… oder, die Sache mit dem Ur-Kammerton
Wer hat’s gewusst? Töne, die auf dem Kammerton 432 Hz basieren, wirken sehr harmonisch auf den Körper, unterstützen die Synchronisation der Gehirnhälften und fördern den gesunden Zellstoffwechsel.

Die Musik klingt weicher, wärmer und geht tiefer in die menschlichen Zellen. Sie ist entspannender und heilsamer als Musik in 440 Hz.
Nun stellt sich, berechtigter Weise, die Frage warum in Deutschland und Österreich klassische Orchester üblicherweise auf 443 Hz ( in der Schweiz auf 442 Hz) festgelegt sind? Möchte man den Zuhörern bewusst „Unbehagen“ vermitteln, wenn doch die tieferen Norm- oder Urtöne – mit so guten Eigenschaften einhergehen?
Das A von Pythagoras war 432 Hz. Mozart verwendete 432 Hz für seine gesamte Musik. Verdi hat 432 Hz für seine gesamte Musik verwendet. 432 Hz ist die Art und Weise, wie jeder Musiker seine Instrumente in der Vergangenheit gestimmt hat.
Es ist auch nachgewiesen, dass die Sumerer, Ägypter und Griechen ihre Instrumente auf 432 Hz gestimmt hatten, bis die Römer das dann verboten. Mozart und Verdi bestanden aber darauf, dass ihre Musikstücke in 432Hz gespielt wurden
Ist 440 Hz schädlich?
Das Cortische Organ im Innenohr des Menschen ist natürlich auch auf dieses Klangsystem gestimmt. Wenn wir Musik hören, die auf das unnatürliche System 440 Hz gestimmt ist, so entstehen Stress und Anspannung; und zwar in jeder Zelle unseres Körpers, im Zellwasser und im Zellzwischengewebe.
Musik gibt uns die Kraft symbolisch das Licht am Ende der Dunkelheit zu sehen. Sie wirkt auf Ebenen, an die Worte nur sehr schwer oder nur über die Hintertür herankommen.
Und trotzt dieses Wissens wurde in einer internationalen Konferenz in London 1939, der in vielen Ländern gültige Standard-Kammerton oder Normalstimmton festgelegt auf a1 = 440 Hertz (Hz). In deutschen und österreichischen Sinfonieorchestern ist jedoch a1 = 443 Hz üblich.

Die heute übliche Frequenz von 440 Hz wurde erstmals vom deutschen Musiktheoretiker Johann Heinrich Scheibler (1777-1837) vorgeschlagen und 1834 von der „Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte“ anerkannt. Zwischenzeitlich entschied sich jedoch die „Académie française“ 1858 für eine Frequenz von 435 Hz, bis 1939 die „International Federation of the National Standardizing Associations“ (ISA) in London wieder die Frequenz von 440 Hz einführte.
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Der Kammerton wurde Opfer einer Internationalen Standardisierung – der Hergang in Kurzfassung, auf einen Blick :
Beachtlich ist der Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes, der selbst Bereiche durchdringt, bei denen man dies kaum für möglich halten würde.
Ebenfalls interessant: Als „Herstellung der Normalstimmgabel“ findet dieser Beschluss sich auch im Diktat von Versailles wieder. Es ist ein Übereinkommen vom 16. und 19. November 1885, betreffend die Herstellung einer Normalstimmgabel.
Laut Brian T Collins wurde die 440 Hz-Frequenz 1910 in den USA vom Marine-Soldaten John Calhoun Deagan eingeführt, der 1880 eine Firma gründete, die eine Reihe verschiedener Musikinstrumente herstellte.
Ebenfalls bereits 1910 hat die Rockefeller-Stiftung mit Hilfe eines Zuschusses an die „American Federation of Musicians“ in den USA und später in Europa zunächst erfolglos versucht, die Frequenz von 440 Hz als Kammerton A zu etablieren.
Erst 1939 gelang dies durch das „British Standards Institute“ (BSI) und schließlich die bereits zuvor erwähnte „Federation of the National Standardizing Associations“ (ISA).
Burris-Meyer erhielt im September 1941 50.000 US-Dollar für einen Einjahresvertrag mit dem „National Defense Research Council“. Im Januar 1942 erklärte er, dass er davon überzeugt sei, dass die militärischen Anwendungen seiner Forschungen auf dem Gebiet der Akustik nach dem Krieg in der Unterhaltungsindustrie Anwendung finden würden.
Bald danach plante ein kalifornischer Rüstungskonzern die Entwicklung von Installationen zur Übertragung von Hintergrundmusik im Muzak-Stil in Kinos. Prof. Tobias zufolge sah die Rockefeller-Stiftung die Ausübung von Bevölkerungskontrolle mithilfe akustischer Mittel als einen allgemeinen Vorboten von Industrien im Bereich der Kultur, der Fabrikation und des Militärs: Die Kulturindustrie wurde zum kommerziellen Arm des Militärs, der eine umfassendere Bewusstseinskontrolle legitimierte.
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Enden lasse ich diesen Beitrag mit einer Weissagung aus alter chinesischer Hochkultur:
• Der Grundton ist der Fürst
• die Sekunde ist der Beamte,
• die Terz ist das Volk,
• die Quinte sind die Werke,
• die Sexte sind die Gegenstände.
Wenn diese fünf nicht in Verwirrung sind, so gibt es keine unharmonischen Töne.
Wenn der Grundton unrein ist, so entsteht Not, weil der Fürst hochmütig ist;
Wenn die Sekunde unrein ist, so entsteht Verfall, weil die Beamten verdorben sind.
Wenn die Terz unrein ist, so entsteht Trauer, weil das Volk grollt.
Wenn die Quinte unrein ist, so entsteht Schmerz, weil die Werke zu mühsam sind.
Wenn die Sexte unrein ist, so entsteht Gefahr, weil die Güter Mangel zeigen.
Wenn alle fünf unrein sind und miteinander disharmonieren, so ist das die allgemeine Auflösung, und wo es so ist, da steht der Untergang des Volkes in allernächster Zeit bevor.

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Auszug Wikipedia: Die bis heute letzte internationale Stimmtonkonferenz wurde 1939 von der International Federation of the National Standardizing Associations in London durchgeführt und erstellte eine Norm für die Kammerton-Frequenz von 440 Hz für den Ton a1 (Standard ISO 16), in Deutschland folgte das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) dieser Regelung und erstellte die DIN 1317-1 für die Normung der Stimmtonhöhe allgemein, die DIN 1317-2 für die Stimmgabel und die DIN 1317-3 für die Orgel. Der Europarat übernahm diese Norm am 30. Juni 1971