Nicht ganz einfach, in diesen Tagen, das „Miteinander“,

… das wie so oft in einem Gegeneinander endet.

Die Spiele sind eröffnet. Gut gegen Böse, Böse gegen Gut und kaum einer weiß tatsächlich, wer wirklich gut oder böse ist, aber alle wissen es besser. Ich gebe zu, manchmal ertappe ich mich auch dabei, meinen Senf dazu geben zu müssen., aber ich weiß, das dieser schnell geschluckt oder eben in unzählige „Teile“ verrührt wird, also halte ich mich geflissentlich zurück.

Aktuell schwärmen die Kuttenträger wieder in hoher Zahl aus. Sie positionieren sich. Dazu kam mir gerade ein Part aus Schillers Wallenstein in den Sinn:

„Wallenstein ist eine gespaltene Figur, in seiner Brust wohnen gleich mehrere Seelen: Er ist ein eitler Zauderer, der den Treulosen vertraut, den Loyalen misstraut und der die vernichtet, die ihn lieben. Nur vordergründig setzt er sich für einen guten Zweck, den Frieden, ein. Insgeheim sieht er sich als neuen Cäsar. Weil er die Macht auf krummen Wegen zu erlangen versucht, scheitert er und wird mit seinen eigenen Waffen geschlagen.

Was wissen wir noch über Wallenstein? Er war 1583 als Kind protestantischer Eltern geboren. Nach deren frühem Tod brachte ihn ein Oheim in eine Jesuitenanstalt, wo er zur katholischen Kirche übertrat.

Lassen wir nicht außer Acht, dass die Kuttenträger aus ihren Fehlern gelernt haben. Und so gehen sie noch weitaus geschickter vor. Ihrem Auftrag zur Umerziehung von Völkern sind sie vorbildlich nachgekommen, ja, er scheint nahezu erfüllt.

Freundeslisten werden aufgeräumt, gesäubert, es wird entfernt, geschimpft, verurteilt. Ein Feindbild, das muss sein. Der eigentliche Feind lacht sich indes ins Fäustchen hinein.

Ist noch gar nicht so lange her, als ich einen Beitrag dazu verfasst habe. Und nach wie vor gilt: Obacht! Wer, wann, wo, und wie sich einschleicht, mit zuckersüßen Worten, mit dem, was man doch so gerne hören will. Ja, man sehnt sich in Zeiten des großen Unrechts genau danach. Und das wissen die „Beauftragten“ auch. Das Fatale, sie haben ein Ziel vor Augen, und dieses ist mit einem Herrschaftsdenken eng verbandelt.

Den gesamten Beitrag findet ihr im Kommentar.


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