Wie das immer so ist: Gerade wollte ich mein Bücherchaos beseitigen, und anschließend über unsere mittelalterlichen Städte aus der Reihe „deutsche Geschichte berichten, da fällt mir dieser Zeitungsausschnitt „Das Geheimnis der Stasi-Strahlen-Kiste ins die Hände.

Gelesen, und nicht unbedingt überrascht über die Vorgehensweise unserer „Sieger und Besatzer“, dachte ich mir, es kann ja nicht schaden, das nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Es ist schon „verrückt“, was sich da immer alles auftut.




Diese Art der (Krebs)verseuchung ist keineswegs eine Erfindung aus DDR Zeiten, nein, im Rahmen der folgenschweren Fälschung der Geschichte, haben wir nur nicht alles darüber erfahren.
Das MfS (Stasi) entstand unter der Ägide der sowjetischen Staatssicherheit ( MGB ) und fungierte als ihr Hilfsorgan.
Der Artikel (Beitragsfoto) stammt aus der Bild Anfang der 1990er Jahre.
In den Hallen des Versuchsreaktors Rossendorf (Dresden) fand unter anderem die Ausbildung der Betriebsmannschaften für den Reaktor in Moskau und für das Zyklotron in Leningrad bis 12.02.1956 statt.
Die Idee, (unter anderem) Deutsche mit radioaktivem Strontium zu töten, wurde lange geheim gehalten und verschwiegen. Erst Ende der 1980er Jahre kamen durch erstmalig veröffentlichte Dokumente „weitere Verbrechen der Sieger und entsprechende Planungen ans Licht, die aber meist schnell dem Bewusstsein der Öffentlichkeit entzogen wurden.
So haben schon sieben Monate vor dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg US-Wissenschaftler im Frühjahr 1941 vorgeschlagen und diskutiert, Nahrungsmittel in Deutschland und Japan radioaktiv zu verseuchen, sodass die Betroffenen nach wenigen Wochen daran qualvoll gestorben wären.
Auf dem Höhepunkt des Krieges sei 1943 der Plan von der Verseuchung feindlicher Nahrungsvorräte wieder aufgegriffen worden. Der Leiter des Atombombenprojekts Robert Oppenheimer wird 1904 in New York als Sohn einer reichen jüdischen Einwandererfamilie aus Deutschland geboren. Der Physiker erwägt gar die Idee, Deutsche mit radioaktiven Spaltprodukten in Lebensmitteln zu vergiften: Oppenheimer spricht von einer halben Million.

Am 6. August lässt ein US-Bomber die erste Atombombe über Hiroshima fallen. Oppenheimer bahnt sich einen Weg durch die Menge, klettert auf ein Podium und brüstet sich mit seinem Erfolg: „Es sei zu früh, genau festzustellen, welche Wirkung die Bombe hatte, aber er sei sicher, dass die Japaner sie nicht mochten.“
Mit an Bord seiner Machenschaften ist Edward Teller, der sich wegen seiner jüdischen Herkunft entschied, Deutschland zu verlassen und ins Vereinigte Königreich zu emigrieren, wo er 1934 in London eintraf. 1935 emigrierte er in die USA. Dort wurde er Mitarbeiter im 1942 begonnenen Manhattan-Projekt, das die ersten Atombomben entwickelte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die USA Strahlungsversuche an mindesten 700 Menschen mit oder ohne deren Einwilligung vorgenommen. 1986 veröffentlichte ein Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses einen Bericht unter dem Titel „Amerikanische atomare Versuchstiere drei Jahrzehnte Strahlenexperimente an US-Bürger, wonach unter anderem Obdachlose, Strafgefangene, Betagte und Krebskrank radioaktiver Strahlung ausgesetzt wurden.
Ich möchte das nicht im Einzelnen aufführen.
Fest steht jedoch: Die Auftraggeber und die Ausführenden wurden anschließend nicht strafrechtlich belangt, während deutsche Ärzte wegen „Menschenversuchen“ während des Zweiten Weilkrieges nach 1945 hart bestraft wurden.
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Ebenfalls nicht uninteressant im Zusammenhang: Die Milzbrand Verseuchung und andere Pläne
Ganz vorne weg, ein „alter Bekannter“: Anfang 1944 befasste sich Churchill mit dem Plan, die Bewohner ganzer deutscher Städte mit Giftgas und bakteriologischen Kampfstoffen auszuschalten. Die britischen Abteilungen für Biologische und Chemische Kriegsführung schlugen auf Befragen vor, Phosphogen oder das Nervengas Lost zu verwenden.

Churchill war seiner Zeit vom schnellen Kriegsende noch nicht überzeugt und wollte entgegen seinen Beratern von seinen Vergasungs- und Milzbrandbombenplänen nicht gleich ablassen.
Für diese „Menschlichkeit“ erhielt Churchill 1955 den Karlspreis der Stadt Aachen – als Hüter menschlicher Freiheit – Mahner der europäischen Jugend.
Die USA haben während des Zweiten Weltkrieges an Milzbrandbomben gearbeitet. So bat Winston Churchill US-Präsident Roosevelt um eine beschleunigte Lieferung von 500.000 „N-Bomben“, die zuvor auf dem Testgelände Dugway Proving Ground entwickelt und getestet wurden.
Auch die Sowjetunion experimentierte mit den Erregern. Im April 1979 infizierten sich beim Unfall in Swerdlowsk in einer B-Waffen-Forschungsstätte zahlreiche Anwohner mit Milzbrand. Die Infizierten befanden sich zu dem Zeitpunkt in der Windrichtung, als vermutlich nur etwa ein Gramm des Erregers freigesetzt wurde. Erst als 1992 unter Boris Jelzin der Betriebsunfall publik wurde, erfuhren die Familien der Verstorbenen die wahre Todesursache.

Und dann gelangte noch die Giftgas Katastrophe von Bari an die Öffentlichkeit.
Wir erinnern uns: „Ein geheimer Plan enthüllt, dass die Amerikaner gegen Kriegsende bereit waren, einen großen Teil der deutschen Bevölkerung mit Giftgas zu vernichten.
In dem US-Frachter lagerten, was Beckström, der bei dem Angriff getötet wurde, auf Weisung von oben hatte verschweigen müssen, 540 Tonnen Senfgas. Über 1000 Soldaten und Zivilisten kamen in den Schwaden des hochgiftigen Kampfstoffes ums Leben. Die Alliierten vertuschten, wie es zu dem Massensterben kommen konnte: Sie gaben »Verbrennung«, »Bronchitis« oder »Lungenkomplikation« als Todesursachen an. (siehe Spiegel Artikel 23.10.1988, 13.00 Uhr • aus DER SPIEGEL 43/1988)
Ganz gleich in welcher Epoche der Jahrhunderte: Wir sollten immer gut hinschauen, mit welchen Absichten und Möglichkeiten das Syndikat agiert.
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https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/…/projektberich…
https://www.spiegel.de/…/vom-himmel-hoch-a-cac15f3c…
https://www.spiegel.de/politik/entsetzliche-frage-a-609f96d6-0002-0001-0000-000013519982
Weitere Quellen: Der große Wen.dig. Rolf Kosiek und Olaf Rose.