Ein Thema, dass dieser Tage viele Menschen beschäftigt. Einige eurer Kommentare und Gedanken dazu habe ich daher vom Social-Media-Kanal übernommen. Ihr findet sie wie gewohnt im Anschluss an den Beitrag.
Es mehren sich die Videos und Beiträge zu den „Ausreisewilligen“, also denen, die Deutschland den Rücken kehren wollen, im Begriff dazu sind, oder längst schon in einem Land Anker gesetzt haben. Verdenken kann man es ihnen nicht.
Nun, ich habe ja schon mal gewechselt, von Ost nach West. Das war noch vor der Wende. Dann musste ich erleben, wie anschließend meine Heimat nach 1990 zum Ausverkauf stand.
Nun schreiben wir das Jahr 2025: Wir lieben unsere Heimat, aber wenn wir noch kleine Kinder hätten, würden wir unter den gegenwärtigen Verhältnissen ebenfalls das Land verlassen. Hauptanliegen wäre für uns Eltern das leidige Thema der Schulpflicht. Das wäre für uns tatsächlich ausschlaggebend, denn was sich in den Kindergärten. Lehranstalten und Bildungsstätten auftut, ist untragbar. Ich erlebe die Suche nach einer geeigneten Schule gerade bei einer sehr aufmerksamen Mutter aus unserem kleinen Ort. Ihr Mädchen wird zunächst die Waldorfschule in einem 15 Kilometer weiter entfernten Ort aufsuchen. Den täglichen Weg übernimmt der Vater, der das aufgrund seiner Tätigkeit so einrichten kann. Das Thema der Impfnachweise steht ebenfalls im Raum. Eine weitere Herausforderung für verantwortungsvolle Eltern.
Meiner Ansicht nach, wäre es sinnvoll in ein Land zu gehen, wo keine Schulpflicht herrscht.

Ich weiß gut, wovon ich rede, denn wir haben dazumal die Möglichkeit ergriffen (ohne das Land verlassen zu müssen) und unseren jüngsten Sohn von zuhause aus, online unterrichten lassen. Das war kein einfaches Unterfangen, ein harter Kampf mit Schulen und Behörden, aber wir wurden belohnt. Heute genießen wir das Resultat: Hohen Selbstwert, ein klares, selbständiges Denken, er hinterfragt alles, recherchiert, stellt Dinge in Frage und sagt längst nicht zu allem „Ja“.
Auch wenn sämtliche EU-Länder von dem „System“ betroffen sind, wird wie so oft in der Geschichte der Kessel insbesondere in Deutschland zum Überkochen gebracht. Wenn unsere mittlerweile erwachsenen Kinder das Land verlassen möchten, können wir auch das verstehen, denn vielleicht ist es ihre Chance, sich woanders entfalten zu können, um sich irgendwann wieder „zurück zu pflanzen“. Deutschland steht im Ausverkauf, das war so gewollt, die meisten von uns wissen das. Wohl denen, die hier noch ausharren, und diesem Land noch ein wenig die Treue halten. Wenn die Menschen für Frieden und Freiheit auf die Straße gehen, dann ist das löblich, doch den Kern der Sache trifft es leider nicht. Denn die eigentliche Misere beruht auf dem Besatzungsstatus und einem immer noch fehlenden Friedensvertrag. Genau das müssten Millionen von Menschen einfordern und laut rufen… Erst wenn das „Besatzungsrecht“ vom Tisch ist, lässt sich über Freiheit reden.
Eure Kommentare
Heute nacht kam die plötzliche Erkenntnis: „Ich lebe in einem faschistischen Land.“ und erster Gedanke war (wie schon einmal vor einiger Zeit) „Weg hier!“. Hat mich umgehauen, denn ich wußte zwar, was hier los ist, fühlte mich aber selbst nie angesprochen, als ob ich nichts damit zu tun hätte. Doch, habe ich, ich lebe hier. Bin also mal wieder am gleichen Punkt. Andererseits… Ist Flucht eine Lösung? Doch eher bleiben und mit und für die Menschen HIER zu sein, da doch gerade sie am meisten Hilfe und Unterstützung brauchen, oder? Paar Tage später kam ich damals zur gleichen Erkenntnis. Anderswo ist es auch nicht viel anders, es ist ein weltweites System, in dem wir alle auf der Erde leben. Hier ist aber irgendwie das Zentrum, hier scheinen alle Fäden zusammenzulaufen, wo bin ich also am besten Platz wenn nicht hier? Hätte Gott mich woanders gewollt, wäre ich woanders.
