Auf ein Wochenende:  Ereignisse wie aus einem langen Urlaub,

… und doch waren wir nur zwei Tage unterwegs. Erlebnisse, Eindrücke und Erkenntnisse im Schnelldurchlauf.

Am Freitag, dem 13.

… machten wir uns gleich nach Feierabend auf den Weg …

Bevor ich loslege, noch eine kurze Geschichte zum Freitag, den 13.

Na, wer hätte das gedacht? Dass dieses Datum als Unglückstag verrufen wurde, ist christlichem Einfluss zu verdanken.

Denn bei den Germanen war der Tag (mhd. fritac, ahd. friatag) der Göttin Freya (Frigg) gewidmet, der Beschützerin von Haus und Familie, der Hüterin der Liebe und des ehelichen Glücks, und wurde als Freudentag begangen.

Um das Gedenken an die heidnische Göttin auszulöschen, machten Missionare den Tag zum Sterbetag Jesu, zu einem Schreckens-, Trauer- und Fastentag. Im ma. Volksglauben hatte sich Judas an einem Freitag erhängt. Dem Aberglauben galt der Tag als derjenige der Hexenausfahrt. An einem Freitag geborene Kinder galten als Unglückskinder, an einem Freitag soll man keine Mägde und Knechte einstellen und keine Unternehmungen beginnen.

In völlig andere Richtung geht die etymologische Namensdeutung der Volksmedizin: der Freitag mache frei von Krankheiten, an einem Freitag geerntete Heilkräuter besäßen besondere Wirkkraft, auch für das Nägel- und Haareschneiden sei der Freitag günstig, besonders bei zunehmendem Mond.

Sofern der Freitag auf den 13. eines Monats fiel, wurde er durch die verrufene Zahl noch ominöser…

Aber das nur am Rande.

So war es dann am nächsten Morgen: Übernachtet haben wir in einem wunderschönen Mischwald zwischen Heiden und Groß Reken mit einem einladenden Picknickplatz. Von hier aus haben wir uns dann auf den Weg gemacht, zu den Düwelsteenen. Das sind 25 Findlinge , die vor etwa 4000 Jahren ein Steinkammergrab bildeten.

Wieder ein weiterer Punkt/Ort, den wir aufgesucht /gefunden haben, auf dem Weg der großen Steine (Megalithkultur). Verbindet man diese Punkte, dann ergeben sich Linien, die man auch Ley-Linien nennt

Dazu aber mal an anderer Stelle mehr…

Wir schauen uns um, was es noch alles zu entdecken gibt.  

Achtet nur mal bei den Fotos darauf, wie sich die Eiche mit dem Steinkammergrab verbunden hat, und wie behütend sie ihre Äste über dem Grab ausstreckt. Wieder ein guter Ort – ein Kraftort.

Wir sind nun auf der Suche nach einem Schlafplatz, oder besser: Auf der Flucht vor Windrädern…

Wir kennen ja viele Orte in Deutschland, die von diesen unsäglichen Teilen umzingelt sind, aber die Region ehemals Naturpark „Hohe Mark“ übertrifft nahezu alles bisher Erlebte….

Unfassbar, dieser Raubbau an der Natur.

Einen guten Platz haben wir dann vor Sonnenuntergang doch noch gefunden. Ein Windrad sehen wir, allerdings in etwa 2 Kilometer Luftlinie, aber es dreht sich nicht… (vermutlich kriegt es gerade keinen Strom).

Zuvor sind wir am Kranenmeer entlang spaziert, und später verweilten wir am Artesischen Brunnen, wo wir uns frisches Wasser in den Kanister“ abgefüllt haben, das nun unsere Gläser füllt. Von solchen Trinkwasserquellen gibt es einige in Deutschland, die meisten liegen in Baden-Württemberg. Aber diese hier in NRW kann man gut erreichen. Ich bin auch noch ein bissl durchs Kneippbecken gewatschelt. Schön war’s!

Weniger schön war der Eindruck am Kranenmeer, ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, in herrlicher Lage…Wenn es nur nicht von Windrädern umzingelt wäre. Das ist erschreckend anzuschauen. Mit der Drohne haben wir Aufnahmen gemacht, damit ihr euch das besser vorstellen könnt. Hier >über einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet (Kranenmeer Heiden) . Wir haben auf unserem Spazierweg, die Flügel dieser unsäglichen Windräder schlagen hören.. Schrecklich!

