Gerade ist mir dieser Zeitungsauschnitt von der Gmünder Tagespost aus dem Jahr 2004 in die Hände gefallen.
Meine Mutter war über eine lange Zeit mit einer Schlesiergruppe verbunden, und agierte dort sowohl als Reiseleiterin als auch als Schriftführerin. Im Mai 2004 hat sie vor dieser Gruppe auch einen Vortrag gehalten.

Vor wenigen Tagen habe ich einen Beitrag zu den Bädern Schlesiens (<siehe weiter unten) geteilt. Die Informationen darin stammen allesamt von meiner Mutter. Mir geht es hier weniger um den Beitrag als um die Beanstandung (siehe Zeitungsartikel) aus dem Jahr 2004 bei diesem Treffen zu den von den Polen immer noch nicht annullierten Verreibungsdekreten.
Wir schreiben das Jahr 2024, und dieses Vorgehen/Verhalten der Polen wird gar von der EU unterstützt. Nun, das war wohl auch nicht anders zu erwarten.
Merke: Die deutsche Region wird von Polen immer noch verwaltet. Die Vertreibungsdekrete wurden bis heute nicht annulliert.

„Es wird oft auf die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz hingewiesen, als ob die Vertreibung der Deutschen von den Alliierten angeordnet worden wäre. Man hört diese These so oft , dass viele anfangen sei zu glauben. Dabei vergisst man, dass die Idee der Vertreibung der Deutschen nachweislich mit Edvard Benes ihr Ursprung fand, und dass die Lubliner Regierung Polens die Idee begeistert aufnahm.
Beide hatten ihre ureigenen Ambitionen und auch panslawistische Interessen. Es war Landraub in großem Stil, die keine historische, moralische und juristische Berechtigung hatte.

Nicht besser war und ist das Verhalten aus deutschen Regierungskreisen. Das Sowjetimperium war zusammengebrochen. Aber die Propagandalügen und die Täter/Opfer Schablonen sind geblieben. Geblieben auch ist die Stalin-Grenze – jene unselige Oder-Neiße Linie, die Stalin im Potsdam aufdrängte. Mittlerweile hat Deutschland diese Grenze anerkannt und Nachbarschaftsverträge mit Polen und der Tschechoslowakei geschlossen. Polen, Tschechien und die Slowakei sind von Deutschland in der Europäischen Union willkommen geheißen worden.
Es ist unverständlich, warum die Bundesregierung nichts tut, um die Menschenrechte der Deutschen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aktiv zu unterstützen. Ein Zeichen aus Berlin würde sicherlich in Prag bzw. in Warschau vernommen.
Aber es kommt kein Zeichen aus Berlin, und so können die polnischen und tschechischen Regierungen weiterhin die Menschenrechte von vertriebenen Deutschen verletzen – und zwar ohne Konsequenzen.“
Ich könnte das mit den Worten des Völkerrechtlers Alfred de Zayas noch weiter ausführen…, aber dann würde ich Bände schreiben müssen. Eigentlich ist es glasklar und doch verworren, weil es aus gewissen Kreisen zu gewollt ist.