Vorwort und ein Auszug aus den Tagebüchern /Niederschriften meiner Mutter

Morgen starten wir dann, wie bereits angekündigt, mit weiteren Video-Aufnahmen (@KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp) und ich lese dann wieder aus den Tagebüchern meiner Mutter, beginnend ab dem Jahr 1945.

Zuvor könnt ihr euch, wenn ihr mögt, schon ein wenig einlesen – quasi das Vorwort.

Auszug aus den Tagebüchern /Niederschriften meiner Mutter:
„Am 7.8.1945 schrieb Probst Grüber aus Berlin an den Lordbischof von Chichester in England. “ Gott schenke den Christen in aller Welt offene Ohren, die Notschreie der deutschen Menschen zu hören , die auf den Landstraßen sterben und verkommen ….Tausende Leichen spülen Oder und Elbe ins Meer …Tausende von Leichen hängen in den Wäldern von Berlin … Tausende und Zehntausende sterben auf den Landstraßen vor Hunger und Entkräftung ….. Kinder irren umher, die Eltern (meist ja nur Mütter, Väter waren in Gefangenschaft)) wurden erschossen, starben, waren abhanden gekommen (wurden deportiert)” Fünf Millionen Menschen starben noch nach dem Krieg, nach der “Befreiung” an Hunger, Seuchen, Folter und unsagbaren Grausamkeiten der Sieger hauptsächlich durch Russen und Polen ! (um das zu begreifen, muß immer wieder darauf hingewiesen werden).

Und in all dieser Not, diesem Elend, wo die Menschen kraftlos, hungrig, krank und von Seuchen befallen auf den Straßen herumirrten und tot zusammenbrachen oder von den mordenden Russen und Polen umgebracht wurden, gab es in den Zeitungen täglich neue Berichte über Verbrechen der Deutschen, aber kein Wort über die Millionen ermordeten und vor Hunger sterbenden Deutschen, worüber die Überlebenden später bei Strafe sogar schweigen mußten und heute 2007 noch schweigen müssen. Und das finden einige aus den politischen Reihen richtig.

Das Ausmaß der Verbrechen und der Not kann 2007 der Film “die Flucht” mit kitschigem Liebespaar gar nicht erfassen. Den 11 Millionen Zuschauern wurde zwar ein kleiner Teil der wahren Zustände gezeigt. “Es war ja viel, viel schlimmer.” Das schrieb dazu die Erlebnisgeneration. > Und das ist wahr.

Mit der Rückschau auf 85 Jahre, erinnern an die Kind- und Jugendzeit und 40 Jahre kommunistischer Herrschaft, dann 22 Jahre Leben in einer Demokratie (?), wird ja auch Geschichte lebendig. Sie gehörte zu meinen Leben und darf bei den Erinnerungsberichten nicht fehlen.

Allen Deutschen wurden Verbrechen vorgeworfen und sie des Wissens aller Vergehen bezichtigt und verantwortlich gemacht. Diese ungeheuerlichen Anschuldigungen wurden als unwiderlegbare und gesetzlich geschützte Tatsachen festgeschrieben. Jeder Zweifler an der Siegerjustiz zum gemeinen Lügner und Verbrecher erklärt und mit Geld- und Freiheitsstrafen belegt. In der DDR waren es lange Zuchthaus- und Deportationsstrafen, die größtenteils zum Tod führten, anfangs wurden solche “Feinde” einfach erschossen! Ja, es dürften sogar keine Volkslieder, keine Schlager gesungen werden, weil sie angeblich zum Nazi Liedgut gehörten, die allerdings bereits Jahrzehnte vor 1933 entstanden und gesungen wurden. Auf Anordnung wurden auch uralte Sitten und Bräuche verboten. Für Nichtbefolgung gab es Zuchthausstrafen.

Es ist nicht angängig alles auszusprechen, was man denkt, doch sollte man das Recht haben, stets das auszusprechen, was wahr ist! Dies privat und auch in der Öffentlichkeit, ohne den Mund verboten zu bekommen. Wer in einer anderen Zeit lebt, kann von oben herab, mit falschem Wissen (gesetzlich festgelegten Wissen), die Erlebnisgeneration leicht beschuldigen.

