Deutsche Einheit – wir sind dann mal weg…

Da wir morgen mal wieder unseren „Koffer packen“ werden .. , nur für ein paar Tage, lasse ich mal ein paar Beiträge (verfasst im vergangenen Jahr) da, zu dieser ominösen deutschen Einheit.

Ich fasse mich so kurz wie möglich, denn unser Bert will noch beladen werden, und ich muss schließlich noch ab bissl Wegzehrung vorbereiten.

Der Tag, den man auch „Tag der deutschen Einheit“ nennt.

Dazu gibt es „Vorfälle“, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Beginnen wir doch gleich mit der „Dritten Einheit“, ausgerufen seinerzeit von Armin Laschet und seiner Mischpoke, mit dem Vermerk „Ostdeutsch mit Migrationshintergrund.“

Ostdeutsch mit Migrationshintergrund? So die „Experten“ und „Forscher“…

Mal abgesehen von der Tatsache, dass diese Forscher fälschlicherweise „Ostdeutsch“ den Mitteldeutschen zuordnen….

Siehe Ostdeutschland: > Unzählige Ostdeutsche wurden nach Mitteldeutschland vertrieben. Viele verloren ihr Leben auf der Flucht .

Andere, die es geschafft haben, und in Mitteldeutschland ankamen, wurden ihrer Heimat beraubt, die heute unter polnischer Verwaltung steht, und selbst das aus dem Unrecht heraus.

Aber man möchte diese Art Schreiberlinge und selbst ernannten Forscher nicht mit geografischen Fakten überfordern.

Doch bekommen wir ihn immer und immer wieder zu lesen, diesen Unsinn, den Irrwitz, die Lügen von Narren verfasst.

So sieht es also aus, wenn zusammengewachsen ist, was zusammengehört. Oder auch nicht! Die Sächsische Zeitung erntete prompt deutliche Reaktionen der Leser.

Wir Mitteldeutsche sind also Deutsche zweiter Klasse, weil wir quasi einen Migrationshintergrund haben?

Siehe Oktober 2009 – als in Deutschland die „Dritte Deutsche Einheit“ ausgerufen wurde

Haben wir das richtig gelesen? Ich befürchte ja. Und es kommt noch wahnwitziger…

Während die Sächsische Zeitung über einen Artikel vom 17.10.2023, beruhend auf den Aussagen eines Forscherteams des Zentrums für Integration- und Migrationsforschung, die Herkunft gebürtiger Deutscher in Frage stellt und diese zugleich in eine Art von (Wurst) Sorten einteilt wie „geo-ostdeutsch“, „sozio-ostdeutsch“ und emo-ostdeutsch“, stellt sich die berechtigte Frage: Gibt es gar eine neue Rassentheorie?

Rückblick: Im Oktober 2009 rief Herr Armin Laschet, damals Integrationsminister diese vermeintliche „Einheit“ aus – die „dritte deutsche Einheit“. Wie er das wohl meint?

Er sagte –ich zitiere: „Die erste Deutsche Einheit war die Integration von zwölf Millionen Vertriebenen, was damals auch schwer war.“

Mein Kommentar dazu: Deutsche, zwangsausgesiedelte Menschen, hervorgegangen aus einem der größten Verbrechen gegen die Menschheit, vergleicht er also mit Migranten, Zuwanderern, überwiegend türkischer Herkunft. Nicht zuletzt gebraucht er das Wort „Neudeutsche“. Wir wissen selbstverständlich, dass Herr Laschet das Sprachrohr von … ist.

Weiter faselt er:

„Die zweite Einheit war die zwischen Ost und West. Im Moment der Wiedervereinigung haben viele Zuwanderer gemerkt, dass sie in die dritte Reihe gerückt sind“.

Mein Kommentar: Wie konnten es auch die Bewohner aus Mitteldeutschland wagen, sich in ihrem Land frei zu bewegen?

