Es folgen mehrere Beiträge, Fakten zu einem Tag, an dem es nichts zu feiern gibt und eure bewegenden Worte und Kommentare zu einer Zeit, die nie in Vergessenheit geraten darf.
Anlässlich des 8. Mai, einem Tag, den manche (insbesondere aus den Reihen der Parteien) sogar als einen Tag der Befreiung feiern werden…
Beitrag I:
Wie der Krieg bis heute wirkt – hier ein Auszug aus einem Beitrag aus meiner Heimtatstadt Görlitz, übernommen vom „Görlitz Insider“. Vielen Dank an dieser Stelle an den „Görlitz Insider“ für die Veröffentlichung der Berichte einer Erlebnisgeneration, die in Episoden hier dargestellt werden. So haben es auch meine Eltern und Großeltern erleben müssen.
Den vollständigen Beitrag vom „Görlitz Insider“ findet ihr im Kommentar unter „Verweise und Quellen“.
Über die daran anschließenden Beiträge wird deutlich, warum wir einen solchen Tag mit diesem Datum nicht als einen Tag der Befreiung feiern!
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„Episode 1 – Die Schreie der Frauen durch Weinhübel
Mai 1945, die Russen ziehen durch Görlitz. Die sogenannten „Befreier“. Sie befreien aber nichts, sondern sie schänden die Frauen. Eine perverse Kriegstechnik, die in meinen Augen noch überhaupt nicht aufgearbeitet ist.
Meine eigene Oma (zu dem Zeitpunkt 37) sitzt einen ganzen Tag mit den beiden Töchtern (16 und 4) auf dem Dach des Wohnhauses. Ihr Mann ist mit dem Sohn in der Wohnung geblieben, wissend, dass er sie nicht beschützen könnte. Schreie hallen durch Weinhübel von Frauen, an denen sich die Russen vergehen. Anhand der Schreie wissen die Bewohner, wo die Russen genau sind – und hören, wie sie näher kommen.
Oma und ihren Töchtern (meinen Tanten) passiert nichts. Das Thema wird aber totgeschwingen in der Familie. Ich musste es regelrecht erzwingen, dass mir jemand das Dach zeigt. Eine Mauer des Schweigens und der Scham versteckt oft die Wahrheit der Gräueltaten.
Der erste Schritt zur Heilung von Familienthemen ist sie offen auf den Tisch zu legen!
Episode 2 – Der Vater, der seine Töchter erschlug
Die massenhaften Vergewaltigungen der Russen geschehen nicht nur in Weinhübel. In Ludwigsdorf kennt der Heimatverein die Geschichte eines Einwohners, wo „der Vater die Töchter erschlagen hat aus Angst vor den Russen und sein Selbstmord hat nicht gleich geklappt. Alles schrecklich.“ Er versuchte sie zu schützen vor den Russen, in dem er sie vorher „erlösen“ wollte, um ihnen direkt zu folgen.
Welch Verzweiflung in den Menschen! Und welch Schock für die Nachbarn, ja das ganze Dorf!
Episode 3 – Vergewaltigte Gärtnerinnen des Friedhofs
Max Opitz hat Tagebuch geschrieben vom 8. Mai 1945 – 5. Juli 1945. Darin am 15. Mai verzeichnet: „Am gleichen Tage mußten auch auf dem Friedhof arbeitende Gartenfrauen Vergewaltigungen von herumziehenden Russen erdulden.“
„Erdulden“? Was für ein schlecht gewähltes Wort, wo Worte schlicht fehlen, um die massenhafte Schändung der Frauen in Görlitz nach dem Krieg zu beschreiben.
Wieviele wurden in dieser Zeit innerlich gebrochen? Wieviele lebten fortan schwer traumatisiert? Wieviele wählten in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren selbst den Freitod? Wieviele waren für ihre Kinder nicht mehr ansprechbar? Und wieviele Kinder entstanden aus diesen Vergewaltigungen, die ungeliebt oder ins Heim gegeben in ein von vorn herein verpfuschtes Leben starteten? Diese Fragen sind nicht nur rhetorisch, sondern ganz real für unser heutiges Leben.
Ein Beispiel folgt hier:
Episode 4 – Das verpfuschte Leben eines solchen Kindes
Ich kenne eine wunderbare Familie, alles tolle Leute. Jedoch: Der älteste Sohn war ein Kind einer solchen Vergewaltigung eines Russen. Die Mutter bekam ihn dennoch, zog ihn auf, behandelte ihn gleich wie alle weiteren Geschwister. Das war vielleicht schon mehr, wie viele andere Frauen im Stande gewesen wären zu leisten.
