Vor 81 Jahren! Bombenhagel auf Leipzig – Luftangriff am 4. Dezember 1943

Wenn wir jetzt in der Vorweihnachtszeit die vielen schönen und besinnlichen Tage genießen und uns auf die anstehenden Fest- und Feiertage freuen, dürfen wir nicht vergessen, dass es vor gar nicht allzu langer Zeit ganz anders war!

Bombenhagel auf Leipzig – Luftangriff am 4. Dezember 1943

 (im Kommentar ein ausführlicher Beitrag zu diesen verheerenden Angriffen der Alliierten auf unsere deutsche Bevölkerung)

„Den schwersten Luftangriff im Zweiten Weltkrieg erlebte Leipzig in den frühen Morgenstunden des 4. Dezember 1943. Zwischen 3:50 und 4:25 Uhr überflogen britische Bomberverbände nach einer Täuschung der deutschen Luftverteidigung Leipzig mit circa 400 Maschinen in drei eng aufgeschlossenen Wellen.

Nach dem Setzen der als „Christbäume“ bezeichneten Zielmarkierungen fielen innerhalb kürzester Zeit unvorstellbare Mengen an Brand- und Sprengbomben, darunter auch Phosphorbomben, auf das Stadtgebiet. Ungefähr zwei Stunden nach den letzten Bombenabwürfen brannte es in der gesamten Innenstadt und in vielen Leipziger Stadtteilen.
Es entstand ein gewaltiger Feuersturm, der starke Bäume umknickte, Autos, Menschen und Gegenstände umwarf und im Sog mit riss. Nicht allen Leipzigern gelang es, die Keller oder Bunker wieder lebend zu verlassen, denn viele Gebäude stürzten ein und begruben Personen unter den Trümmern.

Unter den 1.815 Toten und fast 4.000 Verletzten waren neben Leipziger Einwohnern auch Angehörige der Wehrmacht oder Evakuierte aus anderen Städten zu beklagen. Die städtischen Behörden erfassten ungefähr 140.000 Menschen als „Bombengeschädigte“, die teilweise neben ihren Wohnungen auch die gesamte persönliche Habe verloren hatten. Innerhalb weniger Stunden zerstörten die schwer einzudämmenden Brände sowie die direkten Einschläge der Sprengbomben fast zehn Prozent der etwa 35.000 Gebäude im Stadtgebiet. Dabei gingen mit 43.100 Wohnungen fast 20 Prozent des Bestandes verloren.

Ruinen prägten das Bild auf den Straßen und Plätzen, Tausende Gebäude wiesen Schäden unterschiedlichen Grades auf. Dies betraf öffentliche Verwaltungsgebäude, Verkehrs- und Versorgungsbetriebe, Schulen, Krankenhäuser, Arztpraxen und Apotheken ebenso wie Büchereien, wissenschaftliche Sammlungen und Verlagsbestände, Produktionsfirmen sowie Messe- und Handelseinrichtungen.

Zeitweilige Ausfälle in der Wasser-, Strom- und Gasversorgung sowie im Straßenbahnverkehr führten darüber hinaus zu erheblichen Einschränkungen im Alltag der Bevölkerung. Die nachfolgenden alliierten Luftangriffe verwandelten Leipzig bis zum Kriegsende in eine Trümmerlandschaft.
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Text und Bild übernommen von /UnvergesseneHelden/tme

Eure Kommentare zu dem Beitrag:

>> „Es ist immer wieder, sagen wir: Bemerkenswert wenn man auf Wi ki pedia die fadenscheinigen Begründungen für die alli ierten Bom bardierungen liest …. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Luftangriffen_der_Alliierten_auf_das_Deutsche_Reich_(1939–1945)“ <&lt;

>> „Solche traurigen Bilder gab es auch nach dem Bombenangriff auf Freiburg am 27.November 1944.Was für ein Weihnachten hatten die Menschen in den Trümmern, unvorstellbar“.<<

>> „Die Bombardierung wurde aus einer Laune heraus getätigt,dafür gibt es keine Worte,noch Erklärung,noch Rechtfertigung. Mein Grossvater der im WWll in Galizien war,hat versucht mich darüber auf zu klären.Seine Aussage war,zu diesem Zeitpunkt gab es in Dresden viele Ostflüchtlinge u die sollte es auch treffen.“<<

>>“Ja, es ist nicht allzulange her, und trotzdem interessiert es nur sehr wenige. Leider! Ich habe das Gefühl, wir steuern im Moment genau wieder in die selbe Richtung. Anstatt miteinander zu reden, liefert man Waffen und Milliarden Gelder. Sie schüren somit erst recht diesen Krieg! Ich frage mich ernsthaft, ist die Menschheit ( Politik) wirklich nicht mehr in der Lage, zwischen richtig und falsch , recht und unrecht ,zu unterscheiden! Die einen wollen Krieg, Merz CDU , Scholz nicht viel anders SPD , und andere lieber Verhandlungen am großen Tisch. Da hat man verschiedene meinungen, eigentlich sehr schade. Hätten einige dieser Herrn mal mehr Geschichtsbücher gelesen, würden sie vielleicht anders denken und anders handeln.

Ich selbst finde es schade, das manche Leute links sind und andere rechts. Es ist für mich nichts weiter, als Menschen in zwei verschiedene Gruppen zu teilen!

Weiser würde ich es finden, wenn man Themen vernünftig an einem Tisch zusammen bespricht. Am Ende eines solchen Gespräches , mit aller rücksichtsnahme aller Beteiligten, so dürfte ein faires und vernünftiges gesamtergebnis dabei herauskommen.

Na ja, vielleicht ist es auch nur ein Wunschdenken von mir!“ <<

>>  “ mein Grossvater war bestens informiert, immerhin hat er 5 Kinder u sich selbst geopfert, unsagbares Leid musste meine Grossmutter erdulden, es gab danach keinen Trost keine Wieder gut Machung, sie hat ihre Geliebte Tochter im KZ verloren, eine Endlose Trauer Mähr. Und wieder schaffen Sie es den Müttern die Kinder zu rauben um ihre endlose Gier zu befriedigen.“<<


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