Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil IV

16. August: Heute Morgen haben wir uns bei bestem Wetter auf den Weg gemacht, sind durch wundervolle Dörfer „gezogen“ – ein letzter Halt in schwedischer Idylle.

Mittlerweile sind wir in Norwegen eingetroffen, etwa 100 Kilometer von Oslo entfernt. Das Osebergschiff können wir leider nicht bewundern, denn das Museum, wo es beheimatet ist, wird noch bis 2026 umgebaut.

Dafür haben wir im Folk-Museum und auch im Polar-Museum vorbeigeschaut, um noch ein bisschen mehr über den Polarforscher Amundsen zu erfahren.

UPS! Wenn du auf der Suche nach Informationen zum Folkmuseum in Oslo bist, und dir „so echte“ Norweger ins Gesicht lächeln….

17. August: Rund um Oslo: Leicht anstrengend, dann wieder wohltuend traditionell, streckenweise enttäuscht (das Polar-Museum betreffend) , wiederum deutlich bestätigend, dass Norwegen klar voran geht, um das Syndikat wohlwollend zu bedienen,

dann waren aber diese traumhaften Strecken (mit unzähligen Tunneln) entlang einer bizarren Landschaft.

Und jetzt trudeln wir die norwegische Südküste hinunter bis Kristiansand, um dort mit der Fähre nach Hirtshals überzusetzen

18. August: Auf Wiedersehen Norwegen – wir freuen uns auf Dänemark!

Schau ins Land !

Dänemark unterscheidet sich landschaftlich schon deutlich von Schweden und Norwegen. Es ist aber nicht weniger schön, nur anders. Wir mögen das hyggelige Land. Gleich nachdem wir die Fähre aus Norwegen verlassen, zog uns das Land in seinen Bann – ganz auf seine eigene Art. Hier ist alles flacher, inmitten sanfter Hügel, die Gräser wiegen sich leicht im Wind, die Dünenlandschaft ist unvergleichbar. Die Straßen sind wieder etwas breiter. Nachdem wir zuletzt in Norwegen den (gefühlt) 175. Tunnel durchfahren haben, die letzte Steigung genommen (unser Bert hat das wunderbar bewältigt), mit der Fähre über den Skagerrak geschippert sind, haben wir diesen wunderschönen Platz am Waldrand vor den Dünen, nah dem Meer erobert und „Anker“ gesetzt.

Weniger schön, sind die Windräder, die uns in hoher Zahl auf dänischem Land „begrüßten“. Tatsächlich sind die Regionen Nordschwedens und Norwegen noch nicht derart „zugepflastert“ mit diesen unsäglichen Teilen.

Doch Windparks sind auch in Nordschweden fest in Planung und diese wiederum ist fest in den Händen des bekannten Syndikats.

Ein paar Bilder von heute lassen wir noch da.

19. August: Am Strand von Blokhus

Heute wird am Strand gefaulenzt und später auch geschlafen.

Bereits im vergangenen Jahr, haben wir hier, direkt am Meer wunderbar geschlafen.

Wir haben natürlich nicht nur gefaulenzt, sondern haben uns über den Nachmittag auf den Weg gemacht, was es hier noch alles so zu entdecken gibt.

Zuerst kamen wir an einem Skulpturenpark vorbei, der heute geschlossen hatte. Ein paar Fabelwesen und Götter standen des Wegs, manche Skulpturen haben wir aber besser übersehen.

Wenige hundert Meter weiter, führte uns der Weg zur Hunen-Kirk, wo wir zunächst mit großer Freude feststellten, dass nirgendwo ein Kreuz auf ihr zu sehen war. Doch als wir die Tür zur Kirche öffneten, fühlten wir uns fast „erschlagen“, von dem Kreuzgetümmel. Da wurde kaum eine Stelle ausgelassen.

Das wäre hervorzuheben: Direkt im Inneren des Eingangsbereichs, steht ein Runenstein -etwa 1000 Jahre alt, soll er sein.

Aber die offizielle Aufmerksamkeit richtet sich leider auf Kreuze, Apostel, Bischöfe, und sogenannte Missionare.. Dann stellten wir fest dass an den Deckenmalereien wohl einfach mal was überstrichen wurde. Was man nicht lesen soll, wird eben einfach „geweißt“.

Auf dem Rückweg zum Strand haben wir noch ein paar Hagebutten gesammelt. Sie riefen förmlich: „Nimm uns mit, nimm uns mit“.

Zurück am Strand, wurde gebrutzelt und in einer zauberhafte Atmosphäre, das Meeresrauschen im Ohr, gespeist.

Wir nehmen euch mit, bis zum Sonnenuntergang! Und was für große Muscheln ich „gefangen“ habe.

Noch ein kurzes, aber lustiges „Spektakel“ zur Nacht.

Nur drei Womos weiter, lagern Engländer, wir hatten uns heute Nachmittag schon a bissl gewundert, warum einer davon ohne Unterbrechung gebrabbelt hat…, und nun, wo ein leicht süßlicher Geruch herüberweht, und aus dem Auto heraus, ausgelassen gelacht, gepfiffen und gesungen wird, wird sich wohl so mancher mit der Satellitenschüssel aufm Dach verwundert die Frage stellen, welches Programm dort geschaut wird…

20. August– Abschied von Dänemark und auf der Suche nach einem Schlafplatz

Mittlerweile (nur heute) der dritte Anlauf, um ein grünes Plätzchen ohne Windräder zu finden.

Wir fahren dann weiter. Selbst hinter den Dünen des eigentlich so beschaulichen Ringkobingfjords stehen diese unsäglichen Teile. In Schweden mussten wir nicht drauf achten, zumindest in Nordschweden nicht.

Das ist eine traurige Entwicklung im Lande Dänemarks.

21. August: Auf Wiedersehen Dänemark! Wir sind dann noch ein bisschen durch das beschauliche Städtchen Ribe geschlendert.

Und zack, wieder im deutschen Ländle. Das „Gefecht“ auf den Straßen kann beginnen, und die Suche nach „Netz“. Achja, und fürs Trinkwasser müssen wir nun auch wieder löhnen.

Aber die Flut der E-Autos ebbt ab. In Deutschland zurück, ist auch ein bisschen weniger „digital“… Noch.

22. August: Übernachtet haben wir an einem geschichtsträchtigen Ort bei Schleswig-Holstein. Wir befinden uns hier auf dem sogenannten Ochsenweg.

Jetzt genießen wir aber erst einmal den köstlichen Honig aus Dänemark zum Frühstück.

Hier regnet es immer wieder und es weht eine frische Brise. Eigentlich wollten wir noch durchs Wikingerdorf von Haithabu schlendern, aber es ist doch eher gutes „Heimreisewetter“.

23. August: Nach insgesamt 4800 Kilometer, sind wir wieder sicher im Hafen angekommen. Danke Bert!


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