Eine Münze, ein Kniefall und ein Netz von Spitzeldiensten

Hin und wieder schauen wir uns die Euro Münzen und ihre Prägungen genauer an. Gestern fiel uns diese, wie im Beitragsfoto hoffentlich gut zu erkennen, merkwürdige Prägung auf.

Ein kniender Bundeskanzler, im Vordergrund ein sechsarmiger Leuchter, und das Aufrechterhalten eines Schuldkults ohne Schuld – Täter-Opfer-Umkehr.

Sie sind nicht ganz uninteressant, diese Figuren, die zum Einsatz kamen (und immer noch kommen), Figuren, die meinen, andere Menschen „regieren“ zu können, ihnen Vorschriften zu erteilen, um ihrem Auftrag Folge zu leisten.

Am 7. Dezember 1970 kniete Willy Brandt vor dem Denkmal der Helden des Jüdischen Ghettos nieder. 25 Jahre nach Kriegsende erkennt Brandt im Warschauer Vertrag die polnische Nachkriegsgrenze politisch an… und so weiter und so fort … , und damit immer einen Schlag mehr in das Gesicht des Volkes, dessen Leid bis heute unerwähnt bleibt. Und über dieses Unrecht hinaus wurden die Menschen zum Schweigen verurteilt.

Kurzpoträt

Willy BRANDT wurde am 18.12.1913 in Lübeck als Herbert Frahm geboren, gehörte der linksradikalen Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ) an, emigrierte 1933 nach Norwegen, kam als alliierter Major 1945 nach Berlin und wurde 1957 unter seinem neuen Namen Berliner Regierender Bürgermeister und 1969 Bundeskanzler, bis er am 7. Mai 1974 über den Spionagefall GUILLAU-ME stürzte. Er starb am 8. Oktober 1992 in Unkel am Rhein.

Ein guter Freund dieses Willy Brandt war übrigens Stefan Szende, der gerne mit falschen Zahlen hausierte. So schrieb dieser Stefan in einem Vorwort zu den Vorfällen des 30. Juni 1934: „Nach einem englischen Bericht ließ HITLER am 30. Juni 1934 in einer einzigen Nacht nicht 72, wie er angab, sondern 1184 seiner Mitkämpfer er- morden“…

Aus verschiedenen Gründen ist die Zahl der Toten des 30. Juni 1934 ein besonderer Tummelplatz für Geschichtsfälscher aller Richtungen. Die falschen Angaben des Stefan Szender dazu, sei an dieser Stelle nur eines von vielen Beispielen dazu. Es fiel mir nur gerade ein, Brandt und seine Mischpoke betreffend.

Und da wäre noch etwas: Dass Brandt, der die Jahre zwischen 1940 und 1945 im schwedischen Exil verbrachte, während des Krieges eng mit dem britischen und amerikanischen Geheimdienst (OSS)zusammenarbeitete, ist schon seit längerem bekannt. Doch vor einer Reihe von Jahren tauchte im amerikanischen Nationalarchiv eine unbekannte Akte auf, aus der hervorgeht, dass Brandt auch über den Zweiten Weltkrieg hinaus und vermutlich intensiver, als bisher angenommen, für den OSS arbeitete. Im Lichter dieser Funde stellt sich die Frage, wann Brandt Kooperation mit dem OSS tatsächlich endete. Oder versorgte der spätere Bundeskanzler , der wegen seines Verrats erpressbar war, den US-Geheimdienst noch länger mit Informationen? Tatsache ist, dass die Amerikaner Brandt nach seiner Rückkehr nach Deutschland als eifrigen Umerzieher besonders schätzten und unterstützten. So hatte er dem US-Gesandten in Stockholm doch schon 1944 den Vorschlag unterbreitet, den größten Teil Ostpreußens mit Königsberg an Polen auszuliefern, möglicherweise um sich von seiner Vergangenheit reinzuwaschen.

So viel zu dieser Figur, die mit einem unsäglichen Kniefall große Popularität errang.

Nun, ich denke, es ist an dieser Stelle nur legitim zu erwähnen, wo sich die echten Dramen und Tragödien abgespielt haben, und wer die Leidtragenden waren, von denen allerdings nur die Wenigsten wissen. Dieser Kniefall allein ist Schande genug, die Prägung auf einer Münze ohne Wert mag, zunächst wenig Aufsehen erlangen, und doch assoziiert sie etwas, das schlichtweg falsch ist. Einzig und allein aus dem Grund, den Schuldkult eines Volkes hochzuhalten, der keine Berechtigung hat.

Das Bild vom knienden deutschen Bundeskanzler ging um die Welt und hat auch bald Eingang in die Schulbücher gefunden.

Von den völkerrechtswidrigen Vertreibungen, den unzähligen Gewalttaten an den Volksdeutschen, von der Folter in den Lagern der Rheinwiesen, und vielen anderen Greueltaten steht dort nichts geschrieben.

Im Kommentar finden sich Beiträge zu den wahren Tragödien. Ein Volk ist immer so viel wert, wie es seine Toten ehrt.

