Karlspreis? Über Preise, die einiges über ihre Träger aussagen. Karl der Große ist Namensgeber für den Karlspreis.

Karl der Große: Sachsenschlächter und kriegswütiger Namensgeber

Sterben soll, wer Heide bleiben will“ – unter diesem Leitmotiv überzog der Namensgeber des Preises, Karl der Große, vier Jahrzehnte lang einen Großteil Europas mit Krieg. Karl ist weder »Leuchtturm«, noch »Vater Europas«. Sein Denken und Handeln stehen im krassen Gegensatz zu allem, was Europa Gesicht und Farbe verleiht. Sein ganzes Leben lang führt er Kriege, fördert Bischöfe und Klöster nach Kräften und wird von der Kirche im Gegenzug selig und sogar heilig gesprochen.

Besonders lange und erbittert kämpfte er gegen die Sachsen. In diesem mehr dreißig Jahre dauernden Kampf ging es nicht nur um die Unterwerfung der Gegner, sondern auch um ihre Missionierung zum Christentum. Die Bekehrung wurde mitunter gewaltsam erzwungen.

Einige Preisträger unter seinem Namen aus den vergangenen 8 Jahren

• Pinchas Goldschmidt und die jüdischen Gemeinschaften in Europa 2024.

• Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk 2023.

• Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo 2022.

• Klaus Iohannis 2020/21.

• António Guterres 2019.

• Emmanuel Macron 2018.

• Timothy Garton Ash 2017.

Karlspreisträger 1950 war Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi, zugleich Namensgeber der Coudenhove-Kalergi -Plakette, die unter anderem der ehemaligen Firmenchefin der BRD verliehen wurde, und so weiter und so fort…

Sie führen ihre Kriege unter den schmuddeligen Kutten ihrer Vorgänger und verleihen sich unter ihren Namen Preise.

Fazit: Die Namensgeber der Preise sagen einiges über ihre Träger aus….

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Quelle-Bilder

Kunstschule Porta Westfalica zu Widukind -Gegner Karls des Großen


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