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Nun lassen wir den Tag ausklingen, und genießen den Abend, jedoch sind wir auch immer in Gedanken an die Menschen in den Hochwassergebieten, und verfolgen die aktuellen Meldungen.

Am nächsten Tag, bereits auf dem Heimweg, das haben wir noch entdeckt: Eine über 1500 Jahre alte Eiche in Erlen ,(Femeiche),

> siehe dazu Beitrag am Ende

ein schönes Schloss in herrlicher Lage (Raesfeld)

und

eine Hexenbuche an einem magischen Ort.  Die Süntelbuche steht ca. 5km nordwestlich von Haltern in einem urigen Wald.

Das Gelände ist mittlerweile eingezäunt und soll aus Schutzgründen nicht betreten werden. Aus der Ferne haben wir dennoch ein paar schöne Aufnahmen machen können.  „Die im Volksmund auch als “Hexenbuchen” bekannte Baumgruppe stellt seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel für Erholungssuchende im Waldgebiet der Hohen Mark dar. Der skurrile Wuchs dieser auch als Süntel-Buchen bezeichneten Bäume ist, so weiß man heute, auf einen genetischen Defekt zurückzuführen. Dennoch werden immer wieder die unterschiedlichsten Geschichten zur Ursache des Krüppelwuchses in der Bevölkerung erzählt: Von Hexentreffen unter den Buchen, Erdstrahlen-Theorien oder Erzadern nahe der Erdoberfläche ist dort zu hören. Die Hexenbuchen stellen ein einzigartiges und für die Umgebung prägendes Naturdenkmal dar, das in Folge der großen Schneelasten im Winter 2005/2006 zu einem großen Teil zerstört wurde.“

Und nun, wieder daheim, schlürfen wir genüsslich vom köstlichen Quell des Artesischen Brunnens von Heiden.

Nun möchten wir euch auch wissen lassen, wie sich die Werte zum herkömmlichen Trinkwasser und gegenüber Filterwasser darstellen. Wir haben mit unserem Messgerät gemessen:

Trinkwasser      ppm 578                TDS 442

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Gefiltert                    297                        224

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Artesische Quelle      63                            83

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Die Werte zum Trinkwasser überraschen nicht, wenn es das auch nicht besser macht.

Wir filtern hauptsächlich mit dem herkömmlichen Britta-Filter. Aber am besten ist eben doch das Wasser aus der Quelle.

Und nun noch ein paar Infos zu den Artesischen Quellen:

„Artesische Quellen, die aus dem tiefen Untergrund entspringen, bieten Wasser von außergewöhnlicher Reinheit und Vitalität.

Dieses Wasser, das über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende gereift ist, besitzt eine einzigartige kristalline Clusterstruktur und zeichnet sich durch seine hohe energetische Qualität aus.

Das Quellwasser ist nicht nur lebendig, dynamisch, verwirbelt, gefiltert und voller Energie, sondern hat noch eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft: Seine kleinen kristallinen Cluster können Schadstoffe und Keime im Körper einfangen und ausschwemmen.

Artesisches Wasser mit sechseckiger Struktur zeichnet sich nicht nur durch eine fein abgestimmte Clusteranordnung aus, sondern auch durch die Fähigkeit, Verunreinigungen und Krankheitserreger einzuschließen und auszuleiten.

Darüber hinaus zeichnet sich diese Wassersorte durch eine lange Lebensdauer und eine bemerkenswerte Selbstreinigungskraft aus.

Artesisches Wasser, das aus großer Tiefe stammt und den Weg durch verschiedene Gesteinsschichten bahnt, bleibt von den Auswirkungen der menschlichen Zivilisation, wie z. B. dem Vorhandensein von Düngemitteln, Rückstände von Pestiziden und Arzneimitteln, abgeschirmt.

Der Weg des Wassers von artesischen Brunnen bis in unsere Gläser ist ein Beweis für das ausgeklügelte Filtersystem der Natur.

Die sechseckige Struktur, die diesem Wasser eigen ist, trägt zu seiner Fähigkeit bei, den menschlichen Körper zu entgiften und zu beleben.

Auf seinem Weg durch die unterirdischen Tiefen durchläuft das artesische Wasser einen natürlichen Filterungsprozess, der frei von äußeren Verunreinigungen ist.

Die sechseckigen Strukturen verbessern nicht nur den Geschmack und die Beschaffenheit des Wassers, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle bei seiner Fähigkeit, als reinigendes Elixier für unseren Körper zu wirken.“ (aus: ZEITGESUND)

Na dann: „Zum Wohle“!


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