Zu einer der größten Lügen der Sieger gehörte das Massaker von Katyn, für das die deutschen Truppen verantwortlich gemacht wurden. In Wahrheit hatten die Sowjets die grauenvollen Morde an über 23000 polnischen Offizieren und Beamten verübt und die Leichen in Massengräbern verscharrt. Trotzdem seit 1940 weltweiter Kenntnis, dass die Sowjets die Erschießung vorgenommen hatten, wurde für diese Mordtat bis 1994 die Deutschen zur Verantwortung gezogen ; deutsche Soldaten wegen Kriegsverbrechen in Katyn zum Tode verurteilt (!), denn eine Mitschuld der UdSSR am Zweiten Weltkrieg hat noch kein Historiker anerkannt. Die Deutschen mußten bei Strafe die Lüge verbreiten, und die nicht selbst denkenden Politiker taten das in großem Umfang. Dadurch mußten viele, die die Wahrheit aussprachen, unschuldig in Zuchthäusern vegetieren und sterben Erst 2005 wurde die Katynlüge öffentlich bekannt gemacht !

2006 hat Polen gegen die Russen für die Morde von Katyn vor dem Internationalen Gerichtshof in Straßburg Klage erhoben.

Die auf Anordnung der Siegermächte staatlich gesteuerten Medien fanden es nicht für notwendig die deutsche Bevölkerung, ja die Welt davon zu unterrichten. Tatsachen gehören in einer Demokratie (?) nicht in die Zeitung, sondern ins Archiv oder unter den Teppich gekehrt.
Das ist nur eine Lüge, für die 60 Jahre die Deutschen leiden mußten. Die anderen Lügen werden eines Tages aufgedeckt und die Geschichte wird wieder umgeschrieben (wahr berichtet) werden. Und die an Realitätsblindheit leidende Nachkriegsgeneration, wird erkennen, dass sie die ewig Gestrigen sind.

Wer Wahrheit über Vertreibung, Mord, Vergewaltigung und auch andere Vorkommnisse der Russen und Polaken sprach, wurde eingesperrt. Die unter dem Terror der Russen und Polen stehenden Menschen dürften sich nicht mehr Flüchtlinge oder gar Vertriebene sondern nur noch Umsiedler nennen, und es war bei Strafe verboten, über ermordete und geschändete Frauen, Kinder, Greise zu sprechen. Die Deutschen Provinzen, die ein Drittel des Reiches betrugen, wurden polnische Gebiete und dürften nun nur noch so bezeichnet werden.

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht !

Das Dogma, das uns auferlegt wurde, war nichts anderes als ein Verbot zu Denken und Wahrheit auszusprechen. Alle meinungsbildenden Stellen, die Medien, Schulen usw. wurden mit Leuten besetzt, die bereit waren die Lügen den Bürgern einzuhämmern. Nun war es soweit, dass man die persönlich erlebte Wahrheit, als Lüge bezeichnen sollte.. Während sich viele, trotz Wahrheit wissend, in die veränderte Lage fügten und lügten und auch wie befohlen handelten, mußten die anderen mit der unterdrückten Wahrheit, mit der falschen Geschichtsdarstellung leben und schweigen. Keiner ahnte, dass wir nun Jahrzehnte unter der Vormundschaft und der Geschichtsfälschung der Siegermächte, besonders der Russen , Polen und Kommunisten fristen müssen. Die Bürger wurden zu unmündigen Zuschauern degradiert, deren politische Mitwirkung auf gehorsames Schweigen oder Zuchthaus beschränkt war. “Die Kraft der Sprache verspürt man am stärksten, wenn einem Schweigen auferlegt wird”.
“Wer die Wahrheit unterdrückt beendet die Freiheit und schafft Erbitterung.”

Man konnte sich mit solch einem Staat und ihren hörigen Bürgern nicht auseinandersetzen, es hatte keinen Sinn über Lügen zu diskutieren, die sie sich strafrechtlich schützen ließen. Auch heute noch in Deutschland, einer Demokratie (?) so üblich !

Gegen Kraft hat Recht keine Wirkung!“

—– Ende Auszug der Niederschrift——-

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Auf den Bildern seht ihr meine Mutter (1946), meine Eltern (1949) und mich auf dem Arm meiner Mutter im Jahr 1965.
Ich bin ein sogenannter „Nachzügler“, das Nesthäkchen. Meine Mutter war damals bereits 42 Jahre, als sie mich geboren hat.


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