Der Junge wuchs heran, verfiel bald dem Alkohol und vergewaltigte selbst. Sein eigener Sohn entstand brutal und nicht einvernehmlich mit seiner Partnerin. Da er sich zusätzlich begann an den eigenen Töchtern zu vergreifen, kam er ins Gefängnis und starb frühzeitig.
Womit wir im Heute ankommen: Seine Töchter kämpfen bis heute mit den Geschehnissen. Alkoholprobleme spielen dabei erneut eine Rolle. Alle anderen Kinder der 1945 vergewaltigten Mutter, die mit ihrem eigenen Mann entstanden, sowie deren Nachkommen sind wunderbar und liebenswert. Sind es also die Gene des russischen Vergewaltigers?
Episode 5 – Das Schweigen und die Irrtürmer in den Familien
Der Opa einer Freundin starb im Krieg. Verschiedene Versionen waberten bis in die Gegenwart in der Familie:
1. Er soll als Pilot bei einem Flugzeugabsturz im Krieg geblieben sein. – Version der Cousine der Mutter.
2. Er soll ins „Gelbe Elend“ nach Bautzen verbracht worden sein und dort gestorben sein. – Version der Mutter.
3. Er starb verschleppt ins Stalag in Torgau. – Die Wahrheit bei ihren Nachforschungen!
Die Wahrheit kam erst mit Briefen, die die Oma bis zu ihrem Tod heimlich aufbewahrt hatte, und der Recherche-Hilfe des Deutsch-Rotes-Kreuz schwarz-auf-weiß ans Licht – zur großen Überraschung der meisten in der Familie. Tatsächlich war der Opa bei einem Heimatbesuch von russischen Soldaten abgefangen worden, als er sich zum Zahnarzt begeben wollte. Da er als Soldat in Russland war, warf man ihm Gräueltaten vor. Dort war er zur Aufsicht der russischen Bauern abgestellt und dabei sehr human und gütig. Er lehrte sie viel über Landwirtschaft und misshandelte keinen Einzigen. Die Oma setzte alle Hebel in Bewegung, ihren Mann aus der Gefangenschaft zu befreien. Sie besorgte sogar Aussagen von den russischen Bauern und Lazarettärzten, um seine Unschuld zu beweisen. Vergeblich.
Die Oma schwieg nach der Ermordung ihres Mannes für immer zu dem Thema.
Die Tochter und Cousine entwickelten die vagen Versionen der Geschehnisse.
Meine Freundin (Enkelin vom Opa) nahm es auf sich, Licht ins Dunkle zu bringen. Niemand kann je Familienthemen aufarbeiten, wenn sie unter einer Mauer des Schweigens oder Irrtümern begraben sind.
Sie sagt heute:
„Es ist das Thema der Epigenetik. Alles was da abgespeichert ist von unseren Vorfahren, was da noch nicht verarbeitet wurde, tragen wir weiter mit. Und oftmals haben wir das Gefühl: „Ich weiß nicht, irgendwas haut hier überhaupt nicht hin. Ich fühl mich gar nicht wohl und ich kanns überhaupt nicht mit mir in Zusammenhang bringen.“ Das ist dann halt der Moment, wo diese ungelösten Sachen unserer Ahnenlinie in uns stecken. In unseren Zellen, in unserem Nervensystem, in unserer DNS – und angesehen werden wollen.“
Episode 6 – Das Haus in der Altstadt
Eine Freundin sagte zu mir im Zuge dieser Themenwoche:
„Ich würde heute vielleicht auch in der Altstadt wohnen, wenn unser Haus hinterm Rathaus noch stehen würde.“ Ich sagte, dass die Häuserzeile Jüdenstraße doch erst nach 1945 abgerissen wurde. Die Freundin erklärte: „Das Eckhaus Rosenstraße/Rathausstraße (heute Judenstraße) wurde getroffen. Das machte die gesamte Häuserzeile instabil und stückweise wurden Häuser von der Rosenstraße Richtung Nikolaiturm abgerissen. Unseres 1955, da es erhebliche Risse bekam.“
Jetzt waren wir in der Epigenetik. Ich sagte: „Verrückt, da warst du nicht mal geboren.“ Und die Freundin antwortete: „Mutti hat als Baby und Kleinkind noch drin gewohnt. Ein Trauma für Mutti und ihre Mutti. Heimat verloren!“
Nur eine Geschichte, die meine Freundin geschluckt hatte, weil Mutti und Oma immer vom alten Haus in der Jüdenstraße erzählten? Oder doch ein tief sitzender Verlust, der bis in die DNA der weiblichen Ahnenlinie vorgedrungen ist?
