(Teil IV) … es waren einmal zwei Autoren …,

Für die schändlichste Episode des Dresdner Luftangriffs sorgten die amerikanischen Mustang-Jagdflugzeuge, die der Welle der B-17-Bomber folgten. Die Schwärme von Menschen, die vor den Bomben flohen und Schutz auf den Elbwiesen suchten, wurden von den Mustangs beschossen. Als Resultat des Beschusses lagen überall Stapel von Leichen an den Ufern. So beschrieb es ein Augenzeuge: « … unzählige Mustangs flogen im Tiefflug über die Menschen, die an den Elbufern kauerten wie auch auf den größeren Rasenflächen des Großen Gartens, um sie abzuschießen.»
Und dann gab es auf einmal zwei Autoren, die es sich zur Aufgabe machten, damals, vor dem 60. Jahrestag der Ereignisse, Geschichte zu klittern. Der pensionierte Geschichtslehrer Helmut Schnatz und der Journalist Götz Bergander veröffentlichten im Jahr 2000, ein Buch, in dem sie die Behauptung aufstellten, die bei den Angriffen im Februar 1945 von der Zivilbevölkerung zahlreich bezeigten Tieffliegerangriffe amerikanischer Jagdflieger habe es in Wirklichkeit nicht gegeben“. (Diese „These“ wird selbstverständlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur medialen Verbreitung aufrechterhalten).
Als die beiden Autoren ihr Buch in Dresden öffentlich vorstellten, war der Unmut verständlicherweise groß. Denn Hunderte, ja Tausende von Zivilisten, schon ausgebombt und auf der Flucht vor der Brandhölle, erinnerten sich noch gut daran, wie sei seinerzeit erlebten. Sie allen sahen sich nun von beiden Autoren brüskiert.
Dabei sind die alliierten Tieffliegerangriffe auf flüchtende Zivilisten vielfach bezeugt und in der Fachliteratur seit Jahrzehnten unumstritten.


So heißt es etwa in dem 1998 in dritter Auflage erschienenen Standardwerk „Europe im Bombenkrieg“ aus der Feder des Luftkriegsexperten Maximilian Czesany: „Als sich die zehntausend Überlebenden des nächtlichen Infernos, die auf die Elbwiesen und in „Großen Garten“ geflüchtet waren, endlich in Sicherheit wähnten, gerieten sie in den „dritten Schlag“. Auf die Elbwiesen hatten sich auch viele Kranke, die aus dem brennenden Johannstädter-Krankenhaus kamen, aber auch Verwundete aus den Lazaretten gerettet. Sie alle fielen nun den Bordwaffen und Bomben zum Opfer“.
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Weiter wird einhellig aus dieser Zeit über ein „mit Flüchtlingen überfülltes Dresden“ berichtet. „Forschungen der 70er Jahre“ sprechen von 200000 (davon 85000 direkt in Dresden), auch die ARD sprach einmal von ca. 150000. Wo sind die geblieben? Wurden sie 1944 und die Überlebenden am 30. April 1945, mitgezählt?
Zusätzlich wird von Überlebenden von Tieffliegerangriffen auf Flüchtlingsströme aus den Ostgebieten berichtet – auch nach Dresden und auch vor und nach dem 13./15. Februar.
Doch die Dresdener Historiker-Kommission kamen zu dem Ergebnis, dass keine Tiefflieger-Angriffe nachgewiesen werden konnten? Sebastian Rick, Gröden, kommentiert gar zu einem Bericht der FAZ: „Die in Dresden tätige Historiker-Kommission, die Aufschluss über die Zahl der Toten bei den verheerenden Bombenangriffen um den 13. Februar 1945 geben sollte, stellte entgegen vieler Zeitzeugenaussagen fest, dass sich Tiefflieger Angriffe rund um dieses Datum nicht beweisen ließen.
Demgegenüber ein Bericht /Leserbrief aus der FAZ vom 18.2002: „Ich selbst schreibe zur Zeit eine Doktorarbeit … Im Rahmen dieser Arbeit habe ich alle relevanten standesamtlichen Sterbebücher … durchgesehen … Man kann also feststellen, dass eine sehr hohe Zahl Tiefflieger Angriffe am Kriegsende .. unternommen wurden und dass vor allem Zivilisten auf den hoffnungslos verstopften Straßen darunter zu leiden hatten.“ „Die Dresdener Historiker Kommission setzte sich … das Ziel, Tiefflieger Angriffe nur … um den 13. Februar 1945 zu untersuchen, doch sollte niemand, … die Tatsache bezweifeln, dass diese von den Dresdenern bezeugten Tieffliegerangriffe stattfanden, …“
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An dieser Stelle noch ein paar Fakten /Gegenüberstellungen – möge sich jeder sein „Bild“ von der Wahrheit machen, und möge es ihm gelingen, Propaganda von seriösem Journalismus unterscheiden zu können:
Einwohnerentwicklung_von. ..Einwohnerzahl Dresden: 31. Dezember 1944: 566.738 / 30. April 1945: 368.519 https://de.wikipedia.org/wiki/Einwohnerentwicklung_von_Dresden


Demgegenüber suggeriert man dem Volk:
Publikationen aus den öffentlich-rechtlichen Reihen: „Vor allem Rechtsextremisten haben immer wieder von bis zu einer halben Million Toten gesprochen und versucht, die Luftangriffe auf Dresden zu nutzen, um die deutsche Kriegsschuld zu relativieren.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden
»Historikerkommission zu den Luftangriffen auf Dresden zwischen dem 13. und 15. Februar 1945«: „Historisch bekannt wurden besonders die vier Angriffswellen vom 13. bis 15. Februar 1945. Durch sie starben nach neuesten Untersuchungen entgegen oft behaupteten sechsstelligen Opferzahlen zwischen 22.700 und 25.000 Menschen.
Heute angezweifelte Zahlen im Überblick:
• Kieler Nachrichten vom 12.02.1955 “…Aus den Unterlagen des amerikanischen Außenamtes geht hervor das etwa 250.000 Menschen bei den Angriffen ums Leben gekommen sind…”
• Ruhr Nachrichten vom 13.02.1965 “…In diesen 40 Minuten und während der beiden folgenden Angriffe finden mindestens 200- 250. 000 Menschen den Tod…”
• Freie Presse (Bielefeld) vom 12.02.1955 “…Die Schätzungen schwanken zwischen 80.000 und 500.000 Toten…”
• Wiener Zeitung vom 13.02.1965 “…Angaben über Zahl der Toten schwanken zwischen 250.000 und 400.000…”
• Telegraf-West-Berlin vom 14.02.1965 “….135.000 Tote…”
• Volk im Bild vom 12.02.1955 (eine Beilage der KPD Zeitung “Volksstimme”-Köln) ”…Die Opfer werden auf über 350.000 geschätzt und übertrafen selbst die von Hiroshima…” > 1948 erwähnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz über 275.000 „gemeldete“ Tote im Raum Dresden
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Ein persönliches Resümee:
Der Umgang vieler Bürger mit dem Gedenken an unsere Vorfahren, stimmt mehr als nachdenklich. Mittlerweile macht sich eine Art Pogromstimmung breit, oder warum deckt man Denkmalschänder und Vandalen? Nun ja, zwei Gedanken drängen sich leider auf: Vielleicht, weil sich deren Handlungen gegen das deutsche Volk richten? Oder ist es schlichtweg nur anerzogene Unwissenheit?
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Quelle: Franz Kurowski, das Massaker von Dresden
David Irving der Untergang Dresdens
Hubertus von Tobien, Feuersturm über Dresden
Egon Kunze, Bombenterror gegen Dresden