Wo große Findlingsblöcke zur Verfügung waren – wie in Skandinavien, Norddeutschland, Frankreich – errichtete man mächtige Bauten, deren Deckensteine bis zu 20 000 kg wiegen, sogenannte Hünengräber.

Bis zum Ende der jüngeren Steinzeit lebte in Nordeuropa in den Randgebieten um die Ostsee, die große Völkergruppe der Indogermanen. Zu ihr haben einst gehört: Inder, Perser, Armenier. Albaner, Slawen, Balten, Griechen, Romanen, Kelten, Germanen.
(Zur Namensgebung hat man den östlichsten Zweig – Inder – und den westlichsten – Germanen, auf Island – zusammengezogen)
Seit etwa 2000 v. u. Z. wanderte, teils aus Landnot, teils aus Wander- und Abenteuerlust, eine Welle nach der anderen ab, nach den verschiedensten Himmelsrichtungen, manche bis in die entferntesten Winkel der Erde, andere wieder kaum merklich.





Am wenigsten von den Ursitzen entfernt haben sich damals die Germanen, unsere Vorfahren. Ihr Name stammt wahrscheinlich von den Kelten und bedeutet so viel wie „Nachbarn“.
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Beitragsfotos: Aufnahmen von unserer letzten Reise durch Dänemark
Sammelkarte aus Albert Thümmel „Deutsche Geschichte Band 1“