Jeder Monat diesen Jahres sei einer deutschen Stadt gewidmet.

Inspiriert durch Geschichten und Bilder aus der Heimat eines treuen Lesers, beginne ich mit einem Stadtteil Münchens. Doch zunächst ein kleiner Vorgeschmack mit Auszügen aus der Bildergalerie, einst festgehalten in den „Blauen Büchern“. Die Gemälde, die ihr seht, werden zumeist noch im Germanischen Museum Nürnberg bewahrt.

Viele unter uns wissen, um das wunderbare Gefühl, wenn wir durch (noch) gut erhaltene Altstadtkerne und Straßenzüge wandeln können. Die Reihe der „Blauen Bücher“ wurde im Jahr 1935 veröffentlicht: Dort liest man: „Der bauliche Charakter der alten deutschen Stadt ist wenigsten in einigen Stadtgebilden heute noch schaubar: Lüneburg, Lübeck, Wismar und Rostock, Nördlingen, Dinkelsbühl, Wasserburg und Landshut etwa geben uns noch immer einen in manchen Sinn zuverlässigen Bild der Gesamtanlage und der Architektur mittelalterlicher Städte Deutschlands.

Um so zahlreicher aber sind die Städte unseres deutschen Bodens, deren Angesicht im Laufe der Zeit verändert und auch verunstaltet wurde. Da müssen uns denn zeitgenössische Nachrichten, Urkunden, Zeichnungen, Holzschnitte, Stiche und andere grafische Darstellungen aus der Vergangenheit für die Erkundung unseres Städtewesens besonders teuer sein.“

Seit dem Zweiten Weltkrieg jedoch, ist auch dieses Bild nicht mehr präsent, und in manchen Galerien nur noch bedingt sichtbar.

Übrigens: In den Augen Machiavells sind (1507) die deutschen Städte der „Kern des Reiches“.

Erinnern wir uns also, denn das sind sie wert, die deutschen Städte, die unter dem Schweiß und dem tatkräftigem Tun, aber auch unter großem Leid unserer Vorfahren erblühen konnten.


Hinterlasse einen Kommentar