Bin noch durcheinander und irgendwie im inneren Konflikt. Denn war diese Erkenntnis eine Botschaft meiner Seele bzw. aus der Quelle und ist somit unbedingt zu befolgen? Oder war sie das Fazit meiner eigenen Gedanken der letzten Tage, weil das Thema Umzug/Auswandern mich beschäftigte? Vielleicht ist dieser Fluchtgedanke richtig für mich persönlich, also für meine Sicherheit sorgen, aber falsch im Hinblick auf das Ganze? Und wovor will ich mich schützen eigentlich? Ich sterbe doch so oder so, ob hier oder woanders, wovor soll ich also Angst haben, und warum soll ich hier weg? Oder relativiere ich das nur im Nachhinein um bleiben zu können, wo ich bin und nichts tun zu müssen und mir diese Anstrengungen zu ersparen? Hier zu bleiben kann (und vermutlich wird auch) genauso anstrengend, also was nun? Ich will aber auch hier bleiben, denn ich liebe Deutschland vom ganzen Herzen und bin ihm SEHR dankbar, denn hier heilte ich, hier fand ich mich selbst und hatte erst hier die Möglichkeit dazu. Herz sagt: Bleiben, etwas (tief gespeicherte Angst?) in mir schrie aber auf: „Weg hier!“. Ich glaube, ich wähle das Herz.
“ Hätte Gott mich woanders gewollt, wäre ich woanders.“ – Sehe ich auch so.
Wenn man kleine Kinder hat, wäre das Weggehen sicher eher angebracht.
Das stimmt. In meinem Alter ist das schon relativ, aber bei Kindern sieht das schon komplett anders aus. Wir müssen es schaffen die da oben wegzubekommen anstatt alle hier wegzulaufen, denn genau das wollen sie doch.
Bisher konnte ich nur wenig die „Heimatflucht“ nachvollziehen, wenngleich ich es auch niemand verdenken kann. Es gleicht einer Kapitulation von vornherein und dennoch können sie nicht loslassen. Viele lebten auch nur in einer Stadt, in der es keine Anbindung an Natur und nur zwischenmenschliche Anonymität gab. An anderen Orten treten genauso Herausforderungen auf den Plan, die gemeistert werden müssen. Dann tauchen Sprachbarrieren zusätzlich auf. Und ein Land, in dem es keine Schulpflicht gibt? Nun ja, welches Traumland soll das sein? Die Hausaufgaben die sich hierzulande und in sämtlichen christianisierten Ländern aufdrücken, gehen ins Mark der eigenen Konditionierung: Die Schulpflicht betrifft die registrierte Totgeburt namens „Geburtsurkunde“, nicht das Lebewesen an sich. Der registrierte NAME ist auch nicht das Lebewesen. Wer also derzeit gewappnet sein will, der lernt das Kapitel Hausgeburt, ohne eine GU austellen zu lassen, mit allen seelischen und körperlichen Hereinforderungen. Dazu braucht es Mut, Wissen und geistige Stabilität. Sklaverei ist freiwillig, so bitter es auch sein mag. Die Amish haben bspw. keine Geburtsurkunde und entziehen sich somit der ganzen Kontrolle, das ist aber auch mit Entbehrungen verbunden. Bislang habe ich nur von einer einzigen mutigen Dame in Österreich vernommen, die ihren Sprößling zuhause zur Welt brachte und entschlossen eine GU verhinderte. Es hat also grundlegend weniger mit der Besatzung an sich zu tun, sondern der in allen Ländern tief sitzenden Christianiserung. Weder das eine noch das andere wird freiwillig aufgelöst, aber was wir von uns „abstreifen“ wie ein falsches Kostüm, liegt an der Erkenntnis und dem Mut zur Freiheit, den wir uns trauen.
Alles richtig, auch das Kapitel der Hausgeburt.., und so weiter. Und kein Land auf der Welt ist wirklich frei, was auf der Zwangschristianisierung beruht. Doch vergessen wir nicht: Auch bei den Amishen wackelt das Konstrukt, da sie unter „Beobachtung“ stehen. Was die Schulpflicht betrifft: Wenn du Reisender bist.., keinen festen Wohnsitz hast, (du wechselst quasi) brauchst du auch keine Hausaufgaben machen, außer diesen, welche die Eltern dir auftragen. Das eigene Land zu verlassen ist stets einer Kapitulation gleich zu setzen, und wer weiß schon wie es woanders ausgeht. Meine Mutter hat mir beigebracht: Im Ausland bist du immer Ausländer. Und unsere Sprache geben wir dann auch auf, die müssen wir aber pflegen. Mir geht es darum, dass die Kinder relativ „frei“ aufwachsen können. Denn die meisten Kinder hier besitzen leider diese Geburtsurkunde…. und nicht zuletzt fordert das Gesundheitsamt einen Impfnachweis, insofern du dein Kind irgendwo (an) meldest. Hier erinnere ich mich noch gut daran, was meine Mutter für ein „Fass“ aufgemacht hat, als zu DDR-Schulzeiten wieder einmal in den Schulen geimpft wurde. Sie wollte das nie! Und so hat sie sich für mich stark gemacht. Doch verhindern konnte sie es auch nicht. Ich persönlich würde mit den Kindern irgendwo hin abtauchen, um sie später selbstdenkend in die große weite Welt entlassen zu können. Ich weiß, auch ein Traum.., aber ich weiß auch darum, dass diese steten Kämpfe der gesunden Entwicklung eines Kindes nicht unbedingt zuträglich sind. Die Kinder sind unsere Zukunft, wir sind ihre Wegweiser. Und um sie so nahe wie möglich an das Ursprüngliche heranführen zu können, muss man auch manchmal Umwege gehen.