Auch darauf hat Herr Laschet eine Antwort: „Die Bürger anderer Kultur waren schon länger da. Insofern glaube ich, dass jetzt die Zeit gekommen ist, an dieser dritten Einheit zu arbeiten. Wir müssen alles tun, dass die Neudeutschen auch die optimale Förderung und Aufstiegsperspektiven erhalten.“

Mein Kommentar: Nun ja, aktuell würde ich diese heraufbeschworene „Dritte Einheit“, weniger als eine Einheit, doch vielmehr als Vereinnahmung Deutschlands bezeichnen. Und nein, Herr Laschet: Ich bin (wie viele andere Deutsche auch, aus den ost- und mitteldeutschen Regionen) kein „Neudeutscher“. Mein Stammbaum gibt darüber eine klare Auskunft: Ich bin und bleibe DEUTSCHE!

Und daran wird auch kein Forschungsinstitut etwas ändern, vor allem nicht unter den Fittichen (Leitung) einer Naika Foroutan, die bereits in einem Interview mit der TAZ im Jahre 1990 von „Ostdeutschen Migranten“ sprach.

Ich glaube, es ist an der Zeit, dass sich diese merkwürdigen Gestalten endlich in ihre Höhlen zurückziehen, und wir unser Land wieder so gestalten, wie es ihm gebührt.

In der Kommentarspalte findet ihr die entsprechenden Beiträge zu dem Vorkommnis 3. Oktober, ein herbeigerufenes Datum. ( von mir verfasst im vergangenen Jahr)

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Erinnert ihr euch? 1. Beitrag aus April 2024.

Wiedervereinigung – die Tageblätter waren voll mit den Worten: „Deutschland wird wieder groß, zu groß!“ Und es war tatsächlich so: „Einige Länder fürchteten ein starkes Deutschland“. Manche sprechen von einem „geheimnisvollen“ Hass gegenüber Deutschland. Naja. Geheimnisvoll ist er wohl eher nicht.

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Beitrag 2: „Nun feiern wir sie schon bald wieder: Die vermeintliche Einigkeit zwischen Konsumenten und Klassenbrüdern. Beitrag aus September 2023

Was war das doch für eine Wiedervereinigung, die uns 1990 offiziell verkündet wurde? Oder waren es vielmehr Welten, die da aufeinanderprallten?

Eines haben die Betroffenen gemeinsam: Sie sind ein Volk, eine Nation, losgelöst von ihren Wurzeln, indem man ihnen fundamentales Menschenrecht nahm und ihnen eine fremde, andere Denkweise aufzwang. Manch einer nennt es auch Umerziehung.

Auf diese Weise entwickelten sich Gruppen. Da haben wir zum einen die Gruppe an Menschen als Konsumenten, gewachsenen und erstarkt in einem westlich geführten Hyper-Industrialismus.

Und zum anderen die, über die der marxistische Messianismus des Ostens viele Jahre wie ein Moloch schwebte, entsprungen des Sowjetimperialismus.“

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Ach , und noch etwas liegt mir auf dem Herzen, das ist dann der 3. Beitrag (ebenfalls aufgeführt im Kommentar). Denn zu keiner Zeit handelte es sich um eine Zusammenführung Ost-Deutschlands mit dem Westen Deutschlands. Nein, der Osten von Deutschland, der immer noch unter polnischer Verwaltung steht, ist damit nicht gemeint, es sind Mitteldeutschland und Westdeutschland, für die diese „ politische Einheit“ ausgerufen wurde, in der die Menschen aufgefordert werden, diese zu feiern.

Doch gibt es nichts zu feiern, weder für den betrogenen Mitteldeutschen, noch für den belogenen Westdeutschen.

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Beitrag 3: Der Osten Deutschlands, von dem hier die Rede ist, wurde ausgeraubt, seine Bevölkerung auf menschenunwürdige Weise vertrieben, und unter polnische Verwaltung gestellt.

– Mitteldeutschlands Geschichte bis 1989 macht ebenfalls deutlich, dass sie längst geschrieben war, und die „Revolution“ mit einer gewissen „Vorbereitung“ einherging, die aber weniger vom Volke ausging …

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Nun habt ihr jede Menge Lesestoff. Wir sind dann mal weg…, und ab Donnerstag gibt es dann schöne Bilder und einen Beitrag aus der Heide.


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