die die dichten Wälder rodeten, Städte und Dörfer anlegten Klöster und Kirchen bauten und aus dem vollkommen wilden Gebiet eine blühende Landschaft schufen.
Die polnischen Herzöge Niederschlesiens folgten schon lange der Überlieferung deutsche Fürstentöchter zu heiraten und so waren Kinder und weitere Generationen Deutsche. Aus den deutschen Höflingen und ihren Vettern wurden die schlesischen Grundbesitzer. Die Siedler brachten deutsche Sitten in ihre errichteten Dörfer und Städte mit. Ihnen folgten deutsche Kaufleute. Durch sie wurden die schlesischen Bergwerke eröffnet, Silber und Gold, Kupfer und Blei gewonnen und Münzstätten errichtet. Die neu gegründeten Marktorte und Dörfer waren rein deutsche Städte und Dorfgemeinden. Einige Bauern und Holzfäller machten die Berggebiete (Riesen-u. Isergeb.) bewohnbar. Es entstanden Schutzhütten, die Bauden.
Im 18. Jahrhundert begann der Abbau der Kohle im Waldenburger Bergland und auch in Oberschlesien. Sie wurden die größten Industriegebiete des Deutschen Reiches und die größten Bergbaugebiete Europas. Heilquellen wurden erschlossen und Kurorte errichtet. Handel und Handwerk bestimmte das Leben in den Städten Eine Fülle nützlicher und schöner Bauten wurden errichtet. Klöster, Kirchen, herrliche Dome, prächtige Rathäuser u. stattliche Privatbauten, Kunststätten, Theater, die Universität in Breslau sind heute noch Zeugen deutschen Fleißes und deutscher Wertarbeit. Straßen- und Bahnanlagen gehören dazu wie Technik und Wissenschaft und manche wertvolle Erfindung, denn von Schlesien stammen allein 14 deutsche Nobelpreisträger, darunter auch Gerhart Hauptmann.
1945 raubten die Polen das Land und vertrieben die Deutschen, von denen Millionen durch Hunger, Kälte, Deportation, Zwangsarbeit, in KZ-Lagern und durch Mord umkamen.
Wichtig ist es die Berichte der Überlebenden zu lesen, auch wenn der größte Teil der Nachrichten über die Untaten der Sieger noch in fest verschlossenen Archiven ruht und für die Bevölkerung nicht zugänglich ist, gibt es Tausende Dokumente, die in Büchern zusammengefasst sind und von den einzelnen Schicksalen berichten. Man braucht sie nur zu lesen! Z.Bsp die Bücher. “Tragödie Schlesiens 1945/46”, “Letzte Tage in Schlesien” oder die Dokumente von Ostpreußen, wo die Russen wie Tiere wüteten.
Auch das Tagebuch “Ich schrieb es auf” von der schlesischen Dichterin Ruth Storm sollte jeder lesen und den Bericht von Gerhart Pohl:” Gerhart Hauptmanns letzte Tage in Schlesien” damit die furchtbaren Schicksale der 15 Millionen und 3 Mill ermordeten deutschen Vertriebenen endlich bekannt werden. Auch ist es wichtig sich über die materiellen Werte, die durch den Verlust von einem Viertel des Deutschen Reiches entstanden sind, zu informieren
1921 wurde in Österreich über den Anschluß an Deutschland abgestimmt (Tirol 24.4.21: 98 % Ja-Stimmen, Salzburg 99,3 % Ja-Stimmen) Weitere Abstimmungen wurden auf Druck Frankreichs verhindert. Frankreich wollte schon 1919 Deutschland teilen.
Noch mal ein Rückblick, weil erwähnenswert: als 1918 Polen entstand, wurde Westpreußen von Deutschland abgetrennt, es entstand der so genannte Polnische Korridor (Die Deutschen mußten durch das von Polen angeeignete Westpreußen nach Ostpreußen reisen), die Provinz Posen nahmen sich ebenfalls die Polen. In Oberschlesien das Industriegebiet mit 90% der Kohle- und Eisenerzvorkommen und den wirtschaftlich bedeutenden Bergbauregionen. 1/7 des Deutschen Reiches mit 1/10 seiner Bevölkerung (ca. 6,5 Mill.) nahm sich Polen. Auch Lissa, der Geburtsort meines Vaters, wurde polnisch. In den rein deutschen Gebieten wurden sofort Polen angesiedelt.
Die Sieger beuteten das Land aus, in Polen stand die deutsche Bevölkerung unter rücksichtsloser Unterdrückung. Anspucken, Schlagen, vom Bürgersteig treten usw. gehörten zu den täglichen Angriffen, auch schreckten die neuen Herren nicht von Mord zurück.
1920 nannten das die Sieger Frieden: Raub, Plünderung Gewalttaten, große Gebietsabtretungen und unerfüllbare Reparationsleistungen.
