Hilfe! Die Texte werden nicht kürzer. Wieder mal viel Lesestoff. Das tut mir wirklich leid, aber ich muss noch einmal feste ausholen, um auf die einzelnen Charaktere und ihr historisches Tun „herauszuarbeiten“.
Ich erstelle quasi meinen persönlichen Leitfaden – aber ihr dürft selbstverständlich gerne mitlesen.
Ja, ihr seht richtig – Selbst Szenen aus dem Struwwelpeter finden sich hier wieder.

Allein die Niederschriften meiner Mutter, ihre Tagebucheinträge, ihr großes Wissen, und ihr Streben um Gerechtigkeit, darum, dass die Wahrheit ans Licht kommen möge, lassen mich nicht zur Ruhe kommen. Und jedes Mal tut sich eine neue Pforte auf.
Ich weiß, das haben vor uns schon andere versucht. Und sie tun es immer noch, manche unentwegt. Die meisten darunter, wurden entweder mundtot gemacht, diskreditiert, oder eben in eine der uns wohlbekannten (propagierten) Ecken gesteckt. Manche sitzen im Gefängnis, oder werden gerade verurteilt.
Es scheint, dass ein Wissen herumschwirrt, das so manchem nicht behagt. Und so setzt man alles daran, es unter Verschluss zu halten. Vielleicht irre ich mich auch. Aber wenn es so ist, dann können „Sie“ das, aus drei einfachen Gründen: Sie haben die Macht, das Geld und die Medien.
Und was haben wir? Haben wir nichts?
Doch, wir haben die Wahrheit, die Moral und den Anstand! Und darüber hinaus die Pflicht, zu handeln. Das sind wir unseren Vorfahren schuldig.
Wäre da nicht diese bittere Pille, die wir schlucken müssen: Denn „Sie“ haben Erfolg. Und das schon über Jahrhunderte hinweg.
Bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts war manches noch verschwommen. Doch schon bald darauf, wurden bestimmte Vorhaben immer offensichtlicher. Diese Tatsache wiederum rief nicht nur unzählige Dichter, Schriftsteller, Künstler auf den Plan. Es wurde gewarnt. Und das mehr als einmal über die vergangenen Jahre hinweg. An den rechten Männern damals fehlte es nicht:
- Gerhard von Scharnhorst, Neidhard von Gneisenau (als Generalstabschefs Blüchers war er der eigentliche Urheber aller strategischen Pläne gegen Napoleon),
- Freiherr vom und zum Stein nahm die Neueinrichtung des Staates in die Hand.
Noch andere Männer waren es, die dem Staat und dem Volk neues Leben einhauchten.
- Der Philosoph Fichte hielt in Berlin sein gewaltigen „Reden an die Deutsche Nation“.
- Der Theologe Schleiermacher rüttelte Sonntag für Sonntag seine Berliner Gemeinde zum seelischen Widerstand auf.
- Der Gymnasiallehrer Friedrich Ludwig Jahn suchte auf dem Wege der körperlichen Ertüchtigung – daher „Turnvater Jahn“ genannt – die Jugend an Leib und Seele zu kräftigen.
- Der tote Schiller hat in jener Zeit mehr gewirkt als einst der lebende, besonders durch seine Freiheitsdramen „Tell“ und die „Jungfrau von Orleans“.
- Arndt dichtete kraftvolle Vaterlandslieder
- Heinrich von Kleist schürte in flammenden Worten den Hass gegen die fremden Unterdrücker und
- Rückert schrieb seine „Geharnischten Sonette“.
Jetzt schreiben wir November 2023 – und man darf – nüchtern betrachtet – festhalten: Das Land liegt sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf geistiger Ebene brach.
Wenn wir an dieser Stelle so weitermachen, können wir uns in einem Punkt absolut sicher sein: Es wird kein gutes Ende nehmen. Die Hinweise gibt es schon länger, auf all das, was uns widerfährt. Warum nur, sind wir so furchtbar träge? Vermutlich haben wir uns wohl damit begnügt, die Dinge zu benennen und zu beklagen. Fertig, das war‘s…
Da fällt mir doch „Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug“ ein. Erinnert ihr euch? Diese wirklich traurige Geschichte von Paulinchen, dem Feuerzeug und Minz und Maunz, den Katzen – eine Geschichte aus dem „Struwwelpeter“. Damals war es die Welt der Sagen, Fabeln und Märchen, heute sagen sie es uns auch manchmal „über die Filme“. Und das Groteske daran, die Regisseure und Drehbuchtautoren sind Teil der „Sie“…