Heute steht dort ein Parkhaus, was sich für nahezu alle Görlitzer „falsch“ anfühlt an dieser Stelle (auch wenn es äußert nützlich ist an dieser Stelle). Aber Gefühl und Logik sind eben zweierlei.
Ebenso „falsch“ fühlt sich das CityCenter an im Herzen der Innenstadt. Ein Fehler im gefühlten Stadtkörper und in der DNA der Görlitzer. Das erklärt vielleicht, warum bestimmte Baumaßnahmen immer wieder zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung führen. Wir sind unsere Stadt.
Episode 7 – Die schweren Darmprobleme
Der Krieg ist vorbei, der Vater der Familie hat zum Glück überlebt. Es gibt 3 kleine Söhne. Im Juni 1945 wird ein Pferd geschlachtet, es soll Pferdefleisch geben. Das Fleisch liegt roh als Gehacktes da und soll den nächten Tag gebraten werden, damit sich keiner was holt. Der Vater weiß das nicht und ist das rohe Gehackte. Er stirbt jämmerlich daran. Der Ernährer der Familie ist weg. Die Familie steht mit einem großen Bauernhof plötzlich alleine da. Es ist schwer traumatisch für alle.
Die Söhne entwickeln im Laufe ihres Lebens ebenfalls Darmprobleme, einer muss sogar operiert werden. Schwerer noch erwischt es die Enkelinnen des 1945 Gestorbenen – womit wir wieder in der Jetzt-Zeit sind. Sie haben ihren Opa nie kennengelernt! Beide kämpfen intensiv und über Jahre mit Darmproblemen. Die eine Anfang 20, die andere Ende 50. Und nochmal: Es ging um verdorbenes Fleisch, nicht um anatomische Dispositionen.“
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Quelle /Verweise
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Beitrag II
Zum „Tag der Befreiung“ – Fakten und ein Video wie meine Mutter die „Befreiung“ und die Zeit darauf erlebte… (im Kommentar)
• 1945 Mit dem Einzug der Roten Armee begann Rechtlosigkeit. Die Deutschen wurden Freiwild. Plünderung, Vergewaltigung und Mord. Diese Zustände hielten bis mehrere Jahre nach Kriegsende an. Polen (aus dem Inneren des Landes) zogen durch Städte und Dörfer plündern und mordend. Durch Ermordungen und Verschleppungen sind allein 874 000 Schlesier diesem Verbrechen zum Opfer gefallen. Es waren nur alte Männer, alte und junge Frauen und Kinder.
• Die deutschen Ostgebiete wurden durch das Potsdamer Abkommen vom August 1945 „bis zur endgültigen Regelung durch einen vermeintlichen „Friedensvertrag“ unter polnische beziehungsweise sowjetische Verwaltung gestellt. Die Vertreibung der Deutschen wurde von den USA, Großbritannien und der UdSSR ausdrücklich erlaubt. In Polen wurden die neuen Territorien als „wiedergewonnene Westgebiete“ bezeichnet, alle Orte erhielten polnische Namen, deutsche Spuren wurden beseitigt.
• Am 12. Januar 1945 begann die Rote Armee ihre Winteroffensive, die in der Besetzung Deutschlands und im Verlust der Ostgebiete mündete. Als erste deutsche Provinz wurde Ostpreußen besetzt. Die meisten der 2,5 Millionen Ostpreußen machten sich im Treck auf die Flucht, die zum Teil über das Eis des zugefrorenen Frischen Haffs führte.
• Längst nicht jedem gelang die Flucht in den Westen. Viele Trecks wurden beschossen, überrollt und geplündert. Die Zahl der Todesfälle liegt bei mindestens 500.000, möglicherweise starben auch wesentlich mehr. Laut dem 1969 aufgelösten Bundesministerium für Vertriebene kamen von den rund 14 Millionen Deutschstämmigen, die zwischen 1945 und 1950 vertrieben wurden, rund 2,1 Millionen um oder galten als vermisst.
