Kriege sind entsetzlich. Kriege bringen Leid, Elend, Schmerz….

Doch muss man dazu auch wissen, wie sie ihren Anfang nahmen, von wem sie geführt wurden, und wer sie tatsächlich zu verantworten hat.

Wir erinnern uns: Federführend dabei war einmal mehr Winston Churchill. „Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja zu einer Wüste“, hatte er erklärt und dabei von „Ausrottungsangriffen“ („extermination attacks“) gesprochen, denn, so Churchill im April 1941 über die Deutschen: „Es gibt knapp 70 Millionen bösartige Hunnen, die einen sind heilbar und die anderen zum Schlachten.“

Warum wollte Churchill das eigentlich? Welche Gefahr ging denn seiner Ansicht nach von Deutschland aus, dass er einen derartigen Hass gegen ein ganzes Volk, gegen das deutsche Volk entwickelte und diesen über Propaganda in die Welt hinaus trug? Deutschland war besetzt, andere Mächte regierten das Land. Auch ging der Krieg nicht von Deutschland aus, nicht zu vergessen, die ungezählten Friedensangebote von deutscher Seite aus.

Seit dem Schandvertrag von Versailles haben doch längst „ANDERE“ Entscheidungen getroffen, doch gewiss nicht der Deutsche, dem heute für alles und jedes die Schuld gegeben wird.

Und doch bleibt es erstaunlich, wie in heutigen deutschen Geschichtsbüchern die Umstände um den Diktatfrieden und sein Inhalt durch Weglassen wichtiger Tatsachen verfälscht werden.

Das Versailles den Zweiten Weltkrieg programmierte, davon ist mit keinem Wort die Rede.

Unzählige Persönlichkeiten aus allen Schichten haben das Diktat von Versailles erkannt und verurteilt. Selbst die frühere französische Kaiserin EUGENIE (1828-1920), die Witwe NAPOLEONS III., hat das Diktat von Versailles als Keimzelle weiterer Kriege gesehen: »In jedem Artikel dieses Friedensvertrages sehe ich ein kleines Ei, eine Keimzelle weiterer Kriege.«

Fakt ist: Die Briten begannen den Bombenkrieg gegen das Deutsche Reich am 11./12. Mai 1940 mit einem Angriff auf Mönchengladbach (das damals noch Mün- chen-Gladbach hieß).

Norman Stone, Professor für Neuere Geschichte in Oxford, schrieb in der Daily Mail. «Schon ab 1944 … bombardierten wir deutsche Städte monatelang weiter, als unser Sieg schon feststand und klar war, dass Stalin genauso ein potentieller Todfeind sein würde. Ein Teil der Bombardiererei war schlicht sinnlos. In den letzten Kriegstagen griffen wir die alten pittoresken Städte südlich von Würzburg an; da gab es überhaupt kein militärisches Ziel… nur Flüchtlinge, Frauen und Kinder.

Von diesen Akten grundlosen Sadismus war der schlimmste die Bombardierung Dresdens.“

Nach einer Notiz bei den Akten des Oberbefehlshabers der Luftwaffe-Arbeitsstab I.S.- erfolgten bis 31. Dezember 1939 folgende britische Bombenabwürfe:

• am 5. 9. 1939 eine Sprengbombe auf Altendeich bei Wilhelmshaven;

• am 29. 9. 1939 eine Sprengbombe bei Vechta;

• am 3. 12. 1939 21 Sprengbomben an der Küste von Helgoland;

• am 12. 12. 1939 5 Sprengbomben auf Borkum;

• am 14. 12. 1939 5 Sprengbomben auf Sylt;

• am 18.12.1939 7 Sprengbomben auf Borkum, 5 Sprengbomben auf Juist, 5 Sprengbomben auf Amrum;

• am 20. 12. 1939 3 Sprengbomben bei Hörnum auf Sylt;

• am 21. 12. 1939 4 Sprengbomben bei Rantum auf Sylt.

Britische Politiker gaben auch offen zu, dass England mit dem Bombenkrieg begann. So schrieb der Londoner Unterstaatssekretär SPAIGHT: »Wir begannen Ziele in Deutschland zu bombardieren, ehe die Deutschen das in England taten. Das ist eine historische Tatsache, die auch öffentlich zugegeben worden ist. Wir brachten London zum Opfer dar, denn die Vergeltung war gewiss. . .

Merke! Der Blitz (die deutschen Luftangriffe auf England, H.W.) begann erst, nachdem die Briten schon fünf Monate lang deutsche Städte bombardiert hatten.

Am 15. Mai (1940) durfte das Bomberkommando mit Genehmigung des Kriegskabinetts, an dessen Spitze jetzt Winston CHURCHILL stand, Angriffe östlich des Rheins ausführen: In dieser Nacht wurden 99 Bomber eingesetzt. Am 28./29. Mai 1940 wurde Mönchengladbach angegriffen. Weitere britische Angriffe erfolgten in den folgenden Monaten, auch mehrere auf Berlin Ende August/Anfang September 1940, ohne dass die Deutschen zunächst zurückschlugen.

