Von vermeintlichen Helden, verbrecherischen Nobelpreisträgern, Mördern, und von „schicken“ Filmen – die Wahrheit ruht am Abgrund

Nachdem ich nun heute zu einem weiteren Video https://youtu.be/ouRiZxYEMsk?si=_ra8k30rbIxpdwQD (gelesen aus den Tagbüchern meiner Mutter) den Text aus ihren Niederschriften eingesprochen habe, möchte ich noch etwas voranführen.

Ich weiß, dass diese „Rufe“, sei es über Videoaufnahmen, Bücher, Beiträge o. ä. zumeist ungehört bleiben, im Nichts verhallen. Bis heute stellt man sich die Frage, warum sich „JEMAND“ über Jahrzehnte hinweg, so viel „Mühe“ macht, bestimmte Berichte, Verweise, Hinweise und Tatsachenberichte unter Verschluss zu halten.

Wir wissen um die Millionen Kinobesucher , die sich über die unzähligen Hollywood-Dramen und Katastrophenschinken zu Tränen der Rührung hinreißen ließen. Hier wurden keine Kosten noch Mühen gescheut. Und die Menschen saßen und sitzen immer noch vor diesen Filmen, exzellent in ihrer Darstellung und über Effekte und der schauspielerischen Besetzung. Hier seien Schindlers Liste, der Pianist oder der „Untergang der Titanic“ genannt.

Oder auch die überaus traurigen Tagebucheinträge der Anne Frank. Auch ich war als Schülerin immer sehr bestürzt und fassungslos über das darin aufgeführte Geschehen.

Doch kaum einer weiß um Gutachten zu diesen Tagebüchern, beruhend auf berechtigtem Zweifel an der Echtheit dieser. Wenn man sich nun mit diesem Prozedere ordentlich auseinandersetzt, wird man letztendlich zu dem Schluss kommen: Anne Frank war ein Kind mit einem tragischen Kriegsschicksal, das sie mit Millionen anderer Kinder vieler Nationen geteilt hat.

Unter anderem schlussfolgerte der Spiegel seinerzeit das Schriftbild betreffend: „hier müsste ein Erfinder am Werk gewesen sein.“ Fest steht: Bei der Herausgabe ist das Tagebuch durch zahlreiche Manipulationen verändert worden. Dennoch kam es unter großem Aufwand zur Veröffentlichung und steht nach wie vor auf dem Lehrplan in deutschen Schulen.

Doch, wer weiß um den Untergang der Gustloff, überladen mit Flüchtlingen? Die Zahl der Toten war höher als die der Titanic. Einen Film darüber gibt es jedoch nicht.

Wer weiß schon von den Morden dänischer Widerständler, oder von über 7000 Flüchtlingskindern, die nach dieser sogenannten „Befreiung“ in dänischen Lagern starben? An dieses düstere Kapitel erinnern lediglich ein paar Steintafeln, mehr nicht. Das größte Lager hatte 37 000 Insassen und lag in Oksbøll an der Westküste von Jütland. Mitverantwortlich für diese schweren Verbrechen war gewiss diese unsägliche Propaganda seitens der Alliierten. Doch ist das keine Entschuldigung. Die toten Kinder, viele darunter waren noch keine fünf Jahre alt, hießen Heinrich, Helmut und Walter, Gudrun, Karin oder Ingelore. Zu Hunderten liegen sie unter der Erde des größten Kopenhagener Friedhofs Vestre Kirkegård – in der entlegensten Ecke, wohin sich einheimische Trauernde kaum verirren.

Warum lesen wir nichts über das Schicksal dieser Kinder, über Heinrich, Helmut, Walter, Gudrun und Karin?

Dass sich die Traumfabrik Hollywood dieser Schicksale annimmt ist eher unwahrscheinlich. Denn die Opfer waren nur Deutsche.

Zudem kann man kaum erwarten, dass ein Schlächter seine eigenen Schlachten abspult und ein Publikum darüber unterrichtet. Wobei der Stoff dazu ins Uferlose führen würde, da Filmmaterial ausreichend zur Verfügung steht.