• Die mehr als drei Millionen Deutschen aus der Tschechoslowakei – großteils aus dem Sudetenland – wurden überwiegend 1946 vertrieben, zum Teil in Güterwaggons.
• Das Elend der Vertriebenen war groß. Sie besaßen oft nur noch das, was sie auf dem Leibe trugen, wurden in Notquartieren untergebracht und kochten auf offener Feuerstelle.



Es war gewiss keine Befreiung…, denn:
Befreier stehlen, rauben und plündern nicht. Befreier drangsalieren, foltern, vergewaltigen und morden nicht. Sie fördern, billigen oder dulden auch nicht, wenn dies andere „Mitbefreier“ tun.
Befreier sitzen nicht über Befreite zu Gericht, und wenn sie über Schuldige oder vermeintlich Schuldige zu Gericht sitzen, so behindern sie deren Verteidigung nicht, keineswegs sind sie Siegerrechtsschöpfer, Kläger, Richter und Henker in einem.
Befreier mißachten das Völkerrecht nicht. Sie überantworten „befreite“ Gefangene nicht fremder Gewalt, sie lassen sie nicht verhungern oder auf andere Weise umkommen. Sie beuten diese nicht durch Sklavenarbeit aus.
Befreier vertreiben Befreite nicht aus ihrer Heimat, sie eignen sich nicht Land, Hab und Gut der Befreiten an. Sie ermöglichen es auch nicht, daß „Mitbefreier“ dies tun.
Befreier beschlagnahmen nicht die Häuser der Befreiten, sie verjagen die Eigner nicht. Befreier zerstören nicht die Arbeitsplätze der Befreiten, sie demolieren oder demontieren nicht ihre Fabriken. Befreier bemächtigen sich nicht der Schiffe, Bahnen und Fahrzeuge der Befreiten, sie lassen ihre Wälder nicht zwangsroden. Befreier entehren nicht die Denkmäler der „Befreiten“, sie verschleppen ihre Kunstschätze nicht.
Die Sieger von 1945 sind nicht als Befreier gekommen, sondern als Eroberer. So und nicht anders traten sie auf!“
(Dr. jur. utr. Rudolf Rahlves)
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Und auch die Frage meiner Mutter, die bis heute unbeantwortet bleibt, reiche ich an dieser Stelle weiter: „Warum hat (beispielsweise) Frau Merkel bei ihrem Antrittsbesuch in Polen kein Wort über Menschenrechtsverletzungen nach dem Ersten Weltkrieg und in unmenschlichem Ausmaß nach dem Zweiten Weltkrieg verloren? Frau Merkel verkündete in China „Menschenrechte sind unteilbar!“
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Auszüge aus : https://www.welt.de/…/Die-Vertreibung-der-Deutschen-aus…
Das Video findet ihr am Ende des gesamten Beitrags
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Beitrag III
Zum „Tag der Befreiung“ – Fakten
Während Franzosen, Amerikaner, die Engländer und auch Russen 1945, wie in der Wochenschau zu sehen und zu hören war, ihre Nationalhymnen auf deutschen Plätzen sangen, tanzten und jubelten, mussten Tausende Deutsche ohne Heimat, ohne Hab und Gut, ohne ein Dach über dem Kopf hungernd in den Straßen herumirren und deutsche Soldaten in Gefangenschaft den Tod erleiden.
Nein, das war gewiss keine Befreiung!
Die Freiheit, die sie meinen:
Heute sind zumindest die USA, Großbritannien, Frankreich, Russland, China, Indien, Pakistan und Israel und möglicherweise weitere Staaten atomar bewaffnet.
Mit dieser sogenannten „Befreiung“ wurde Deutschland zum großen Zahlmeister.
Ich übernehme an dieser Stelle, die Zahlen meiner Mutter aus dem Jahr 1994:
• 23,9 Milliarden an die EU
• 557 Millionen an ESA
• 611 Millionen an UNO Zentrale
• 465 Millionen an Weltbank
• 134 Millionen an Militärhaushalt der NATO
• 28 Milliarden an 162 internationale Einrichtungen
• Etwas fünf Milliarden an 46 000 abgelehnte Asylbewerber, die weiterhin im Land geduldet werden.
• Milliarden bis 2010 Reparationsleistungen vom Versailler Vertrag von 1919 an unsere „Freunde“, die Siegermächte von 1919. Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr!
