Denkt nur immer daran: Was zählt, ist immer noch die Schlagzeile (Propaganda) vor dem potenziellen Wahrheitsgehalt.
Das auf diese Weise ausgestreute, heimtückische, aber wirksame Gift hat eine große Menge wohlmeinender, aber unwissender Leute irregeführt und infiziert.
Aber was wissen wir schon, wir, aus dem Tal der Ahnungslosen?
Ich habe einfach mal.., aus der Neugierde heraus, die beiden Präsidenten in „Augenschein“ genommen.
Zu Trump hatte ich schon in der vergangenen Woche einen Beitrag verfasst, aus einem persönlichen Erlebnis heraus. Mancher erinnert sich vielleicht.
Nun, nachdem Jo Biden das „Handtuch wirft“, kann es ja nicht schaden, einen Rückblick auf ein Stück seines Lebens zu nehmen. Er war ja schon mal verheiratet. Es gibt sie, diese traurigen Geschichten, die auch zur Geschichte gehören…
Der heute 81-Jährige stand gerade am Anfang seiner politischen Karriere, als der plötzliche Tod seiner Frau und seiner Tochter sein Leben von Grund auf veränderte.
Biden und Neilia Hunter lernten sich 1963 in den Ferien am Strand von Nassau kennen. Sie war zu dieser Zeit im zweiten Jahr an der Syracuse University und er im dritten Jahr an der University of Delaware eingeschrieben.

Nach seinem ersten Abschluss ging Biden nach Syracuse, um dort Jura zu studieren, und die beiden heirateten 1966 noch während seines Studiums.

Während Biden dafür kämpfte, den US-Senator von Delaware, J. Caleb Boggs , aus dem Amt zu stürzen, wurde Neilia vom News Journal als der „Kopf“ seiner Kampagne bezeichnet.
Am 18. Dezember 1972, kurz nachdem Joe zum gewählten US-Senator gewählt worden war, fuhr Neilia mit ihren drei Kindern Richtung Westen entlang der ländlichen Valley Road in Hockessin, Delaware . An der Kreuzung mit der Delaware Route 7 (Limestone Road) geriet ihr Fahrzeug vor einen Sattelschlepper , der nach Norden auf der Route 7 fuhr, und wurde von dem Sattelschlepper erfasst. Die Polizei stellte fest, dass Neilia in die Spur des Sattelschleppers gefahren war. Der Lastwagenfahrer, identifiziert als Curtis C. Dunn, 33, aus Avondale, Pennsylvania , kam ohne größere Verletzungen davon und starb 1999.
Berichten zufolge wurde der Kombi durch den Aufprall etwa 45 Meter weit gegen eine Böschung geschleudert und hinterließ verstreute Wahlkampfbroschüren mit der Aufschrift „Biden for Senator“.
Diejenigen, die sie in Syracuse kannten, erinnern sich heute nur noch bruchstückhaft an sie. Sie erinnern sich, dass sie zurückhaltend, von Natur aus schön und bescheiden war. Aber trotz der Verschwommenheit, die mit den Jahren entsteht, sagen alle immer wieder, dass sie vor allem freundlich war.
Der LKW-Fahrer Curtis Dunn wurde wegen des Unfalls nie angeklagt. Doch seine Tochter Pam Hamill sagt, auch er habe gelitten, berichtet CBS-News-Korrespondent Bob Orr .
„Das hat ihn alles sehr betrübt“, sagte Hamill. „Das verfolgte ihn und quälte ihn jahrelang.“
Die Polizeiberichte sind verloren gegangen !!,
aber der Richter von Delaware, Jerome Herlihy, der den Unfall untersuchte, unterstützt Hamills Behauptung…, und sagte gegenüber CBS News : „Es gab keine Hinweise darauf, dass der LKW-Fahrer getrunken hatte.“
Ich wollte noch ein bisschen mehr darüber erfahren, aber manche Seiten ließen sich leider nicht öffnen (aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar): „Hamilton, Carl (30. Oktober 2008). „Tochter des Mannes, der 1972 in den Biden-Unfall verwickelt war, bittet verwitweten Senator um Entschuldigung“ . Newark Post . Archiviert am 4. Februar 2021 in der Wayback Machine“…

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Zurück zu Biden: Als Vizepräsident hat er Präsident Obama in einer Vielzahl internationaler Fragen beraten. Er war einer der führenden Architekten der strategischen Vision der USA für ein entsprechendes Europa…