Über Coventry haben wir in diesem Zusammenhang schon gelesen.

Auch das sollte man wissen: Schon lange Zeit vor Beginn des

Zweiten Weltkriegs wurde auf internationalen Konferenzen und bei sonstigen Bemühungen der Versuch unternommen, ein Luftkriegsrecht zu schaffen. Alle Versuche scheiterten, zum Teil auch deswegen, weil unterschiedliche Auffassungen über den Einsatz der Luftwaffe bestanden haben.

Es wurde mehrfach über eine Begrenzung des Luftkrieges verhandelt, jedoch stets ohne Erfolg. 1935 versuchte Deutschland, den Luftkrieg als völkerrechtswidrig zu erklären. Das Deutsche Reich trat für ein Verbot des Abwurfs von Gas-, Spreng- und Brandbomben auf offene Ortschaften ein. Alle diese und viele andere Vorschläge scheiterten an der Haltung Englands. Großbritannien war damals schon ganz auf strategischen Bombenkrieg eingestellt.

Die Engländer begannen auch sofort bei Kriegsbeginn mit der Bombardierung deutscher Städte. Schon am 4. September 1939 wurde Wilhelmshafen angegriffen. Am 11. Mai 1940 (CHURCHILL war am Vortag Chef des Kriegskabinetts geworden) wurde die strategische Luftoffensive gegen das Deutsche Reich eröffnet. Essen wurde angegriffen, am 20. Mai 1940 auf Hamm gebombt. Im August 1940 wurden Bombenangriffe auf Hannover, Hamburg und Berlin geflogen.

Im Frühjahr 1942 ging die englische Bomberflotte zum Gebietsbombardement (target area bombing) über. Das heißt, dass man ganze Gebiete durch Bombenteppiche zerstörte. Angewandt wurde diese Methode erstmals im März 1942, bezeichnenderweise fünf Tage nach der Ernennung von Luftmarschall HARRIS zum Befehlshaber des Bomber-Kommandos.

 Der erste Großangriff fand am 28./ 29. März 1942 auf Lübeck statt. Die Stadt wurde – wie es damals von englischer Seite formuliert wurde – >lübeckisiert“

 Der erste 1000-Bomber-Angriff< wurde auf Köln in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 1942 geflogen.14 Englischen Angaben zufolge wurden im Jahre 1942 1000 Angriffe auf das Reichsgebiet durchgeführt; darunter waren 17 schwere Terrorangriffe mit Abwurf von mehr als 500 Tonnen Bomben.

Die Bombenangriffe auf Dresden sowie auf folgende Städte :

Kiel, Neumünster, Stralsund, Bremerhaven, Emden, Wilhelmshaven, Hamburg, Neubrandenburg, Neustrelitz, Prenzlau, Bremen, Hannover, Rheine, Osnabrück, Hildesheim, Braunschweig, Magdeburg, Berling, Potsdam, Frankfurt/Oder, Bocholt, Münster, Kleve, Wesel, Dortmund, Hamm, Soest, Krefeld, Mönchengladbach, Düsseldorf, Aachen, Düren, Bonn, Köln, Siegen, Koblenz, Trier, Bingen, Bad Kreuznach, Mainz, Worms, Kaiserslautern, Pirmasens, Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Freiburg, Friedrichshafen, Ulm, München, Augsburg, Straubing, Heilbronn, Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Mannheim, Ludwigshafen, Darmstadt, Offenbach, Hanau, Frankfurt, Gießen, Schweinfurt, Würzburg, Gießen, Kassel, Nordhausen, Merseburg, Leipzig, Chemnitz, Eilenburg, Halberstadt, Magdeburg, Gelsenkirchen, Oberhausen, Witten, Duisburg, Hagen, Wuppertal, Solingen, Neuß, Remscheid, Brilon, Aschaffenburg,

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Eberhard SPETZLER, Luftkrieg und Menschlichkeit, Musterschmidt, Göttingen 1956, S. 160.

Colonel Frederick WINTERBOTHAM, Aktion Ultra, Ullstein, Frankfurt/M.-Berlin 1976.

Albrecht RANDELSHOFER (Hg.), Völkerrechtliche Verträge, BeckTexte Nr. 5031, Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 51991, S. 600.

Helmut BREUER, »Die Rechnung ging nicht auf«, in: Die Welt, 13. 5. 1993

Auswärtiges Amt Berlin (Hg.), Dokumente über die Alleinschuld Englands am Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung, Achtes Weißbuch der Deutschen Regierung, Berlin 1943, Nachdruck ArchivEdition, Viöl 1995, S. 155.

David Irving

Udo WALENDY, Historische Tatsachen Nr. 38, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1989, S. 18 f.


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