• Um die aufgeputschte öffentliche Meinung daheim zu befriedigen, steigerten französische und britische Politiker 1919 ihre Forderungen an Deutschland in unvorstellbare Höhen. Mit dramatischen Folgen.
• Deutschland zahlte die verlangten 20 Milliarden. Das reichte aber nicht, um die Siegermächte zu befriedigen. So verlangten Frankreich, Großbritannien und andere Staaten eine Gesamtsumme von mindestens 226 Milliarden Goldmark bis 1963, die in jährlichen Raten von zwei bis sechs Milliarden gezahlt werden sollten.
• Und so weiter…, und so fort….
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Beitrag IV
Zum Tag der Befreiung – weitere Fakten

Bezugnehmend auf die Akte Katyn schreibt meine Mutter: „Die Polen haben 2006 vor dem internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Russen verklagt. Warum hören und lesen wir in den deutschen Medien nichts davon? Warum entschuldigen sich die Verantwortlichen nicht bei den Deutschen in aller Öffentlichkeit für die falschen Aussagen und Verurteilung deutscher Zivilisten und die Todesurteile für deutsche Soldaten? Wenn festgestellt wird, dass durch einen Justizirrtum ein Mensch unschuldig eine Gefängnisstrafe ertragen musste, wird er sofort rehabilitiert. Kann unsere „demokratische“ Regierung, das nicht auch von den Polen, Russen und den anderen Siegermächten verlangen?
Doch es kommt anders: Die Propaganda gegen Deutsche wird aufrechterhalten und mit ihr der Hass und die Spaltung unter den Völkern.
Für die Lüge von Katyn mussten Tausende deutsche Soldaten sterben. Was viele auch nicht wissen: Nach Kriegsende wurden nochmals eine große Anzahl von Zivilisten, in der sogenannten DDR, verhaftet. Sie verschwanden für immer, nur, weil sie die Wahrheit sagten.
> Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. Dritte und Unwissende können nicht durch einseitige Parteinahme für die Vertreiber und nicht Beachtung der Opfer sich einmischen, denn das Völkerrecht gilt für alle Vertriebenen.
Es ist deshalb die Pflicht aller Deutschen auf das anerkannte Recht auf Heimat und dessen Verletzung durch die menschenverachtende Vertreibung hinzuweisen. Es ist auch ihre sittliche und moralische Pflicht aller deutschen Opfer in Anstand und würde zu gedenken.
„Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht“, schrieb einst Maria v. Ebner-Eschenbach
Fest steht: In allen wesentlichen Fragen dürfen die Bürger nicht mitbestimmen. In selbstherrlicher Weise glaubt die Regierung ohne das Volk regieren und entscheiden zu dürfen.
Erwähnenswert wäre noch der Fakt, dass unsere Wissenschaftler 1945 gezwungen wurden, für die USA und Russland zu arbeiten. Sämtliche Patente haben sich die Sieger angeeignet. Doch die Archive bleiben verschlossen.
Und auch das ist eine Tatsache, bis heute: Die deutschen Soldaten, die angeblichen Mörder, die nie mehr eine Waffe in die Hand bekommen sollten, sterben heute im Krieg in fremden Ländern für die Siegermächte!
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Beitrag V
Eindrücke zu den Verhältnissen nach 1945, wie meine Mutter sie erfahren hat.
(Die Zeit nach 1945-Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter)
„Das Dogma, das uns auferlegt wurde, war nichts anderes als ein Verbot zu Denken und Wahrheit auszusprechen. Alle meinungsbildenden Stellen , die Medien, Schulen usw. wurden mit Leuten besetzt, die bereit waren die Lügen den Bürgern einzuhämmern .Nun war es so weit, dass man die persönlich erlebte Wahrheit, als Lüge bezeichnen sollte.. Während sich viele , trotz Wahrheit wissend, in die veränderte Lage fügten und lügten und auch wie befohlen handelten, mußten die anderen mit der unterdrückten Wahrheit mit der falschen Geschichtsdarstellung leben und schweigen. Keiner ahnte, dass wir nun Jahrzehnte unter der Vormundschaft und der Geschichtsfälschung der Siegermächte, besonders der Russen , Polen und Kommunisten fristen müssen. Die Bürger wurden zu unmündigen Zuschauern degradiert, deren politische Mitwirkung auf gehorsames Schweigen oder Zuchthaus beschränkt war. “Die Kraft der Sprache verspürt man am stärksten, wenn einem Schweigen auferlegt wird” “Wer die Wahrheit unterdrückt beendet die Freiheit und schafft Erbitterung.” Man konnte sich mit solch einem Staat und ihren hörigen Bürgern nicht auseinandersetzen, es hatte keinen Sinn über Lügen zu diskutieren, die sich strafrechtlich schützen ließen“.