Zur Info: Obama ist der erste Präsident der amerikanischen Geschichte, der über zwei volle Amtszeiten hinweg Krieg geführt hat. Hierzu gehören das fortgesetzte Blutvergießen in Afghanistan und im Irak, die Bombardierung Libyens, der sechsjährige Krieg für einen Regimewechsel in Syrien und die Unterstützung für die Zerstörung des Jemen unter Führung Saudi-Arabiens. Aus einer aktuellen Erhebung geht hervor, dass im Jahr 2016 in 138 Ländern bzw. 70 % aller Staaten der Welt Sondereinsatzkräfte der USA aktiv waren.
Und auch daran erinnern wir uns: seit Gründung der USA im Jahre 1776 gab es nur zwei Jahre, in denen die USA keinen Krieg geführt haben. Mal davon abgesehen, dass die USA in ihrer Geschichte auch nur einmal angegriffen wurden! Pearl Harbour auf Hawaii, am 07.12.1941! Wobei sich die USA Hawaii auch mit Gewalt einverleibt haben im Jahre1900.
Im Nahen Osten war der Vizepräsident Biden maßgeblich an der Gestaltung der US-Politik gegenüber dem Irak beteiligt und setzte sich für die Sicherheit Israels ein.
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Weiter im Takt, mit Blick auf das Kommende… Ginge es nach den Israelis, würde der voraussichtliche republikanische Kandidat und ehemalige Präsident Donald Trump den US-Präsidenten Joe Biden am 5. November mit einem Erdrutschsieg besiegen, so eine Umfrage von JNS/Direct Polls vom 9. Juli. Der Umfrage zufolge würden 55 % der Israelis die Wahl von Trump bevorzugen, 34 % bevorzugen Biden und 11 % haben keine Meinung zu diesem Thema.

Trump gilt in zionistischen Kreisen als der israelfreundlichste Präsident aller Zeiten. Zuletzt warf Trump dem noch amtierenden Präsidenten vor, er wolle die palästinensische Terrorgruppe an der Macht lassen.“ Es ist Israel, und Sie sollten sie gewähren lassen und sie ihre Arbeit zu Ende bringen lassen,“ sagte Trump.
Die Popularität von Trump in Israel ist bemerkenswert, denn für viele Israelis gilt er als Wohltäter. Auch die nächsten vier Jahre würde Netanjahu gewiss gern Trump im Weißen Haus sehen.
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Und zum Schluss noch ein allgemeiner Blick auf die Präsidenten unseres Jahrhunderts:
Nach Bush und Trump: Auch Putin wurde einst mit christlich-zionistischem Preis ausgezeichnet.
Im Zweiten Weltkrieg hat Russland zahlreiche Juden gerettet. Dafür wurde der russische Präsident Putin vom christlich-zionistischen „Friends of Zion Heritage Center“ in Israel ausgezeichnet.
Verrückte Welt… Dort wo die Juden am wenigsten willkommen waren, spricht man von deren Rettung. Aber was soll`s…
Bislang wurden nach FOZ-Angaben neun Staatsführer mit dem Preis ausgezeichnet, darunter die US-Präsidenten George W. Bush und Donald Trump. In Auftrag gegeben wurde der Preis, der den Einsatz von Staatschefs für das jüdische Volk und den Staat Israel ehre, laut FOZ vom 2016 gestorbenen israelischen Präsidenten Schimon Peres. Peres war demnach der erste internationale Vorsitzende der Vereinigung.
Putin traf damals am 23.01.2020,an einem Donnerstagmorgen, in Israel ein. Aus Deutschland war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angereist, der als erster deutscher Bundespräsident in Yad Vashem eine Rede gehalten hat.
Info: Bei dem „Friends of Zion Heritage Center“ handelt es sich um eine Gründung von „Tausenden Christen unterschiedlicher Konfessionen“.
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Quellen, Verweise, Kommentare und Geschichten
https://www.worldjewishcongress.org/en/theodor-herzl-award
https://www.worldjewishcongress.org/en
https://www.worldjewishcongress.org/en/theodor-herzl-award
https://taz.de/Kommentar-Annektierte-Golanhoehen/!5582509/
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Auszug aus Kommentaren zum Beitrag auf Social Media
„Warum hat Trump an SraHell die Golan Höhen geschenkt?“
„Waren die sein Eigentum?“
„Die Frage ist mehr als berechtigt! Denn es verhält ja so: Israel hat 1967 die Golanhöhen (die zu Syrien gehören) besetzt und 1981 annektiert. Das Handeln von Trump, eine israelische Souveränität über die Golanhöhen anzuerkennen (so seine Worte) waren sehr gefährlich und haben großen Unfrieden mit der arabischen Welt herbeigeführt. Der einzige Gewinner war und ist Netanjahu. Israels Regierungschef sah mit Trump als Chef im Weißen Haus seine Chance, Nägel mit Köpfen zu machen, und bat ihn um eine Erklärung zum Golan. Einmal von den USA anerkannt, ist das Thema Abzug von den Golanhöhen vom Tisch. Knapp drei Wochen vor den Parlamentswahlen hätte der US-Präsident seinem Busenfreund in Jerusalem kein schöneres Geschenk machen können.“
„Darauf Netanjahu „Nie waren Israels Beziehungen zu den USA besser als heute“,“
.“.ich sag mal so: als selbst ernannte Besatzermacht, tun sie, was sie wollen… Überall auf dieser Welt.“
„Während all solche Dinge passieren, wurde uns der Präsident als Klamaukfigur vorgesetzt, und sorgte für Gelächter. Ähnlich bei Biden, der ja immer alles vergessen hat. Über solche komischen Einlagen, verliert der Zuschauer den Blick auf das Wesentliche, auf das, was sich tatsächlich abspielt.“
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Eine persönliche Geschichte und eine „wage“ Vermutung…
Am 20 Oktober 2022 beschließt die ZOA (Zionist Organization of Amerika) Trump für seine beispielloses Unterstützung Israels eine „selten vergebene“ Auszeichnung zu verleihen.

