„Til Salg“ – Regionen im Ausverkauf

Es handelt sich hier einzig und allein um unsere persönlichen Eindrücke – ein Erlebnisbericht, mal anders:

Nun sind wir nur noch 130 Kilometer von der „Grenze“ zu Deutschland entfernt. Es soll hier noch kein abschließender Bericht sein, der alles noch einmal zusammenfasst. Nein, den gibt es erst, wenn wir die heimischen Gefilde erreicht haben.

Uns brennen gerade ein paar Eindrücke auf der Seele, die wir aktuell und vergleichend mit denen, insbesondere in Dänemark, wahrgenommen haben.

Nun sind wir vorgestern in Hirtshals von der Fähre kommend, in Blokhus eingetroffen. Dort war es wunderschön, und wir haben uns auf dem Strandparkplatz richtig wohlgefühlt. Doch viele Schilder (wie ihr sie auch den Beitragsfotos entnehmen könnt) wirkten beunruhigend: Til Salg., Til Salg , Til Salg.. „Zu verkaufen… Nicht sooo ungewöhnlich, denn diese Verkaufsschilder kannten wir ja bereits aus dem letzten Jahr, von der Ostküste.

Dieser Verweis auf den „Ausverkauf“ erstreckte sich nun bis in den Süden des Landes, entlang der Westküste, denn dort bewegen wir uns gerade.

Und Schweden? War es da anders? In jedem Fall weniger auffällig. Wir reden dabei aber ganz klar von der Region Nordschweden. Die Energien waren gut.

In Südschweden waren wir im letzten Jahr, und haben .., mancher erinnert sich vielleicht noch, schnell das Weite ergriffen, und sind zurück nach Dänemark, an die Ostküste.

Doch auch dort, hätten wir nahezu aller 500 Meter ein Haus kaufen können. Die Schilder Til Salg waren stets präsent. Nur insgesamt die Atmosphäre war damals eine andere, gegenüber der, wir wie sie über die vergangenen Tage erleben mussten.

Aber all die Länder des Nordens haben etwas gemeinsam: Sie haben ihrer Regierung vertraut. Kritiker gibt es hier nur wenige. Warum sollte man auch jemanden kritisieren, der es jahrelang nur „gut“ mit der Bevölkerung meinte: Arbeit, Steuern, Verdienst … die Wirtschaft allen zuträglich.. u s.w. Eine soziales Ruhepolster, der Staat macht schon, und denkt für mich… „Es geht uns doch gut.“

Nein! Das tut es nicht. Und hier wieder unsere Eindrücke: Ganz gleich wo man hinschaute, oder hörte, sei es in Schweden, Norwegen oder Dänemark: Die Menschen sind krank, sie leiden. Sie laufen nicht mehr aufrecht, weil sie Schmerzen haben, sie altern schnell, sie haben dieses aschfahle Aussehen, dass wir auch aus deutschen Landen kennen, sie husten immerfort – es ist dieser unverkennbare Husten, der sich nach der C- Impfung immer wieder, und mittlerweile zuhauf vernehmen lässt.

Ja, die Menschen sind krank. Viele verlassen ihre Häuser, weil sie es einfach nicht mehr schaffen, die notwendigen Dinge zu verrichten. Sie ziehen sich zurück. Das spiegelt auch das Bild in den Straßen wieder: Keine Blumen schmücken die Häuser, so wie wir es von früher her kannten, alles wirkt kühl, distanziert, unnatürlich. Die Menschen kleben mit den Augen an ihren Handys, jeder zweite Däne, und auch Schwede (gefühlt) fährt ein E-Auto. Sie stehen auf ihren E-Rollern wie stolze Gockel und bedienen das digitale System, zur vollen Zufriedenheit der „Macher“..

Viele, ja die meisten, sind gerannt. Haben mitgemacht. All das getan, was man ihnen aufgetragen hat. Denn man hat sich ja über Jahrzehnte hinweg beim Volk „glaubwürdig“ gemacht. Es ist wie bei den sieben Geißlein, als der Wolf seine Kehle mit Kreide schmierte, um wie die richtige Mutter zu klingen.

So viele Menschen sind dem Syndikat auf den „Leim“ gegangen. Was für ein Trauerspiel, und wir müssen es ertragen lernen.

Und noch ein persönliches Fazit: Die Länder/ Regionen mit einer hohen Impfquote werden unseres Erachtens schon bald große Probleme bekommen, eigentlich sind sie schon da…, nur in der „Ausfertigung“ noch nicht sichtbar.


Einige Kommentare /Erfahrungen (soziale Netzwerke) zu dem Thema (Namen geändert):

Frank K. : „Kann ich so bestätigen. Ich bin über den Sommer hier in Dänemark zum arbeiten in Bônnerup an der Ostküste. Hier ist auch Ausverkauf und gelacht wird hier eher weniger. Dramatisch.“

Denise P.: „Ich war letztens auf Fyn, auch Ausverkauf … Gefühlt jedes zweite Haus/Geschäft/Anwesen ist zu verkaufen“

Lutz F. „Gerade beim Lesen habe ich mir überlegt, hier auf dem Balkon mal eine Audioaufzeichnung zu machen, von überall hört man diesen eindeutigen und grässlichen C-Husten. Ich weiß auch, dass es fast nur junge Leute sind..