Sie schreibt weiter:
Anfang 1946: „Im Monat gab es hin und wieder auf Lebensmittelmarken Brot, so dass wir früh zur Mehlsuppe oder abends eine Scheibe essen konnten.


Am meisten litten die Kinder unter der Hungersnot. Erika und ihr Mann waren in jeder freien Minute bemüht für ihre 3 Kinder etwas Essbares heranzuschaffen. Anfangs hatte ihre Mutter, die ein Lebensmittelgeschäft hatte, noch mit den nicht geplünderten Reserven aushelfen können. Auf den Weg ins Büro erzählte sie mir eines Tages, sie hätte von …?… zwei Stück Ersatzbutter zu kaufen bekommen, sieht genauso aus und schmeckt auch wie Butter. Die Kinder hätten gestrahlt als sie diese auf den Tisch stellte. Auf meinen Wunsch brachte sie mir den anderen Tag ein kleines Probestückchen mit, dass ich in ein Labor brachte und wo man feststellte, dass der Magen das Fett nicht verdauen kann. Sie hatten zum Glück noch nicht viel davon gegessen. Sie selbst war Diabetikerin, kam hin und wieder an Medikamente, der Hunger war Helfer.
Im Grunde drehten sich die Gedanken in den Familien mit Kindern nur noch um das Eine was gebe ich den Kleinen heute, morgen zu essen. Im Allgemeinen war der Hunger kein Gesprächsstoff, weder im Büro noch im Bekanntenkreis auch nicht zu Hause, keiner jammerte, es war ein stilles Ertragen. Es herrschten Seuchen Typhus, Cholera, Tuberkulose usw. Das tägliche Sterben war groß, betroffen waren hauptsächlich Kinder, alte Leute und Mütter die ihren Kindern das letzte erbettelte Essen gaben. Die Menschen waren bedrückt, niedergeschlagen, in sich gekehrt, vom Hunger gezeichnet, gebrechlich und krank, aber nicht weinerlich!
Die meisten deutschen Opfer wurden nicht während des Krieges durch direkte Kampfhandlungen getötet, sondern starben nach dem Ende des Krieges durch Verhungern, Erfrieren, Gewalt und Mord bei Flucht und Vertreibung, auf Gewaltmärschen, Transporten und in Lagern!
Und von den Überlebenden litten Tausende unter Persönlichkeitsstörung und geistigen Verlust; denn Gewalt endet nicht mit dem letzten Schlag, der letzten Vergewaltigung oder des Zusehends und nicht helfen Könnens, sondern die Seele leidet ein Leben lang weiter.
Während man auch weiterhin Jugendliche, Jungen und Mädchen und zurückgekehrte Soldaten in Lager der Sowjetunion verschleppte, wurden in Zeitungen und anderen Medien die “Befreier” hochgelobt und von jedem einzelnen Bürger wurde verlangt größte Dankbarkeit für “Befreiung” zu zeigen. Wofür? Sie hatten uns befreit von Nahrung, Kleidung, Schmuck, Geld, Haus und Hof, Wohnungsinventar, Büchern, Bildern, Fotos, befreit von unserem Lebensstandard, von unserer Kultur. Und die zum deutschen Reich gehörigen Ostprovinzen (Ostpreußen, Westpreußen und Schlesien) wurden von ihrer rechtmäßigen Bevölkerung befreit!
Aber die Häuser, die Steine, sprechen heute noch deutsch. Jeder Pole, der sich in solch ein Haus eine Wohnung gesetzt hat und noch sitzt, ging über Leichen; denn die die Deutschen, haben diese erbaut, wohnten darin und wurden hinausgeprügelt und erschlagen, das sollte jeder Deutsche, der heute die Hand diesen Verbrechern reicht, sie in “deutschen” Heimen besucht, wissen. Diese “Versöhnungsverbindungen” sind ein Schlag ins Gesicht der Generation, die dieses Grauen überlebt hat und eine Verhöhnung der Millionen Toten unschuldiger Frauen, Kinder und Alten.