Bevor ich noch näher darauf eingehe, möchte ich eine kurze Anekdote (persönliches Erlebnis) voranstellen. Anfang 2022 ergab es sich, dass sich in meiner Freundesliste jemand tummelte, von dem ich nicht wusste, wer er war, und so schrieb ich ihn an, und fragte nach, wie er denn auf meine Liste gekommen sei, ob wir uns kennen und welche Gemeinsamkeiten wir haben.
Er schrieb zurück und meinte:, „ja, das wundert mich auch, wir sind vermutlich sehr unterschiedlich in unseren Auffassungen, denn ich bin Jude.“ Nun gut dachte ich mir. Lass ihn bei dir lesen, mal schauen, was draus wird. Und so schrieb ich: Das wäre ja kein Grund für einen Ausschluss, ich habe in meiner Heimatstadt gute Erfahrungen mit jüdischen Bürgern gemacht. So schrieb er: „Na, dann ist es ja gut. Damit kann ich leben.“
Etwas irritiert über diese, meines Erachtens arrogante Rückmeldung, beließ ich es dabei.
Doch bald begann er bei gewissen Artikel von mir „herumzuätzen“ und hinterließ zumeist geschmacklose Kommentare. Da war es einmal Richard Wagner, den er als Widerling beschimpfte, und darauf Mendelsohn favorisierte. Dann war es Immanuel Kant, den er als philosophischen Missetäter bezeichnete, und so einige andere unschöne Kommentare sollten folgen.
Was dem Fass aber den Boden ausschlug, war sein Kommentar unter meinem Post zu den uns auferlegten Reparationsleistungen aus dem Ersten Weltkrieg. Da schrieb er kurz und knapp: „Man muss doch seine Schulden bezahlen“. Ich war entsetzt. Fragte noch, ob er das ernst meint? Er bejahte mit den Worten: „Ja, selbstverständlich.“
Aus seinem Profil und auch aus seinem „Geschreibe“ ging hervor, dass er ein großer Trump-Fan ist. Schon damals hielt ich nicht viel von diesem US-Präsidenten. Ich hätte also stutzig werden sollen. Er stellte Trump als den Helden dar, der das globale System zu retten vermag.
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Und nun komme ich zum eigentlichen, dem 15. November 2022.
An diesem Sonntagabend gab es an den Chelsea Piers in Manhattans West Side jede Menge stehende Ovationen, als der ehemalige Präsident Donald Trump der ältesten pro-zionistischen Organisation Amerikas die höchste Auszeichnung empfing.
Morton Klein, Präsident der Zionist Organization of America, verlieh dem 45. US-Präsidenten die Theodor-Herzl-Medaille für seine Verdienste um Israel und das Weltjudentum.
Die ZOA, die an diesem Sonntag ihr 125 -jähriges Bestehen feierte, verleiht die Herzl-Medaille nur selten. Zu den früheren Preisträgern zählen Winston Churchill und Arthur Balfour.
Klein lobte auch Trumps Ernennung „der größten Freunde Israels auf wichtige Posten mit Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den USA und Israel“ und dass er „der erste US-Präsident überhaupt ist, der an der heiligen Klagemauer betet.“
Trump las anlässlich seiner Auszeichnung aus einem Essay von Herzl vor, in dem er dessen Vision eines jüdischen Staates beschreibt. Anschließend erklärte Trump den Anwesenden: „Ein halbes Jahrhundert später, nachdem das jüdische Volk das bodenlose Übel des Holocaust der Nazis ertragen und durchgestanden hat, ist dieser Traum endlich wahr geworden.“
„Präsident Trump stellt uns in seiner besonderen Art, die Interessen Israels zu unterstützen, vor die Herausforderung, Zionisten zu sein, denn manchmal scheint er zionistischer zu sein als wir“, sagte Oberstleutnant a.D.
Buskila, der Einsatzleiter des Israelischen Verteidigungs- und Sicherheitsforums (ISDF), verwies auf die Abraham-Abkommen und Trumps Bemühungen um die israelische „Souveränität in Judäa und Samaria“.
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Wer ist Theodor Herzl?
Theodor Herzl (1860–1904) gründete 1897 die Zionistische Weltorganisation. Herzl war einer der wichtigsten Vertreter des politischen Zionismus. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zogen immer mehr jüdische Menschen nach Palästina – diese Phase wird auch als praktischer Zionismus bezeichnet.
Hierbei sei erwähnt: Ein großer Teil der israelischen Juden sieht sich zwischen ihrer jüdischen und israelischen Identität zerrissen.