Wer keine Ahnung von der Geschichte Deutschlands hat, sollte bei Gesprächen schweigen und sich informieren, nicht nur über die 12 Jahre Drittes Reich, dann wird er auch wissen, dass 1871 Frankreich Deutschland überfiel und nicht die Polenteilung war und dass es ein Polen für fast 150 Jahre nicht gab, eine Zeit, wo fleißige deutsche Menschen unter größter Anstrengung ihr von den Polen verwüstetes Land wieder blühend machten, um es 1918 wieder an Polen abgeben zu müssen!
Deutschlands enormer wirtschaftlicher Aufstieg, der großen Neid von Franzosen und Engländern hervorrief, war die Vorgeschichte für die Kriegserklärung der beiden Staaten an Deutschland 1914. Man muß die wahre Geschichte kennen um sich die Frage zu beantworten:
Welche Länder haben Jahrhunderte hindurch wessen Gebiete und Städte besetzt und vereinnahmt?
Es ist schon die Mühe wert, den tatsächlichen Geschichtsablauf zu erforschen und nicht, die nach 1945 von den Siegern umgeschriebene Geschichte, anderen in taktloser Weise auf zudiktieren.
(Der Name “Drittes Reich” stammt ursprünglich aus dem religiösen Bereich und wurde zur Hitlerzeit als Nachfolge zum Ersten (962-1806) und Zweiten Deutschen Reich (1871-1918) gesehen)
Goethe sagte: Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tag leben”
Ein großer Teil der Deutschen kennt nur die Geschichte ab 1933 und ihnen fehlen jegliche Zusammenhänge. Aus Lügen wurden für sie Wahrheiten, mit denen sie leben, man kann sagen sehr gut damit leben und an Erlebnisgenerationen noch freche Fragen stellen und fordern ihre falschen Behauptungen anzuerkennen. Die Menschen glauben viel leichter an eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als an eine Wahrheit, die ihn völlig neu ist.
Und noch etwas: Weil die Germanen in der NS Zeit glorifiziert wurden, glaubt man heute sie für dumm erklären zu müssen, deren Geschichte und Geschichtsschreiber (wie Tacitus) vollkommen verändert darzustellen. Manche die Geschichte in Schule und Elternhaus nicht kennen lernen durften (DDR) sagen so ganz naiv daher, dass die Germanen noch auf Jagd gingen, während andere Völker schon Häuser bauten, wobei das eigentlich für Menschen, die in der NS Zeit lebten und zur Schule gingen zur Wissensvermittlung gehörte und im Unterricht von der großen Kultur der Griechen und Römer berichtet wurde.
Die Zeit der Germanen kam später sie waren sehr wissensdurstig unermüdlich fleißig, verantwortungsvoll und gewissenhaft, was ihnen schon bei den Römern große Anerkennung brachte. Mit den Kenntnissen, die sie bei den Römern erworben hatten und ihren eigenen klugen Ideen und einem großen Willen zum Schaffen und zum Denken bauten sie Mitteleuropa auf, nachdem 476 das Ende des Weströmischen Reiches kam und der germanische Heerführer Odoaker zum König ausgerufen wurde.
Kaiser Karl der Große, aus dem Stamm der westgermanischen Franken, vereinte die einzelnen Königsländer zum großen Frankenreich und damit erneuerte er auch das alte römische Kaisertum. Dieser Riesenstaat wurde später für seine Enkelkinder geteilt. Aus einem Teil bildete sich das Römische Reich Deutscher Nation, das unter der Herrschaft deutscher Kaiser fast 1000 Jahre bestand und erst unter der Gewaltherrschaft Napoleons in kleine Staaten aufgeteilt wurde.
Man kann, wenn von Tatsachen (bewiesenen) und Wahrheiten berichtet wird, nicht ein anderes Thema verlangen oder verlangen falsche Aussagen für wahr anzuerkennen.
In Europa entstanden in den 20er Jahren Diktaturen: Italien 1922 (Mussolini), Spanien 1923 (Franco), Portugal 1926, Österreich, Ungarn, Rumänien 1932.
Der israelische Botschafter in Bonn Asher Ben Nathan, antwortete auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: ” Das ist völlig belanglos. Entscheidend ist was den Schüssen vorausgegangen ist. So hat jede Geschichte auch eine Vorgeschichte.”
Und nur wer die Vorgeschichte Deutschlands kennt, kann über die Jahre von 1933 – 1945 mitreden.
Der jüdische Friedensnobelpreisträger und stellvertretende Regierungschef Israels Shimon Peres antwortete am 12. August 2006 in “Bild” auf die Frage des Journalisten Vehlewald:
“Auch Israel wird scharf kritisiert für sein hartes Vorgehen im Libanon. Zu Recht?”
Peres: “Diese Kritik beeindruckt mich nicht. Der Vorwurf lautet wir würden “unangemessen” vorgehen. Aber sind 200 Raketen der Hisbolla gegen unser Volk angemessen?”
Und was war 1939 unangemessen und angemessen? Wer drangsalierte denn seit 1919 die deutsche Bevölkerung und schreckte nicht vor Mord zurück im geraubten deutschen Land, die Polen! Deutschland war gezwungen, nachdem schon 1 Million Deutsche Zuflucht in anderen deutschen Provinzen fand, auch den anderen Millionen Hilfe zu geben.“