Es liegt wohl auch an den finanziellen Mitteln. Ich rate sowieso, ein sinkendes Schiff zu verlassen, denn es geht immer mit Mann und Maus unter. Wer seine Kinder retten will, muss diese Entbehrungen auf sich nehmen. Nur wer in Zukunft flexibel reagieren kann, wird noch eine Weile über Wasser bleiben. Und : Heimat lebt im Herzen, weil man unser Land vernichten wird !
Wollte eigentlich nach Tschechien umziehen, aber da gibt es zwei Probleme 1. Mein Tschechisch ist trotz 30 Jahre Ehe mit einer Tschechin immer noch grottenschlecht, reine Katastrophe, und was mache ich mit meinen Büchern? Also bleiben wir hier.
Schulpflicht ist überall.
Antwort: Nein, z. Bsp. Irland, Italien oder auch Dänemark (nur in Europa) haben lediglich eine „Bildungspflicht“. Dort darf man tatsächlich selbst entscheiden, ob das Kind eine Schule besucht oder nicht. Wir haben uns eine lange Zeit damit auseinandergesetzt, aber dann tatsächlich in Deutschland eine Lösung gefunden. Unser jüngster Sohn hat keine reguläre Schule besucht…,
Respekt! Mir geht diese Schulpflicht auch mächtig auf den Zeiger. Zwei sind durch, zweien steht es noch bevor …
Antwort: Ja das leidige Thema mit der Schulpflicht. Bereits vor vielen Jahren habe ich festgestellt, dass Kinder besser von zuhause aus unterrichtet werden sollen, um diesem unsäglichen Schulzirkus entfliehen zu können. Das Schulsystem ist ja nicht erst seit gestern katastrophal. Es ist muffig und modrig, es fault nur noch vor sich hin. Und das Argument des Pflegens sozialer Kontakte ist völliger Unfug. Die guten sozialen Kontakte finden sich auf keinem Schulhof. Ich könnte mehrere Kapitel über unseren Weg „raus aus dem regulären Bildungssystem“ verfassen. Wenn du erkennst, dass deine Kinder leiden, dass sie in diesem bildungsfernen aufdiktierten Bildungssystem „untergehen“, dann musst du handeln. Wenn ich nur an diese vielen hysterischen Eltern denke, die ihre Kinder zu einem nichtsnutzigen Abitur seelisch „geprügelt“ haben. Euch wünsche ich gutes Durchhaltevermögen.
Patriotismus hin oder her – wenn ich jünger wäre und kleine Kinder hätte, so vor 20 Jahren, wär ich weg. Ungarn, Russland oder auch nur Austria, egal………
Antworten: Wir sind so froh, dass unsere „raus“ sind. Was die Auswahl der Länder betrifft, muss man wirklich sehr genau hinschauen, sonst kommt man vom Regen in die Traufe.
Ungarn ist für Kinder leider das falsche Land. Ich lebe in Ungarn. Hier herrscht Impfzwang der gröberen Art. Hab noch nie im Leben so viele behinderte Kinder gesehen. Heute weiß ich warum.
Auswandern! Ja, diese Gedanken kreisen mir seit Corona. Aber!!! 1988 wollten meine Eltern die „Seiten“ wechseln. Ich aber nicht!!!! Trotz aller Widrigkeiten sind sie mit mir geblieben, ohne zu wissen, dass gut 1 Jahr später die Grenze geöffnet wird. Jetzt kann ich nicht meine Koffer packen. So gerne ich es möchte.
Antworte: Niemand weiß, wofür etwas gut ist. Das weiß man immer erst hinterher, wie Sie selbst schon einmal erfahren durften. Vielleicht wird es auch jetzt so?
Nö, desertierte Leute erfüllen auch den Morgenthauplan..
Antwort: Nö? Nun, ich persönlich, denke hier an die Kinder. Und da sind die Eltern arg gefordert. Wir bleiben auch, keine Frage.., aber mit kleinen Kindern muss man umdenken, mit Blick in die Bildungsanstalten. Das Aufwachsen in politischer Zweisprachigkeit, wie wir es aus DDR Zeiten kennen, hat jetzt ein ganz anderes Format angenommen.
Der Kampf ist unvermeidlich. Das mit dem Uhrkasten kann nicht mehr funktionieren.. !
Eine andere Frage wäre dennoch, ob es sein kann, dass meine Zeit hier abgelaufen ist, und ob ich woanders doch vielleicht „nützlicher“ wäre? Denn die Zeichen mehren sich, das hier war nur der Gipfel der letzten Monate. Soll ich sie ignorieren? Behagt mir nicht so ganz, und dennoch sagt das Herz: Bleib.