Am Wochenende habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, darüber, wie ich es am besten anstellen könnte, das Fest an der Schwelle zwischen Sommer und Winter gebührend mit allen Menschen friedlich zu begehen, ohne diesen Unmut über bestimmte „Rituale“.

Eines ist sicher: Einige Kinder werden in ihrer gruseligen Montur an unseren Türen klingen und Süßes erbetteln.
Ich möchte den Kindern und ihren Familien etwas mit auf den Weg geben. Ob davon was hängen bleibt, ob sie es wohl beherzigen? Ich weiß es nicht.
Doch ich persönlich fühle mich wohl mit dem Gedanken, etwas über unsere ursprünglichen Bräuche weiter geben zu können. Denn, welche jungen Familien von heute wissen darum? Also strafen wir nicht die Kinder damit, sie vor verschlossenen Türen stehen zu lassen, sondern geben ihnen etwas mit auf den Weg.
Vor wenigen Tagen haben ich einen Beitrag zu Samhain https://undinepeter.blog/…/halloween-vs-samhain-eine…/ verfasst – über das Fest unserer Ahnen. Darin beschreibe ich, wie ich die Situation im letzten Jahr lösen konnte, als die verkleideten kleinen Menschlein lautstark etwas „Süßes“ forderten. Ich mochte sie nicht wegschicken.
Inspiriert vom Ereignis des letzten Jahres, habe ich mir nun etwas ausgedacht. Es ist ganz einfach und schnell gemacht. Auf den Fotos seht ihr ein kleines Brötchen und eine Nachricht hübsch in eine Serviette gesetzt, und mit Thymian und Lorbeer verziert als Säckchen zusammengebunden. Ich nenne es einfach mal das Samhain-Säckchen.




Ansonsten kann man auch gerne, wie im Beitrag beschrieben, den Kindern ein Scheit Holz in die Hand geben, und es ins Feuer werfen lassen, insofern ihr ein Feuerchen macht.
Es ist nur eine Idee. Aber ich denke, ein Miteinander ist besser als ein Gegeneinander. Und die Erfahrung zeigt: Es wird immer einige Menschen geben, die ihr Tun hinterfragen.
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Das ist die Nachricht aus dem Samhain-Säckchen:
„Samhain, wir feiern die Ernte, den Beginn der kalten Jahreszeit und den Start in ein neues Kalenderjahr – wir feiern das Fest der Jahreswende und wünschen ein geruhsames Ahnenfest im Kreise eurer Freunde und Familien.“