Nach Ernest Hemingways Freitod war in Hollywood ein Film über sein Leben geplant. Hemingway als Kriegsaufklärer, als Spion – weniger über seine Eigenschaft als Mörder. Dafür wurde er 1950 von der New York Times „der bedeutendste Schriftsteller… der größte seit Shakespeare“ genannt, und er erhielt 1954 den Nobelpreis. Was die Person Hemingway betrifft > (siehe Foto und Kommentar.

Nun sind mehr als 40 Jahre darüber vergangen. Und ich bin bestürzt. Bestürzt über die Vehemenz, gegenüber den Büchern und Schriften zu Vorgängen, die uns über Jahre vorenthalten wurden.

Wenn ich mit jungen Menschen spreche, kennen sie noch nicht einmal die Namen der Regionen wie Schlesien, Ostpreußen oder das Sudetenland. „Ja, schon mal was von gehört“ ist die gleichgültige Aussage. Sie wissen nichts von Flucht und Vertreibung, von Völkermord, von einem der größten Verbrechen der Menschheit nach 1945.

Sie wissen nichts von Konzentrationslagern, wo ihre Vorfahren zu Tode gekommen sind, von den Arbeitslagern, sie wissen nichts über die Rheinwiesenlager, sie wissen nichts von dem unsäglichen Leid und Schmerz. Nichts davon war Thema in der Schule, noch durfte es überhaupt angesprochen werden. Über einen herbeigeführten Schuldkult wurde ihnen aufgetragen, sich für etwas zu schämen, von dem sie nur aus der Presse erfahren haben, und darüber lernten sie das eigene Volk zu hassen – tief und abgründig.

Sie wissen um ein Mädchen, das ein Tagebuch geschrieben hat. Denn das wurde medial in unerschöpflicher Weise in die Welt hinaus getragen.

Indes ruht die Wahrheit zu den Verbrechen am eigenen Volk am Abgrund, und es ist zu befürchten, dass sie dort noch lange verbleibt und immer tiefer zu fallen droht.

Die jungen Menschen wissen von einem großen Krieg, aber sie wissen nichts um die wahren Verursacher dieses Krieges und seine Vorgeschichte, sie wissen auch nichts von den unzähligen Friedensversuchen, die allesamt von alliierter Seite abgeschmettert wurden.

Hollywood, ja das war erst vor Kurzem ein Thema.

Nein, in Hollywood wurden keine Filme über den Völkermord an der deutschen Bevölkerung gedreht. Doch in Deutschland zeigte man sich dann doch noch großzügig, nachdem die Stimmen der Opfer und Hinterbliebenen von Flucht, Vertreibung und Massaker durch Alliierten immer lauter wurden. Aus den Reihen der Betroffenen, kam der Ruf mit der Bitte um Aufklärung. So flimmerte im Jahr 2007 ein aus deutscher Produktion stammender Zwei-Teiler über den Bildschirm.

Mal abgesehen davon, dass die Sendezeit dazu, schon tief blicken lässt, wurde der Zweiteiler wenig publik gemacht. Der mediale Aufwand, wie wir es von Schindlers Liste, Tagebücher der Anne Frank & Co kennen, blieb aus. Es schauten also wieder nur die, die aus ihren Familien heraus selbst betroffen waren und die, die es wirklich interessierte. Letztere dürften sich allerdings, um es bildlich auszudrücken, an einer Hand abzählen lassen.

Nun ja, und heute dürfen sich die „Geheimnishüter“ und „Herren über die Archive“ sicher sein, dass die, die einst nach Gerechtigkeit riefen und um Aufklärung baten, mittlerweile ein hohes Alter erreicht haben oder bereits verstorben sind. Und die Kinder und Enkelkinder kaum noch Interesse daran haben, dass irgendwas davon noch einmal zur „Sprache“ kommt. Denn die ist längst eine andere, und weit entfernt von der deutschen.

Wir wissen, dass wir nicht alles wissen, aber das, was wir sicher wissen, und sich dem Wissen nach zu Recherchen und Beobachtungen deckt, bis in das Jahr 2024 hinein, ist:

„Jede Aufzeichnung wurde vernichtet oder verfälscht, jedes Buch überholt, jedes Bild übermalt, jedes Denkmal, jede Straße und jedes Gebäude umbenannt, jedes Datum geändert. Und dieses Verfahren geht von Tag zu Tag und von Minute zu Minute weiter.“ Um es mit den Worten von George Orwell zu sagen.


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