Es war eine furchtbare Zeit. Das Land lag in Trümmern und die Medien verbreiteten täglich neue Lügen , auch die Katyn – Lüge, schrieben von Verbrechen Deutscher während der Kriege, für die die Bevölkerung, ja, jeder Deutsche, ob Kleinkind oder Greis jetzt verantwortlich gemacht und büßen sollte (auch heute noch, obwohl im Nürnberger Prozess und auch von anderen Tausende dafür verantwortlich gemacht und verurteilt wurden! Und sie fanden und finden bei den Linken und anderen Organisationen keine tauben Ohren; denn diese nehmen es heute noch zum Anlaß Eltern und Großeltern die freche Frage zu stellen. ”Warum habt ihr nichts dagegen getan?”
„Gegen wen?“
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Eure bewegenden Kommentare zu den Beiträgen – ich habe sie übernommen:
- Sehr interessant und vor allem Augenöffnend. Mein Vater mit seinen Brüdern und ihrer Mutter (meine Oma) sind 44/45 aus Ostpreußen Königsberg über die Ostsee Richtung Berlin geflohen. Meine Oma hat heftige Geschichten von der Flucht erzählt. Unterwegs hat sie ihren ältesten Sohn, also den ältesten Bruder von meinem Vater verloren. Er wollte was zu essen besorgen. Kartoffeln stoppeln und ist von den Russen dabei erwischt worden. Die hatten ihn eingesperrt und verhungern lassen.
- Das schlimme ist wenn ich heute diese Kriegstreiber Politiker höre, wie jetzt gegen Russland marschieren wollen. Die haben sich alle nicht mit ihren Eltern oder Großeltern unterhalten wie schlimm das alles war.
- Bitte nicht falsch auffassen, dass ich diesen Text geherzt habe. Das habe ich deswegen gemacht, weil es ein einzelner, unbeschönter, klarer, ehrlicher, wahrhafter Text unter millionen Tonnen von verlogenen, verdrehten, hassenden, heuchelnden, gehirngewaschenen Texten ist. Ich bin zudem zutiefst erfreut, dass es einige wenige unter millionen gibt, die sich mit geistiger Gesundheit aus diesem Moloch an seelischer Zerstörung und Unterdrückung, wie ein Löwenzahn durch einen Riss im Asphalt, empordrücken. Seit vielen Jahren grabe ich auch in diesem Bereich der Geschichtsfälschung und weiß daher, wie unbeschreiblich groß die Reibung zwischen dem ist, was uns eingebleut wurde, ständig wiederholt wird und dem, was sich tatsächlich zugetragen hat. Danke für dein Schaffen.
- Deine Arbeit ist so großartig, danke dafür.
- Ich bin überzeugt, es ist nicht das letzte Wort in diesem Kapitel gesprochen.
- Es wird der Tag kommen wo alles auffliegt.
- Viele, die nur zum schauen mal die alte Heimat besuchten, sahen, dass man alles runterkommen und verfallen ließ. Meine im letzten Jahr verstorbene Nachbarin war aus Schlesien vertrieben worden. ( Jahrgang 1931) Sie weinte noch immer bei den Erinnerungen. Ihr Vater war von den Tschechen verhaftet worden, sie wollte ihm Essen ins Gefängnis bringen, wurde bespuckt, getreten und mit Steinen von den Siegern beworfen. Kurz darauf wurden sie ganz vertrieben. Ihre Mutter bekam Tuberkulose auf der Flucht. Sie hat es überlebt, ihr wurden aber große Teile der Lunge entfernt, ein normales Leben wurde das nie wieder. Abgerissen, hungrig und krank kamen sie hier an. Der damalige Bürgermeister wies auf die kleine Brücke Richtung Friedhof und sprach zu den armen Menschen, dass sie ja dort hinziehen können. Sie bekamen dann aber doch etwas Wohnraum und haben bis zum umfallen gearbeitet, um zu zeigen, dass sie etwas wert sind. Dieser Satz…jetzt bin ich alt, kann nichts mehr arbeiten und bin nichts wert, hatte sich tief eingeprägt.
- Diese Generation der Kriegskinder, meine Mutter gehörte dazu, war schwerst traumatisiert.
- Niemand hat sich um sie gekümmert…sie mussten einfach allein weiterleben.