Franziska L. „Ich habe Mitte/Ende der 80’er eine Weile in Stockholm studiert. Was mir sofort auffiel war das völlig andere Ausbildungssystem, als bei uns. Die Schweden kommen mit ein paar Monaten in die Kinderkrippe (damit Mama sich „verwirklichen“ kann), dann in die Vorschule, dann in die Schule – wobei sie nachmittags im „Fritids“ bespaßt werden und evtl. weiter auf die Uni. Soweit möglich immer in derselben Gruppe. Das fiel mir besonders an der Uni auf, die eigentlich wie Schule mit „Klassen“ organisiert war. So erzieht man keine unabhängigen Menschen, sondern solche, die in einer kuschligen Gemeinschaft auf Dauerbetreuung angewiesen sind. Das hat natürlich Auswirkungen. Dennoch: Ich habe das Land und die Leute geliebt und wäre damals gerne dort geblieben. Das Schicksal wollte es anders.“

Lisa M. : „Danke für deine Eindrücke und Empfindungen. Also erstreckt sich dieses „Gefühl, dass ein graues Leichentuch über uns liegt“ auch auf die nordischen Länder? Da ich von dort keine Erfahrungswerte habe, danke ich dir für diesen post.“

Kurt K. : „Ziemlich erschreckender Bericht von Euch, trotzdem danke.“

Als ich mir die letzten vier Jahre so ansah, bzw. mittendrin miterlebte, kamen mir immer wieder – auch Dank aufgeweckter Leute wie Euch – folgende Dinge bzw. Gedankenfetzen aufs Trapez:

– die amerikanischen Ureinwohner starben wegen eingeschleppter Krankheiten der europäischen Eroberer,

– die Pest raffte im Mittelalter mindestens ein Drittel der Europäer dahin,

– vergiftete Brunnen,

– der 30-jährige Krieg brachte 30…70% der Einwohner Deutschlands um,

– die Opiumkriege…,

– die „Spanische Grippe“ forderte Millionen Menschenleben…

– …

Der Gedanke daraus:

Sie erzählen uns Märchen – seit Jahrhunderten, über Jahrhunderte. Im Rahmen der Digitalisierung wird es noch viel leichter und schneller gehen können…“

Katrin F. : Es gibt kein Entkommen und Auswandern bringt nix. Danke für das abschließende Resümee.

Karin S.: Gleiche Beobachtung. In meiner kleinen Praxis alles voll mit solchen Menschen. Ein Desaster“

Karla T.: „Vielen Dank für diesen interessanten und erschütternden Einblick! Ich war jahrelang nicht mehr in Schweden; Dänemark kenne ich gar nicht. Aber ich habe 25 Jahre, bis Herbst 2022 in Finnland gelebt. – Das, was du hier schilderst, lässt sich 1:1 auf Finnland übertragen! Der einzige kleine Unterschied ist, dass dort eher keine „zu Verkaufen“ Schilder vor den Häusern stehen. (Denn man mag nicht zugeben, dass man das Haus nicht loswird.) De facto findet dort der grosse Immobilienausverkauf statt seit etwa 3 Jahren, aber Käufer gibt es kaum.“

Anke F.: „Dein Post ist extrem wichtig und interessant. Die Länder im Norden werden immer als „die gelobten Inseln der Glückseligkeit“ hier bei uns angesehen. Und wie du schon richtig sagst, dort wird gar nix hinterfragt. Die sind alle sehr regierungshörig und machen alles, was von dort vorgegeben wird. Keiner denkt darüber nach, ob es !wirklich! gut für einen selber sein kann. Und so kommt es, dass dort genauso über 80% geschlumpft sind, weil die Regierung sagt, dass es gut ist. Die müssen gar keinen Druck ausüben. Schau mal den digitalen Geldverkehr an. Die Regierung führt ein und alle machen mit. Für mich ist Finnland ja eine Blaupause, für das was in Europa oder insbesondere D auf uns zukommt. D will übrigens das Gesundheitssystem nach finnischem Vorbild umbauen. Wenn man das finnische kennt, weiß man, dass das katastrophal ist. Oder die Sache mit den 15-Minuten-Cities. Gibt’s in Helsinki schon, heißen dort Majakkas. Usw..“

Karla T.: „In Finnland sind die Nebenkosten so gestiegen, dass die Leute sich die Häuser nicht mehr leisten können und was Kleineres suchen. Im Norden müssen sie wegziehen, weil die gesamte Infrastruktur weg ist. Und dann gibt es bei vielen natürlich private Gründe wie Scheidung, Tod des Partners… und die werden die Häuser nicht los.“

Fazit: Um es an dieser Stelle noch einmal mit den Worten des Schweizers „Chnopfloch“ zu sagen:

„Es ist die Gattung der weißhäutigen Menschen, die hier ausgerottet werden soll – solange man das nicht kapiert, wird man sich im nationalen Selbstmitleid suhlen.“


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