„Sie“ führen ein Volk einfach vor.
Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ist ohne den Blick auf die Französische Revolution (1789-1799) als auch auf die bolschewistische Revolution von 1917 und deren Folgen nicht zu verstehen.
Freiheit, Gleichheit Brüderlichkeit – eine schauderhafte Illusion. Eine Illusion, welche die Menschen in ihr Verderben stürzte. Es müsste uns, angesichts dieses Wissen, wie Schuppen von den Augen fallen.
Alles hat seinen Ursprung, und diesem folgt der Gedanke. Wer kennt sie nicht, all die Verschwörer und ihre Theorien? So lautet es im Umgangston der offiziell zugelassenen Schreiberlinge. Das ist irgendwie lustig, denn nachdem über Jahrhunderte hinweg, immer und immer wieder bewiesen wurde, dass genau diese „konspirativen“ Gedanken, Ereignisse, Berichte ausschließlich von hohem Wahrheitsgehalt gekennzeichnet sind. Kurz: Es handelt sich fast immer um Quellen höchster Glaubwürdigkeit.
Doch das tut dem Schema „XY“ in seinem Wirkungsfeld keinen Abbruch. Ein Zeichen dafür, wie leicht Menschen doch zu manipulieren sind. Und diese Leichtgläubigkeit zum kurz „Aufgetischten“ erstreckt sich leider über eine breite Bevölkerung.
Ich denke dabei auch an die Hexenprozesse, und den damit verbundenen Jubel der zur Hinrichtung zahlreich erschienenen Menschen, die sich am Tod anderer (unschuldiger) Menschen ergötzten, nur, weil man es ihnen so vorgetragen hat. (Prediger waren stets in großer Zahl zur Stelle).
Ja, mir hat man in der Schule auch weismachen wollen, dass Lenin ein Guter war – ein Revolutionär, und Stalin nur so handeln musste, weil er nicht anders konnte. Auch das Manifest haben ich gelesen, sowie das Kapital von Marx und Engels. In den Schulen der DDR gehörte es zur Pflichtlektüre.



Im Gegenzug erklärte man uns, dass Bürgerrechtler kein Recht vertreten, sondern nur das System stürzen wollen. Und wer sich diesen „Rechtlern“ anschließt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Ja, so war das, damals in der DDR…
Nun möge man annehmen, sie alle seien wieder auferstanden:
Lenin, Marx und Engels, also all diese hochgelobten Marxisten, Leninisten, und Stalinisten – und damit ein Gedankengut, dass den Bolschewismus wieder hoffähig macht. Vielleicht waren sie nie weg?
Tasten wir uns heran, an die Führungskräfte des Bolschewismus, unter anderem:
- Leo Dawidowitsch TROTZKI (Bronstein)
- Grigorij SoKOLNIKOW (Brillant)
- Grigorij SINOWJEW (Apfelbaum)
- Leo Borissowitsch
- KAMENEW (Rosenfeld),
- Jakob SWERDLOW (Auerbach)
- Moses URITZKI.
Bei den Verhandlungen zu dem am 3. 3. 1918 unterzeichneten Frieden von Brest-Litowsk gaben auf sowjetischer Seite Leo TROTZKI, JOFFE, Leo Borissowitsch KAMENEW, Grigorij SOKOLNIKOW und Karl RADEK den Ton an.




