Zum Gedenken an unsere Toten aus der größten Schiffskatastrophe der Geschichte – in der Nacht zum 30. Januar 1945.

Ein sowjetisches U-Boot versenkte die mit Flüchtlingen und zahlreichen Verwundeten überladene SOS Wilhelm Gustloff. Tausende von Menschen versanken mit dem ehemaligen Kdf-Schiff in der eisigen Ostsee.
Heinz Schön beweist: Es waren weitaus mehr als die uns von der „Presse“ suggerierten 9000 Tote.

Die Tragödie der Flüchtlingsschiffe“: Den Ausführungen zufolge starben 1944/45 über 40 000 Menschen auf der Ostsee.
Über die Veröffentlichung durch Heinz Schön wird deutlich, dass allein auf der SOS Wilhlem Gustloff über 9000 Tote zu beklagen sind. Heinz Schön gilt als einer der besten Kenner der Vorgänge im Ostseeraum 1944/45. Er war Zeitzeuge dieses Ereignisses und Archivar über die südliche Ostsee. Er selbst überlebte den Untergang der Wilhelm Gustloff 1945.
In den letzten 12 Monaten des Zweiten Weltkrieges wurde die Ostsee zu einem „Meer der Hoffnung“ für mehr als zwei Millionen Menschen aus Ost- und Westpreußen, Danzig und Pommern. Frauen, Kinder und alte Menschen verließen aus Angst vor der anrückenden Roten Armee ihre Heimat.

Die deutsche Kriegsmarine setzte über 1000 Handels- und Kriegsschiffe aller Größen und Klassen zu ihrer Rettung und zum Abtransport verwundetet Soldaten ein und evakuierte so in der größten Rettungsaktion der Seegeschichte an die 2,5 Millionen Menschen.


Doch für rund 40 000 Menschen wurde die Ostsee zum nassen Grab.
Mehr als 200 Schiffe fielen Angriffen und Minen zum Opfer.
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Ausführliche Beiträge dazu, wie gewohnt, hier im Kommentar.