Die Zeit nach 1945-Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter-

Stand nach der letzten Videoaufzeichnung:

Ab der nächsten Woche folgen auch wieder Videoaufnahmen zu „gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter“. Wir erfahren dann , wie meine Mutter, ihre Familie, Bekannte, Freunde und viele Tausende andere Menschen auch, die Zeit unter der Fuchtel ihrer vermeintlicher Befreier erfahren haben.

Deutlich wird eben auch, wie sehr man immer schon bemüht war, die Wahrheit mittels Propaganda und anderer Methoden zu unterdrücken.

Mit diesem Beitrag lesen wir zunächst darüber. Es sind erste Eindrücke zu den Verhältnissen nach 1945, wie meine Mutter sie erfahren hat.

„Das Dogma, das uns auferlegt wurde war nichts anderes als ein Verbot zu Denken und Wahrheit auszusprechen. Alle meinungsbildenden Stellen , die Medien, Schulen usw. wurden mit Leuten besetzt, die bereit waren die Lügen den Bürgern einzuhämmern .Nun war es soweit, dass man die persönlich erlebte Wahrheit, als Lüge bezeichnen sollte.. Während sich viele , trotz Wahrheit wissend, in die veränderte Lage fügten und lügten und auch wie befohlen handelten, mußten die anderen mit der unterdrückten Wahrheit mit der falschen Geschichtsdarstellung leben und schweigen. Keiner ahnte, dass wir nun Jahrzehnte unter der Vormundschaft und der Geschichtsfälschung der Siegermächte, besonders der Russen , Polen und Kommunisten fristen müssen. Die Bürger wurden zu unmündigen Zuschauern degradiert, deren politische Mitwirkung auf gehorsames Schweigen oder Zuchthaus beschränkt war. “Die Kraft der Sprache verspürt man am stärksten, wenn einem Schweigen auferlegt wird” “Wer die Wahrheit unterdrückt beendet die Freiheit und schafft Erbitterung.” Man konnte sich mit solch einem Staat und ihren hörigen Bürgern nicht auseinandersetzen, es hatte keinen Sinn über Lügen zu diskutieren, die sich strafrechtlich schützen ließen“.

Sie schreibt weiter:

Anfang 1946: Im Monat gab es hin und wieder auf Lebensmittelmarken Brot, so dass wir früh zur Mehlsuppe oder abends eine Scheibe essen konnten.

Am meisten litten die Kinder unter der Hungersnot. Erika und ihr Mann waren in jeder freien Minute bemüht für ihre 3 Kinder etwas Essbares heranzuschaffen. Anfangs hatte ihre Mutter, die ein Lebensmittelgeschäft hatte, noch mit den nicht geplünderten Reserven aushelfen können. Auf den Weg ins Büro erzählte sie mir eines Tages, sie hätte von …?… zwei Stück Ersatzbutter zu kaufen bekommen, sieht genauso aus und schmeckt auch wie Butter. Die Kinder hätten gestrahlt als sie diese auf den Tisch stellte. Auf meinen Wunsch brachte sie mir den anderen Tag ein kleines Probestückchen mit, dass ich in ein Labor brachte und wo man feststellte, dass der Magen das Fett nicht verdauen kann. Sie hatten zum Glück noch nicht viel davon gegessen. Sie selbst war Diabetikerin, kam hin und wieder an Medikamente, der Hunger war Helfer.

Im Grunde drehten sich die Gedanken in den Familien mit Kindern nur noch um das Eine was gebe ich den Kleinen heute, morgen zu essen. Im allgemeinen war der Hunger kein Gesprächsstoff, weder im Büro noch im Bekanntenkreis auch nicht zu Hause, keiner jammerte, es war ein stilles Ertragen. Es herrschten Seuchen Typhus, Cholera, Tuberkulose usw. Das tägliche Sterben war groß, betroffen waren hauptsächlich Kinder, alte Leute und Mütter die ihren Kindern das letzte erbettelte Essen gaben. Die Menschen waren bedrückt, niedergeschlagen, in sich gekehrt, vom Hunger gezeichnet, gebrechlich und krank, aber nicht weinerlich!

Die meisten deutschen Opfer wurden nicht während des Krieges durch direkte Kampfhandlungen getötet, sondern starben nach dem Ende des Krieges durch Verhungern, Erfrieren, Gewalt und Mord bei Flucht und Vertreibung, auf Gewaltmärschen, Transporten und in Lagern!!!!!!

Und von den Überlebenden litten Tausende unter Persönlichkeitsstörung und geistigen Verlust; denn Gewalt endet nicht mit dem letzten Schlag, der letzten Vergewaltigung oder des Zusehends und nicht helfen Könnens, sondern die Seele leidet ein Leben lang weiter.

Während man auch weiterhin Jugendliche, Jungen und Mädchen und zurückgekehrte Soldaten in Lager der Sowjetunion verschleppte, wurden in Zeitungen und anderen Medien die “Befreier” hochgelobt und von jedem einzelnen Bürger wurde verlangt größte Dankbarkeit für “Befreiung” zu zeigen. Wofür? Sie hatten uns befreit von Nahrung, Kleidung, Schmuck, Geld, Haus und Hof, Wohnungsinventar, Büchern, Bildern, Fotos, befreit von unserem Lebensstandard, von unserer Kultur. Und die zum deutschen Reich gehörigen Ostprovinzen (Ostpreußen, Westpreußen und Schlesien) wurden von ihrer rechtmäßigen Bevölkerung befreit!

Aber die Häuser, die Steine, sprechen heute noch deutsch. Jeder Pole, der sich in solch ein Haus eine Wohnung gesetzt hat und noch sitzt, ging über Leichen; denn die die Deutschen, haben diese erbaut, wohnten darin und wurden hinaus geprügelt und erschlagen, das sollte jeder Deutsche, der heute die Hand diesen Verbrechern reicht, sie in “deutschen” Heimen besucht, wissen. Diese “Versöhnungsverbindungen” sind ein Schlag ins Gesicht der Generation , die dieses Grauen überlebt hat und eine Verhöhnung der Millionen Toten unschuldiger Frauen, Kinder und Alten. Es ist noch nicht aller Tage Abend, hoffentlich stehen diese Personen bald selbst in einer ähnlichen Notlage !

Es war eine furchtbare Zeit. Das Land lag in Trümmern und die Medien verbreiteten täglich neue Lügen , auch die Katyn – Lüge, schrieben von Verbrechen Deutscher während des Kriege, für die die Bevölkerung, ja, jeder Deutsche ob Kleinkind oder Greis jetzt verantwortlich gemacht und büßen sollte (auch heute noch, obwohl im Nürnberger Prozess und auch von anderen Tausende dafür verantwortlich gemacht und verurteilt wurden! Und sie fanden und finden bei den Linken keine tauben Ohren; denn diese nehmen es heute noch zum Anlaß Eltern und Großeltern die freche Frage zu stellen. ”Warum habt ihr nichts dagegen getan ?”

Gegen wen?


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