Und so bröckelt es vor sich hin, das Wissen, die Wirtschaft, der Wohlstand, und all das, was man sein Eigen nannte …
Noch kurz ein paar Gedanken zu den jeweiligen Kommentaren in Bezug auf den Vernichtungsangriff auf Dresden und zu den tatsächlichen „Rahmenbedingungen“. Selbstverständlich ärgern mich manche Aussagen auch, doch werde ich das Wesen der Menschen, die diese verbreiten nicht ändern, vielmehr rauben sie mir wertvolle Energie, die ich woanders in Einsatz bringen kann.

Täglich erreichen uns Nachrichten zu Firmenpleiten, Standortveränderungen, Entlassungen, Inflation, ach ihr wisst schon, all diese Vorboten, die nichts Gutes verheißen.
Der Mann , der bei uns immer Gas ablesen kommt, berichtete vor Kurzem von den finanziellen Nöten junger Familien mit Kindern, und von älteren Menschen, die Angst um ihr Eigentum haben.
Doch ist meines Erachten dieses Geschrei, Deutschland hat fertig unnötig, und auch diese Schwarzmalerei überholt. Schlussendlich erfahren wir nur eine Konsequenz, beruhend auf einer Fügung aneinandergereihter historischer Prozesse, die man zugelassen hat.
Nein, wir müssen nicht mehr (schwarz) malen, wir sind mittendrin im Gemälde. Manche stehen dort aufrecht, andere blicken verängstigt, wiederum andere sitzen zum Gebet und dann gibt es die, in Feierlaune, unbeschwert und nichtsahnend „über den Dingen stehend“. Über allem schweben die Geister von dazumal, kichernd, gehässig, triumphierend. Wenn ich ein guter Maler wäre, könnte ich es so etwa auf die Leinwand bringen.
Hier und da noch vielleicht eine kleine Veränderung, noch ein bisschen mehr Detail, doch es wird deutlich: wir gehen nun wieder durch dieses unsägliche Nadelöhr, das uns aus vergangenen historischen Prozessen vertraut sein dürfte.
Die Betenden auf dem Gemälde haben es begriffen, die, mit dem verängstigten Blick ahnten wohl etwas, doch zogen sie es vor, diesen Prozess zu verdrängen und sich von staatlich geprüften Lehrern besäuseln zu lassen. Möglicherweise hoffen sie auf eine Umkehr des Geschehen. Und die Nichtsahnenden in Feierlaune, treiben den Prozess voran – und die Geister haben ihre Freude daran.
Was für ein Gemälde.
Unwissen kommt nicht von ungefähr. Über einen ausgedehnten und geschickt geführten Lehr- und Erziehungsprozess konnte es sich manifestieren.
Die Auswüchse daraus sind bekannt. Unwissen macht sich breit, es wird hofiert, bedient und propagiert.
Falsches Denken aufrecht erhalten, darüber die Menschen spalten! So ist das Credo. Denn es gibt nun mal die, die das alte Wissen bewahren, nicht das propagierte, sondern das unter Verschluss.
Die allseits „Überzeugten“ werden das nicht begreifen, das können sie auch nicht, denn sie sind längst eins geworden, nicht nur mit dem falschen Wissen, vor allem mit ihren Überbringern, verwoben mit den Geistern, die über allem schweben – kichernd, gehässig, triumphierend.
(manchmal auch wie ein „bunter Luftballon“, der zu zerplatzen droht)
Ein Gemälde, fast wie es im Buche steht…
———————–
Das Gemälde hier (Beitragsfoto) nennt sich „Der Luftballon“ von Francesco Guardi, einst war es zu sehen, im ehemaligen Kaiser-Friedrich Museum von Berlin (heute Bode-Museum).