Wer hat“ s gewusst? Unser Blut ist eine einprozentige Salzlösung (Sole) und entspricht damit noch immer der Salzkonzentration der früheren Urmeere. Salz ist für unseren Körper sehr wichtig. Was also tun? Wir sollten ein Schlückchen Urmeerwasser trinken. Doch Urmeere gibt es leider nicht mehr. Das macht nichts. Stattdessen können wir das naturbelassene Salz der Urmeere verwenden.

Übrigens: Aus schriftlichen Überlieferungen ist zu schließen, dass die mittelalterlichen Speisen nach unserem heutigen Geschmack sehr salzig und scharf gewürzt waren. Doch wenn auch Gewürze wie Pfeffer, Zimt, Ingwer, Muskat und Safran importierte Luxusgüter waren, die sich nur die Reichen leisten konnten, war die einheimische Küche keineswegs fade. Denn es gab ja damals wie heute, ausreichend Kräuter wie Petersilie, Minze, Salbei, Dill, Kümmel und Schalotten. Mediterrane Gewürze wie Majoran, Rosmarin, Thymian und Basilikum wurden erst ab dem 15. /16. Jahrhundert benutzt.
Aber zurück zum Salz:

Weil wir ja so fortschrittlich sind …, und das Ursprüngliche der Vergangenheit angehören soll, greifen die meisten Menschen im Supermarktregal ganz selbstverständlich zum „herkömmlichen“ Speisesalz. Doch verhält es sich beim Salz wie bei vielen anderen Lebensmitteln, es ist nährstoffarm und liefert uns noch nicht einmal kleinste Mengen an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium oder wichtige Spurenelemente wie Selen, Silizium oder Zink. Stattdessen finden sich darin völlig unnötige Zusätze wie Rieselhilfen (Anti- Klumpmittel, sowie Aluminium oder Kaliumhexacyanoferrat sowie Jod- und Fluorverbindungen, empfohlen zur Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankung. Ein folgenschwerer Unfug. Lediglich die Lebensmittelindustrie fährt Gewinne ein, über diese Art der „Herstellung“. Nicht zu vergessen, dass genau dieses Speisesalz, was die Leutchen zum Kochen mit nach Hause nehmen, auch in der chemischen Industrie für industrielle Zwecke zum Einsatz kommt, dank Natriumchlorid.
Das alles gab es im Mittelalter noch nicht. Vielmehr nutzte man das (Ur) Salz, unter anderem auch zur Haltbarmachung von Lebensmitteln. Neben Methoden wie Einsäuern und Räuchern, konservierte man Fleisch und Fisch durch Einsalzen.
(Ur) Salz eben: Es wird nichts weggenommen und nichts hinzugefügt – es ist naturbelassen und unbehandelt – aus den Tiefen der Erde und vor allen Einflüssen geschützt. Auf Zusatzstoffe wird komplett verzichtet. Ursalz enthält ungefähr 1,2 Prozent Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Kalzium und Kalium.

Es gehört zu den Salzbeständen, die vor Millionen von Jahren bei der Verdunstung des Urmeeres entstanden sind.
Was die „Rieselhilfe“ betrifft: Man nehme ein paar Reiskörner, lege sie zu dem Salz, und halte es wie früher. Hinweg mit dem Fortschritt, der statt Reiskörner Aluminiumhydroxid nutzt, und darüber mehr schadet als nutzt.
Ur … immer schön im Rhythmus der Natur!
