Gedanken zum Wetter – ich spinne mal so vor mich hin…

Heute regnet es. Nun ja, das ist jetzt nicht ungewöhnlich. Denn bis auf gestern, hat es den Tag zuvor, und den davor.., und die weiteren Tage davor ebenfalls geregnet. Zuletzt öffnete sich für uns das Himmelszelt am 17.12. 2023 und die Sonne kitzelte wohltuend an unserer Nase. Seitdem werden wir begleitet, von einer verhangenen Wolkendecke, aus der immer und immer wieder Wasser fließt. Und das, wie aus vollen Kannen. Ein Wohltat für die Erde, möchte mancher annehmen. Wenn da nicht zu viel des Wassers wäre, oder eben diese „hartnäckige“ Dürre.

Vernehme ich da ein Gemurmel? Dürre, welche Dürre? Vorab: Ich bin keine Naturwissenschaftlerin, vielmehr eine Geschichtenerzählerin und berichte viel lieber aus längst vergangenen Zeiten.

Aber es gibt auch aktuelle Geschichten, also solche, die man uns erzählen will. Demzufolge haben wir eine Dürre. So sagen es die sogenannten „Wissenschaftler“. Es gibt sogar „Mitmachseiten“: Mitmachen und Dürrefotos hochladen“. In Zeiten mit dem wärmsten Schnee seit 1000 Jahren, sollte das ein Leichtes sein.

Und heute dachte ich mir, spinne ich diese Geschichte mal weiter, einfach mal so. Draußen zwitscherten nach langer Zeit endlich wieder einmal die Vögel. Ihr Gesang war oft verstummt über die vergangenen Monate. Auch blicke ich zurück auf einen verregneten Sommer. Mehr als einmal sind wir auf unseren Reisen pitschnass geworden. Immer und immer wieder, meist vergebens, versuchte die Sonne ihre Strahlen durch die überwiegend verschleierte Wolkendecke auf die Erde zu senden.

Wen wir nun, Ende Dezember, aus dem Fenster schauen: Nichts Neues – wenig Veränderung: Das Himmelszelt bleibt verschlossen, der Nebel wird dichter und dichter, die Sonne weilt hinter ihren dicken Feldern. Es regnet und regnet, und regnet… immerfort. Soweit habe ich nun gesponnen.

Doch diese, die der Wissenschaft folgende Geschichte geht weiter: Dank des vielen Regens sei 2023 kein ausgeprägtes Dürrejahr gewesen.“

Aber irgendwie doch ein bisschen ein Dürrejahr, oder wie?

Was meint ihr zu solchen Geschichten? Ich finde, sie haben so ein bisschen Ähnlichkeit mit einer kreischenden Prognose ohne Glaskugel. Oder wollen sie uns darüber gar einen Bären aufbinden?

Und während ich so spinne und spinne….,fällt mir doch ein: Die Geschichtenerzähler, oder nennen wir sie einfach „deutsche Tageszeitungen“ erledigten ihre Aufgabe zur Weiterreichung solcher Meldungen wie immer wetterunabhängig und vorbildlich – vage Vermutungen unter medialem Vordergrund.

So spinnen sie an ihrem Rad.., und spinnen weiter und weiter unter dem schwefligen Pesthauch bis hin zum ökologischen Untergang.


Hinterlasse einen Kommentar