Ein kurzer Nachtrag zu dem Beitrag „Hexenteich“ – ein paar Gedanken.

Ausgelöst, durch die anstehende Verhandlung gegen Dr. Bianca Witzschel.

…und durch die, wie so oft daraus resultierende Erkenntnis, wie lange wir doch schon belogen, betrogen, hintergangen und über das Feld der Propaganda zum Narren gehalten werden. Und anders als in den Märchen, gab es nur in wenigen Fällen dieses „gute Ende“.

Ihr wisst schon: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“… Von wegen.

Heute wissen wir ganz sicher:

Es war nicht diese vielbeschriebene Magie, von der jemals eine Gefahr ausgegangen ist.

Nein. Es war das Wissen, dass diese Menschen besaßen.

Es waren keine magischen Fähigkeiten, vielmehr waren es Bildung, Sachkenntnis und ein enormer Wissensschatz.

Und doch entfaltet „Der Hexenhammer“ eine schreckliche Kraft und fördert die kirchliche Hexenverfolgung. (Heute gibt es andere Namen dafür).

Hexen, Unholde, Zauberer und Wettermacherinnen – für Generationen waren sie totale Existenzbedrohung. Krankheit, Tod, sieches Vieh und Missernten – alles Hexenwerk. Sie sagten Gott ab und trieben Unzucht mit dem Teufel, flogen zum Hexensabbat und töteten ungetaufte Säuglinge. Theologen und Juristen hatten die theoretischen Voraussetzungen für den Wahn geschaffen, das Volk sie dankbar aufgenommen.

Und nun schauen wir uns doch mal um, wer heute in den Gefängnissen sitzt. Es sind nicht die Mörder oder Vergewaltiger, nein. Vielmehr sind es die, die es wagten das System zu kritisieren. Heute wie damals: finden sich dort aufrichtige Menschen, Ärzte, Wissenschaftler und viele andere, die aus ihrem Gewissen heraus gehandelt haben, und die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten, gewisse Maßnahmen zu vertreten.

Es sind also die, die die Wahrheit nicht für sich behalten werden und wollen. Sie werden zu einer Gefahr. So wie einst die sogenannten „Hexen“ und Magier mit all ihrem Wissen. Denn sie besitzen dieses fundierte Wissen, dass den Mächtigen verdammt gefährlich werden kann.

Und sie waren bestrebt Leben zu schützen – damals wie heute.


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