Unter den Führern der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und den Anführern marxistischer Aufstände im Reich befanden sich ab 1918 (ebenfalls jüdischer Herkunft) – um nur einige zu nennen:
- Rosa LUXEMBURG,
- Oskar COHN,
- Karl KAUTSKY als Theoretiker,
- Otto LANDSBERG und Hugo HAASE als »Volksbeauftragte« in Berlin.
- Kurt EISNER mit LEVINE,
- Ernst TOLLER,
- Erich MÜHSAM bei der Räteherrschaft 1919 in München,
- EPPSTEIN, RUBEN, HAMMER, OCHEL und WOLFSTEIN beim roten Aufstand an der Ruhr 1920.
- Klara ZETKIN (1857- 1933), sie war Mitbegründerin des Spartakusbundes und der Unabhängigen Sozialistischen Partei (USPD).
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Die späteren Handlanger aus den linken Reihen (unter vielen anderen):
- Ernst Reuter
Der nach dem Zweiten Weltkrieg als Oberbürgermeister von Berlin (1950- 1953) hervorgetretene Ernst REUTER, geboren 1889 in Appenrade (Nordschleswig), schloß sich 1918 LENIN in Rußland an, wurde Volkskommissar der Wolgadeutschen Republik, kam als Kommunist 1918 nach Deutschland zurück, agierte 1919 als kommunistischer Delegierter im Hotel Lux in Moskau unter dem Namen FRIESLAND.2 Er starb am 29. 9. 1953 in Berlin
- Stefan Heym
Helmut FLIEG, am 10. April 1913 in Chemnitz geboren, änderte seinen Namen in Stefan HEYM. Als jüdischer Kommunist emigrierte er im März 1933 in die Tschecho-Slowakei
- Anna Seghers
Die als Netty REILING in Mainz am 19. November 1900 geborene Schriftstellerin nannte sich Anna SEGHERS. Sie trat 1928 der KPD bei, emigrierte 1933 nach Frankreich, dann nach Mexiko, kam 1947 nach Deutschland zurück, ging in die Sowjetzone und trat der SED bei. Sie wurde auch als »literarische Heiligenfigur der DDR« bezeichnet. Sie schwieg, wo sie hätte reden sollen (zum Beispiel in dem Prozeß von 1957 gegen HARICH, JANKA U. a.).
- Herbert Wehner
Der lange als Kominternagent tätige Herbert WEHNER (1906-1990) führte in seinem Leben verschiedene Namen. Kurt FUNK ist wohl der bekannteste, unter dem er bei seinem ersten Moskauer Aufenthalt am 26. Oktober 1935 einen Lebenslauf verfaßte.
- Willy Brandt
Willy BRANDT wurde am 18. 12. 1913 in Lübeck als Herbert FRAHM geboren, gehörte der linksradikalen Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ) an, emigrierte 1933 nach Norwegen, kam als alliierter Major 1945 nach Berlin und wurde 1957 unter seinem neuen Namen Berliner Regierender Bürgermeister und 1969 Bundeskanzler, bis er am 7. 5. 1974 über den Spionagefall GUILLAUME stürzte


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Und an dieser Stelle empfiehlt es sich auch an die Vorgeschichte zur sogenannten „Reichskristallnacht“ zu erinnern: Am Tag zuvor schießt ein 17-jähriger polnischer Israelit mit dem Namen Grünspan (Grynszpan) auf den deutschen Diplomaten Ernst Eduard vom Rath, verwundet ihn schwer. Vom Rath erlag am 9. November 1938 seinen schweren inneren Verletzungen. Es war nicht das erste heimtückische Attentat dieser Art auf einen Deutschen. So war es am 7. Mai 1866 Ferdinand Cohen-Blind, der ein gescheitertes Attentat auf Bismarck verübte.
Am 28.Juli 1914 erschießt Gavrilo Princip (Gabriel Fürst) den österreichischen Thronfolger nebst Gattin und löste die „Julikrise“ aus, die (wie bekannt) zum Großen Krieg führte.
Und schließlich erinnern wir uns auch an David Frankfurter, der am 4. Februar 1936 Wilhelm Gustloff erschoss.
… und so weiter, und so fort…

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Quelle:
Ruth VON MAYENBURG, Hotel LUX, Piper, München 1978.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. 4. 1993.
Wolfgang LEONHARD, Die Revolution entlässt ihre Kinder, Kiepenheuer und Witsch, Köln 1955.
Karl Dietrich BRACHER, Die Auflösung der Weimarer Republik, Ring, Villingen 51971. Hagen SCHULZE, Weimar – Deutschland 1917-1933, Severin und Siedler, Berlin 21983; TB, Siedler, Berlin 1998.
u. Alfred NOSSIG, Bolschewismus und Judentum, Berlin 1921, S. 2
Wladimir I. LENIN, Sämtliche Werke, Bd. XIX, S. 452.
Ernst NOLTE, Streitpunkte, Propyläen, Berlin-Frankfurt 1993, S. 394.