Wir vergessen nicht!

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Quelle

Peter Kleist, Wer ist Willy Brandt? Eine Antwort in Selbstzeugnissen, Rosenheim 1976

Der große Wendig Band 2, S.378

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Eure Kommentare dazu (übernommen vom Social-Media-Kanal)

Erst heute kann ich meinen Vater verstehen, der Brandt gehasst hatte.

Er war Offizier, an der russischen Front, kam kurz vor Schluss mit einem Streifschuss am Kopf nach Deutschland zurück, wurde sofort von dort in die Normandie versetzt, erlebte dort den D-Day, kam in amerikanische Gefangenschaft und wurde in die Rheinwiesen verlegt.

Meine Eltern redeten leider nicht über den Krieg und auch nicht über ihre Erlebnisse.

Ich hätte gerne von ihnen persönlich erfahren, was sie erleiden mussten, auf der anderen Seite kann ich sie auch verstehen. Manche Wunden lässt man lieber ruhen und reißt sie nicht wieder auf.

die Glanzleistung dieses Schurken: 1944 hatte er dem VS-Gesandten in Stockholm den Vorschlag unterbreitet, den größten Teil Ostpreußens mit Königsberg an Polen auszuliefern. Ein „Austausch von Bevölkerungen“ sollte damit einhergehen. der Vorgang wurde erst 1979 publik. Bisher hat das rote Gelichte und Frahm war einer der übelsten Sorte nur Leid, Not, Elend, Tod über die Menschheit gebracht.

„JEDER WEISS WAS DEUTSCHLAND DER WELT ANGETAN HAT,JEDOCH NIEMAND WEISS WAS DIE WELT DEUTSCHLAND ANGETAN HAT“

vielen Dank für deine Berichte, es macht mich sentimental und traurig. Aber es ist wichtig das wir nicht vergessen und die Wahrheit erfahren um zu verstehen. Ein ganz großes Dankeschön an Dich und für Deinen Mut diese Dinge offen zu legen.

Die Geschichte Danzigs ,sollte man kennen. Ich halte nichts von Herrn Brandt. Polnische Provokation die auf Englische Anweisung durchgeführt wurden…. Parallelen zur Ukraine beunruhigen mich da sehr.

Dank für den wertvollen Beitrag. Nur eine Frage, was meinen Sie mit OSS? Hatten Briten und Amerikaner wirklich einen gemeinsamen Geheimdienst?

Antwort: Ja! Anfang 1942 wurde Donovans Organisation zum Office of Strategic Services – OSS

SOE und OSS legten ihre jeweiligen Operationsgebiete fest: Der ausschließliche Einflussbereich des OSS umfasste China (einschließlich der Mandschurei ), Korea und Australien, die atlantischen Inseln und Finnland. Dem SOE blieben Indien, der Nahe Osten und Ostafrika sowie der Balkan. Obwohl beide Dienste in Westeuropa tätig waren, wurde erwartet, dass das SOE der führende Partner sein würde.

Auf dem Balkan, insbesondere in Jugoslawien , arbeiteten SOE und OSS mehrfach aneinander vorbei, was die unterschiedliche (und wechselnde) Haltung ihrer Regierungen gegenüber den Partisanen und Tschetniks widerspiegelte . 1944 bündelten SOE und OSS jedoch erfolgreich ihr Personal und ihre Ressourcen, um die Operation Jedburgh durchzuführen und die französische Résistance nach der Landung in der Normandie massiv zu unterstützen .

Das SOE hatte auch einen nominellen Kontakt mit dem sowjetischen NKWD. Ach ja, auch erwähnenswert: Das fünfstöckige Backsteinbürogebäude des OSS stand genau in der Mitte des amerikanischen Stützpunkts in London.

Der Kniefall war eine absurde PR-Inszenierung, um dann gezielt in den Geschichtsbüchern verankert zu werden. Viele artgleiche Theater-Stücke wurden/werden von Hollywood aufgegriffen und (gegen besseres Wissen) sogar Teil der Schul-Bildung. Gelenkte, organisierte Geschichtsfälschungen sind auch heute noch bestimmender Teil der öffentlichen Wahrnehmung, jedoch (dank der weltweiten Vernetzung) gut zu verfolgen und als Lügen aufzudecken.

Habe einmal einen Bericht gelesen das der Werte Herr Frahm wegen eines Kapitalverbrechens abgehauen ist …..

Anfang der Siebziger Jahre, übernahm die deutsche Schulkommission die polnische Sichtweise, naja nach dem Kniefall vom versoffenen Frahm, den immer noch einige als Versöhner feiern, passte es nicht mehr, das bis dato die Ostgebiete unter Polnischer Verwaltung in den Schulbüchern geführt wurden.

Es verwundert mich nicht, einiges habe ich nicht gewusst, aber jetzt wird mir klar, das alles nicht ohne Grund passiert. Der heutige Zustand musste lange vorbereitet werden und es hat ja funktioniert.



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