Rückblicke müssen sein, um den Kontext zu wahren.
So der 10. Januar 1918: An diesem Tag hörten die US-Parlamentarier gemeinsam aus Anlass der feierlichen Eröffnung der neuen Sitzungsperiode die folgenden Worte ihres >Vorbeters »Allmächtiger Gott – Unser himmlischer Vater!. . . Du weißt, o Herr, daß wir in einem Kampf auf Tod und Leben stehen gegen eine der gemeinsten, übelsten, gierigsten, habsüchtigsten, blutdürstigsten, sündhaftesten und sinnlichsten aller Nationen, die jemals das Buch der Geschichte geschändet haben. Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschen genügend Tränen gepreßt hat, um einen neuen Ozean zu füllen, daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf diesem Ozean zu röten, und daß es aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern genügend Schreie und Stöhnen gepreßt hat, um daraus ein neues Gebirge aufzutürmen.«

Nun ja, man möchte annehmen, das Gebet gilt den Sadisten unterm Sternenbanner, dem Amerika als vermeintlichen Leuchtturm für Recht und Freiheit.
Aber nein, dieses Gebet, dass aus dem Munde des Vertreters einer Nation, die damals schon genügend Eroberungskriege geführt und ihr Land von den Ureinwohnern durch Völkermord praktisch >gesäubert< hatte, richtet sich gegen die deutsche Nation.
Das Gebet im US-Kongress schloss dann mit Worten, in denen die Geschichtsfälschung fortgesetzt wird: »Wir bitten dich, o Herr, entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage das große Rudel dieser hungrigen, wölfischen Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen.
Solche Gebete haben in der amerikanischen Kriegspolitik eine lange Tradition.
Auch bevor die Piloten mit den Atombomben nach Hiroshima und Nagasaki starteten, soll ein US-Geistlicher den Segen des Himmels für den einen hunderttausendfachen Tod bringenden Flug erfleht haben.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt Dutzende Schriften, Quellen und Verweise zur Kriegspolitik der Amerikaner und Briten: Dazu muss man nicht weit ausholen, noch lange recherchieren. Sie machen auch keinen Hehl daraus. Im Gegenteil, sie ehren und belobigen ihre Handlanger, denn die Köpfe des Syndikats haben sich die Finger nicht schmutzig gemacht. Und es war auch nicht schwer, genügend „Personal“ herbeizurufen, um die geschickt ausgeklügelten Schandtaten in Umsetzung zu bringen.
Darunter machten, unter vielen anderen, neben Hemingway (<siehe Kommentar) und Hitchcock, auch ein Sebastian Haffner (1907-1999), oder ein Louiz Nizer (1902-1994) von sich Reden.






Mal abgesehen von den unsäglichen Plänen Kaufmans, Morgenthau und Hooton, die zur gleichen Zeit verbreitet wurden.
Während Hemingway gerade noch zur Sterilisation der Deutschen im Jahr 1942 über sein Buch „Men at War“ forderte, war es ein Sebastian Haffner, der in einem Zeitungsartikel zum Massenmord an Deutschen aufrief. Und was tat dieser Louis Nizer? Nun er schrieb 1934/44 sein Buch „What to do with Germany?“ (Was sollen wir mit Deutschland machen?).
In dem Buch von Nizer sind zum Teil die falschen Ansichten der Amerikaner über Deutschland begründet. Es war die Pflichtlektüre in Roosevelts Kabinett, die schließlich von General Eisenhower in 100 000 Exemplaren an seine Truppen verteilt wurde. In Beantwortung der Frage „Was sollen wir mit Deutschland machen?“, nennt Nizer folgende Möglichkeiten:
1. Ausrottung
2. Zuchtwahl
3. Politische Aufteilung
4. Zwangsverschickung
Diese Überlegungen finden wir dann im Morgenthau-Plan wieder – erwähnt auch von meiner Mutter in ihren Tagebucheinträgen zur schrecklichen Zeit für die Deutschen nach Kriegsende.
Es ist müßig, all die Handlanger aufzuzählen. Aber hin und wieder darf man sich den einen oder anderen mal wieder zu „Gemüt“ führen, um das „Große und Ganze“, also, das Worum es immer nur ging und immer noch geht, besser begreifen zu können.
Kurz noch etwas zur Aussage von Haffner, (geboren als Raimund Pretzel), der da sagte: „Glücklicherweise ist der harte Kern der Nazirevolutionäre in der S S konzentriert und leicht zu liquidieren. Freilich wird ihre Auslöschung nicht die Idee an sich sein können, doch die Ausrottung muss vorangehen…“
Interessant ist in diesem Zusammenhang der gegenwärtige „Kampf“ gegen Rechts und gegen vermeintliche Nazis…?? Wie auch immer, wir dürfen festhalten. Propaganda ist wie immer zielführend. Und wir erinnern uns, auch später, unter Mao (1957) war sie von Erfolg gekrönt.
Ach ja und bei Hemingway heißt es wörtlich: „Als jener Krieg (der erste Weltkrieg), gewonnen wurde, hätte Deutschland tatsächlich so zerstört werden müssen, dass wir es für hundert Jahre nicht mehr zu bekämpfen hätten, oder gar für immer, wenn es richtig gemacht worden wäre. Das lässt sich wahrscheinlich nur durch Sterilisation erzielen, ein Eingriff, der kaum schmerzhafter als eine Impfung ist und leicht zur Pflicht gemacht werden kann“.
Diese Handlanger suhlen sich in ihrem Hass, schrieben ihre mörderischen Fantasien nieder und setzten sie in Teilen sogar um. Keiner von diesen Verbrechern, wurde wegen Aufrufs zum Völkermord zur Rechenschaft gezogen. Das „Wirken“ der Genannten war der Aufruf zum Massenmord.
Wie wir wissen, waren davon ja einige unterwegs, wie auch ein Ilja Ehrenburg.
Ganz im Sinne des Vorhabens „Deutschland muss vernichtet werden“. Ich denke, 2024 hat man einen berechtigten Grund zur Annahme, dass dieses langgehegte Vorhaben schon bald in Vollendung gehen wird.

