… und von einem Wächter aus Neustrelitz, der Tag und Nacht „hingebungsvoll“ und ständig über die Sonne und die Erde wacht.

Was wären wir nur ohne solche Einrichtungen? Wir wüssten nichts vom „Weltraumwetter“, und der damit verbundenen „Vigil-Mission, die uns vor gefährlichen Sonnenaktivitäten schützen soll.
Wie geht das vor sich? Nun, den Beschreibungen der „Missionare“ folgend, schicken sie eine Sonde los, die dann der Erde hinterherfliegt.
… Ja,ja.. Was es doch nicht alles gibt.
Warum der ganze Aufwand? Laut der US Strategic National Risk Assessment (SNRA) zählt das Weltraumwetter zu den neun schwersten Naturgefahren mit dem Potential die innere Sicherheit des Landes signifikant zu beeinträchtigen. (Weltraumwetterdienst, UK Met Office Operationeller nationaler Weltraumwetterdienst im Rahmen des meteorologischen Dienstes.)

Das Prozedere ist nicht ganz neu: URSI entwickelte (ursprünglich für Telexe ) das Ursigramm (auch URSIgramm), ein für den schnellen und standardisierten Austausch von Daten der Sonnenaktivität und des Geomagnetismus entwickeltes Übertragungsformat. Das Arbeitsgebiet umfasst elektromagnetische Wellen im Frequenzbereich von extrem langen natürlichen (Whistler) bis über den optischen Bereich hinaus. Das Interesse von URSI galt ursprünglich nur den verschiedenen Mechanismen der Ausbreitung von Funkwellen zur Telekommunikation sowie den dafür wichtigen Bereichen der Atmosphäre, nämlich Troposphäre und Ionosphäre. Später kamen weitere Themen von Radioastronomie bis zu Anwendungen von Radar hinzu, neuerdings auch technische Grundlagen und biologische Wirkung der Funkwellen.
Expertinnen und Experten trafen sich zuletzt vom 10. bis 14. Juni 2024 in Neustrelitz zum Workshop der Internationalen Initiative für Weltraumwetter (ISWI) des Ausschusses der Vereinten Nationen für die „friedliche Nutzung des Weltraums.“
Themen:
• Die Ionosphäre ist ein, sich durch die Einflüsse des Weltraumwetters ständig veränderndes Ausbreitungsmedium.
• Radiowellen erfahren je nach Frequenz und ionosphärischen Bedingungen mannigfaltige Veränderungen in der Amplitude, Phase, Polarisation, Richtung.
• Die Ausbreitungseigenschaften werden vom frequenzabhängigen Brechungsindex N beschrieben.
Ein Weltraumwetterdienst, so nennen sie es also – Anbindung von Diensten wie dem IMPC an eine nationale Informationskette im Falle eines Weltraumwetternotfallszenarios damit die relevanten Informationen zeitnah an Entscheidungsträger gelangen.
Weltraumwetternotfallszenario… Klingt verrückt? Ja, das ist es auch.
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Daher noch ein paar Gedanken von mir…,
Wer glaubt, Polarlichter sind ein rein natürliches, von uns Menschen unbeeinflussbares Phänomen, könnte womöglich irren. Denn das geisterhafte Glühen am Nachthimmel lässt sich auch künstlich erzeugen. Schon in den 1950er Jahre haben Forscher dies mit – aus heutiger Sicht ziemlich fragwürdigen – Experimenten demonstriert.
So liest man noch wenigen Tagen in der FAZ: „Sonnensturm lässt Polarlichter über Deutschland tanzen“… Wunderschönes und einzigartiges Naturspektakel, schreiben sie…
Was da wirklich über uns „tanzt“ wird nicht erwähnt. Warum auch? Die Menschen glauben halt, was man ihnen vorsetzt. Ist halt so, kam ja auch in den Nachrichten. Kaum jemand beschäftigt sich mit dem eigentlichen Entstehen dieser.
Im Jahr 2023 gab es in Schweden einige Experimente mit künstlichem Polarlicht, um angeblich weltraumnahe Wettervorhersagen zu verbessern. Im Experiment wurde Barium aus Aluminiumzylindern freigesetzt, um den Effekt zu erzeugen. Dem Bericht zufolge blockierte das weniger spektakulär aussehende künstliche Nordlicht am Ende sogar echtes Polarlicht, das natürlich vorkam. Alles im Sinne der Wissenschaft.
Bereits aus 2005 ist bekannt, das in Alaska (Gakona) ein Labor entstand für Experimente mit der Ionosphäre. Physiker begrüßten das für ihre „Forschung“. Starke Radiowellen können Elektronen in bestimmten Bereichen der Ionosphäre so stark beschleunigen, daß sie die Sauerstoff-Atome dort zum Leuchten bringen – ähnlich wie es die energiereichen Teilchen von der Sonne tun. Dass, was wir hier zu sehen bekommen ist meines Erachtens alles andere als natürlich…
Ja, was wären wir nur ohne solche Einrichtungen wie die in Neustrelitz …. ? Vermutlich den natürlichen Vorgängen näher, als man uns erlauben mag.

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Und hier gibt’s noch a bissl was zu lesen:
https://www.wissenschaft.de/all…/kuenstliche-polarlichter/
https://polarkreisportal.de/echte-und-kuenstliche…
Ich bin gewiss, wer noch nicht völlig verblendet von den uns suggerierten „Sonnenwinden„ ist, der wird über eine intensive Recherche fündig.
Eure Kommentar zu diesem Beitrag:
Danke fürs Teilen dieses Beitrags. Ja immer wieder interessant wie wir belogen werden
Ich warte Sehnsüchtig,nach einen richtigen Sonnensturm,der so gut wie alles lahm legt,kommt aber leider nicht!
Aus meiner Sicht eine Verniedlichung eines sehr ernsten Themas. Mit den HAARP-Anlagen wird ja die Ionosphäre aufgeheizt, für jede Wetterbeeinflussung benötigt man das HAARP. Kann es also sein, dass man sich zu dieser Konferenz über Strategien zur Wetterbeeinflussung austauscht?
Da bin ich mir sogar fast sicher. Drauf gekommen (also auf die Anlage Neustrelitz) bin ich, als ich ((Haarp) Anlagen Europa eingegeben habe. Gesucht habe ich allerdings nicht unter dem Namen „Haarp “ sondern dem deutschen Wort dafür…. Wenn du dann auf die Website dieser Anlagen gehst, und lange genug stöberst, Fremdwörter übersetzt, bist du schnell da, was deine Annahme untermauert.