Ich glaube, was vielen immer noch schwer fällt, ist das Erkennen, dass das, was wir gegenwärtig erfahren, nicht wirklich „NEU“ ist. Gewisse Dinge in einen Zusammenhang zu bringen, sie rückwirkend zu betrachten und daraus Schlüsse zu ziehen. Und ich wiederhole mich: Natürlich macht es das Geschehen nicht besser, aber man kann mit diesem Wissen seine Handlungsweise anders ausrichten.

Ich habe einige Menschen, auch aus dem familiären Umfeld, im Jahr 2020 gefragt – also, zu dem Zeitpunkt, wo vieles offenkundig wurde –
• „was macht euch so sicher, zu glauben, dass Verhältnisse wie einst, seien sie aus dem Mittelalter, oder aus anderen, längst vergangenen Zeiten, nicht mehr zum Tragen kommen?
• Was , macht euch so sicher, zu glauben, dass die Menschen, die gegenwärtig das „Regelwerk“ beherrschen (regieren), es nur und ausschließlich gut mit euch meinen?
• Was, macht euch so sicher, zu glauben, dass es so etwas wie damals, in seiner Form und Gestalt nie wieder geben kann?
Die Antwort dazu gab’s natürlich auch – aus den Reihen der Gläubigen: „Weil wir heute fortschrittlich denken, eine Demokratie haben und in Wohlstand leben“, und weiter: „Heute wird doch keiner mehr verbrannt, weil er eine andere Meinung hat, wir können sagen und denken, was wir möchten, und keiner wird dafür hart bestraft“. So weit die Gläubigen unter den Fittichen der glaubhaft Machenden.
Ich denke dann immer an die Zeiten in der ehemaligen DDR zurück. Wer das System dort nicht kritisierte oder in Frage stellte, dem ging es gut. Er genoss alle Vorteile, und entsagter er seiner Verwandtschaft im Westen, gab es noch ein Bonbon oben drauf. Wer jedoch nicht in das System passte, und an dessen Fugen kratzte, erlebte die Hölle. Ich weiß gut, wovon ich schreibe, aber ich möchte es jetzt, an dieser Stelle, nicht ausschöpfen. Näheres dazu in den kommenden Beiträgen „gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter“.
Nun schreiben wir das Jahr 2024. In meinen letzten Beiträgen berichtete ich zu Luther und seine Thesen, über die Bauernaufstände und über eine gewaltige Bewegung, welche die Geister ergriff, als sie die kühnen Worte wider dem Ablass vernahmen. Hier werden die Parallelen zur Gegenwart besonders deutlich, wie ich finde, wenn auch die Machenschaften mit dem Entstehen des Papsttums schon längst verankert waren. Wir wandeln also gerade auf den Spuren des 16. Jahrhunderts, der Zeit der Reformation und der Beginn der Gegenreformation.
Aber woran erkennt man diese Gläubigen? Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Erst vorgestern hatte ich ein solches Schlüsselerlebnis. Man lese und staune: Die öffentlich-rechtlichen Anstalten berichten ohne Umschweife und fern der gewohnten Agitation, vom Praktizieren des Geoengineering, Kurz: Vom Pfusch in den Wolken, oder klempnern am Klima… Alles ganz normal!

Wie die meisten unter uns wissen: Bisher wurde diese Tatsache ja immer geschickt umschrieben. Und wer dagegen sprach oder gar wagte, zu erwähnen, dass dieses „Geschehen“ menschengemacht sei, wurde auf das Schärftste verurteilt.
Anders also, als bisher, sind nun die Titelblätter der berühmt-berüchtigten Medienanstalten bunt gedruckt, positiv gestimmt und pro Geoengineering aufgestellt. Selbstverständlich erscheint unterschwellig die „notwendige „Kritik“, um die vermeintliche Glaubwürdigkeit aufrecht zu erhalten. So weit die Vorgehensweise. Nun treten die „Gläubigen“ auf, also die, die uns noch vor wenigen Tagen deutlich machten, dass wir Unsinn erzählen und Feinde der Demokratie wären. Es gab ja noch viele weitere unschöne Bezeichnungen, aber die müssen nicht alle aufgeführt werden, sonst nähme der Text kein Ende.
Von diesen „Gläubigen“ tauchte nun auf einem der „sozialen Medienportale“, ein mir bekannter Name auf. Ich folgte einer Diskussion und den damit verbundenen Kommentaren zu den „neuen Erkenntnissen unserer staatlichen Presse“. Und siehe da, diese Person, dessen Namen immer wieder anklang, wenn es darum ging, Kritiker zu diskreditieren, und der vehement all die auslachte, die genau das berichteten, was uns heute die staatliche Presse „erklären“ möchte, sprach nun ganz anders, oder besser, er agierte als Sprachrohr der Medien: „Das Geoengineering“ wird schon seine Richtigkeit haben, denn wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um das Klima zu retten“…

So kann’s gehen.
Das damit einhergehende globale Risiko ist dann völlig unerheblich und wird vollständig ausgeblendet.
Ein anderes Erlebnis ereilte meinen Göttergatten, der auf einem anderen Portal wie folgt (in Bezug auf die gnadenlose Abholzung des Reinhardswaldes /Märchenwald in Hessen ) die Frage stellte: Warum werden Wind- oder die Solarparks nicht beispielsweise in eine Wüste gesetzt?… , und darauf folgende Antwort bekam: „Die Wüste ist ein einzigartiger Lebensraum, der nicht zerstört werden darf. Darauf muss man unbedingt Rücksicht nehmen“..

Warum schreibe ich darüber? Nun, ich stelle für mich wiederholt fest, dass sich im Verlauf der Jahrhunderte im Verhalten der Menschen, nichts, aber auch gar nichts verändert hat, nur die Kulisse und das Werkzeug sind andere.
Für unser persönliches Handeln und Weiterkommen ist diese Gewissheit sehr wichtig.
Und daher gibt es gleich darauf Teil II zu: „Wache, edles deutsches Volk, und lerne deine Feinde kennen, um dich gegen ihre List verteidigen zu können…“