Im Zeichen der Reformation…, und ein paar Gedanken zur sagenhaften Entstehung der Welt

Wie war das eigentlich noch, bevor die Kirchenhäupter begannen, ihre Zepter zu schwingen, über die Köpfe der Menschen hinweg, über ihren Glauben und ihr Handeln zu verfügen – ein Ausflug zu unseren Wurzeln mit einer kleinen Namenskunde.

… alles heidnisch oder was?

Angelehnt an das ursprünglich heidnische Wissen, finden wir wieder zurück, zu unserer vertrauten germanischen Götterwelt. Bis ins Jahr 1000 verehrten unsere Ahnen unbehelligt ihre alten nordischen Götter. Dann wurde das Christentum quasi per Parlamentsbeschluss eingeführt.

Diese sogenannten Christen mussten etwas erfinden, was dem alten Glauben nahestand, um die „Zwangschristianisierung“ voranzutreiben, und die Menschen nach und nach von ihrem eigentlichen Ursprung zu den nordischen Gottheiten zu entfernen und in ihre christliche Schein-Welt zu drängen. So schrieben sie die Geschichten einfach um, aber immer noch vertraut zum Alten. Sie setzten Missionare ein, die die Menschen bekehrten und scheinheilig in IHRE Religion überführten.

So wurde aus Ask und Embla, Adam und Eva, aus Odin Michael und aus Thor Pilgat.

 Adam und Eva, so lehrt es das Christentum, waren die ersten Menschen. Doch viel früher, bei den Germanen tragen sie die Namen Ask und Embla. Ask und Embla waren als die ersten Menschen bekannt. Erst mit der Christianisierung lernten wir Adam und Eva kennen. Da die Christianisierung alles andere als friedlich verlief, gerieten Ask und Embla in Vergessenheit. Ask und Embla sind im Gegensatz zu Adam und Eva, gleichberechtigt. Auch einen Sündenfall gibt es für sie nicht.

 Unser Göttervater Odin wurde verraten.. Ja, so wie Jesus verraten wurde, von dem 13. Gast (Judas) beim Abendmahl

 Der Lichtbringer, unser Sonnengott Baldur wurde getötet vom 13. Gast auf dem Fest der Aasen.

… und so weiter, und so fort…

Diese.., nun nennen wir es „Ähnlichkeiten“ im Alten Testament kommen nicht zufällig zustande. Genauso wenig wie es dem Zufall geschuldet ist, das die christlichen Feiertage auf die germanischen fallen.

Das Christentum bekehrte hartnäckig die Menschen, ihren heidnischen Glauben abzulegen. Zuletzt auch mit Gewalt. (siehe unter anderem das Blutbad vom Sachsenhain). Bald setzten sie ihre Tempel auf die Grundmauern heidnischer Kultplätze und befestigten dort ihre Kreuze, für alle weithin sichtbar.

Sie versuchten den heidnischen Glauben mit all seinen Ritualen zu brechen und die Geschichte dazu auszulöschen. Doch das gelang ihnen nicht. Noch heute sind sie eifrig dabei, und löschen alte Schriften und Überlieferungen. Doch immer und immer wieder tauchen diese auf, erinnern an unsere Ursprünge, verweisen auf unsere Wurzeln. Was tief im Menschen verwurzelt ist, das lässt sich nicht so einfach auslöschen.

Und durch das Unrecht dieser Tage, lebt unser Urglaube nicht nur wieder auf, er beginnt sich auch zu festigen. Denn die Menschen stellen Fragen.

Die sagenhafte Entstehung der Welt – aus der „Edda“- ein Werk, gewissermaßen die „Urgroßmutter“ germanischer Sagen sei zum besseren Verständnis zu empfehlen.

Insbesondere auch Richard Wagners geglückte dichterische Bearbeitung, untermalt von seiner beeindruckenden musikalischen Interpretation des Themas haben zu einer Verbreitung germanischer Götter- und Heldendichtung geführt, welche sämtliche andere neuzeitlichen Darstellungen von Gestalten der germanischen Mythologie in den Schatten stellen.

Die alten Götter sind für uns eine Personifizierung der Natur, der Naturgesetze und der Naturgewalten und zugleich Adressaten, um sich für die Gaben der Natur zu bedanken.

Die Menschen denken immer, sie stehen über den Dingen. Doch es ist die Natur, die vorgibt, wo es langgeht.“

Ich bin mir sicher: Was im Glauben der Völker wurzelt, geht nicht mehr unter. Jede jüngere Religion übernimmt das Inventar der älteren.


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