- Das BIGProblem ist, dass Menschenrechts- und Völkerrechtsverbrechen augenscheinlich NICHT als universell gesehen und verurteilt werden, sondern total selektiv und willkürlich. So nach dem Motto: Die eine Menschengruppe erleidet keine Menschen- und Völkerrechtsverbrechen, keinen Genozid, die andere schon. TROTZ DEM es sich bei beiden Menschengruppen um die SELBEN Menschen- und Völkerrechtsverbrechen handelt. Um das selbe Leid, das selbe Elend, den selben Schmerz, den selben Alptraum, die selben Traumatisierungen, die selben Verheerungen, die selben Folgen und Folgesfolgen ………
- wie furchtbar das gewesen sein muss
- Diese Generation der Kriegskinder, meine Mutter gehörte dazu, war schwerst traumatisiert.
- Niemand hat sich um sie gekümmert…sie mussten einfach allein weiterleben.
- Gut, dass man endlich über diese Zeit redet und unsere Eltern und Großeltern würdigt für das was sie geleistet und durchgemacht haben!
- Du hast schon Recht, diese Befreiungsfeierlichkeiten empfinde auch ich sehr übertrieben. Das damalige Geschehen wird von russischer Seite ins Heldenhafte überhöht, und andererseits, bezüglich der heutigen Kriegssituation im Osten, wird der Russe völlig übertrieben dämonisiert. Einfach total ver-rückt !
- Mein Vater ist auch das Kind, einer Vergewaltigung .. man sagte mir, dass es ein Franzose gewesen sein soll. Ich habe meine Oma nie kennengelernt und mein Erzeuger verließ meine Mutter, als ich geboren wurde.
- Nie wurde in der Familie darüber gesprochen, aber ich spüre gerade zu dieser Zeit und auch durch deinen Bericht, wie wichtig es für mich gewesen wäre.
- Meine Familie hat es vollkommen unterschiedlich erlebt. Opa mütterlicherseits war Bäcker und musste nicht an die Front, da er in Erfurt eine Kaserne mit Backwaren versorgte. Zum Kriegsende kamen Russen , zum Glück nur zu zweit , und wollten Brot rauben. Nun war es aber eine große Haustür und zwei Schritte dahinter gingen Treppen hoch. Opa drückte also die Tür zu, indem er sich mit den Füßen an den Treppen abstemmte. Die Schreie, die Tür zu öffnen, wurden immer kläglicher. Einem Russen waren die Finger geklemmt worden. Als Opa dann die Tür öffnete, sind die beiden zum Glück gelaufen wie die Hasen und es kam auch keiner wieder. Das und die Bombardierung des Güterbahnhofs war das einzige, was diese Familie vom Krieg mit bekommen hat. Bei Vati sah das anders aus. Geboren in Ostpreußen wurde seine Familie vertrieben, dieser Opa war an der Ostfront, bekam einen Lungendurchschuss und geriet in russische Kriegsgefangenschaft bis 1947. Oma schlug sich mit 4 kleinen Kindern und dem 5. im Bauch nach Thüringen durch. Jahrgänge 1935 bis 1945. Vati war Jahrgang 1937. Ihre Schwester wurde von Russen vergewaltigt und umgebracht. Hildchen durfte nur 18 Jahre alt werden. Oma war vor Schmerz über Nacht weißhaarig geworden. Die Familien konnten sich untereinander nie wirklich leiden. Oma sagte zu meiner Mutter…so einen nimmt man nicht. ( Hungerleider). Ich kann mich also nicht wirklich und richtig mit meinen Herkunftsfamilien arrangieren. Mehrere Seelen in der Brust. Ich fühle Ostpreußen oft noch mehr als Thüringen, zumal diese Seite deutlich menschlicher und liebevoller war. Woher ich allerdings meine massiven Darmprobleme habe, ich denke mal, auch daher. Bekomme ich Angst, geht das postwendend auf den Darm.
- Und wieder ein Schicksal. Wie traurig das doch alles ist. Das ist das Fatale, zum Einen sprach man nicht darüber aus Scham, und zum anderen, weil die Obrigkeit die Menschen zum Schweigen darüber verurteilte. Dass den Menschen suggerierte Bild von angeblichen Befreiern sollte keinen Schaden nehmen, allein aus dem Grund um deren Lügen aufrecht zu erhalten. Ein Menschenleben zählte nicht, auf den Seelen wurde gnadenlos herumgetrampelt. Bis heute tragen die Menschen diese Bürde mit sich herum, wissen um das Geschehen und konnten es nie aufarbeiten, weil sie es nicht durften. Das ist einfach nur schrecklich.
- Ich habe allg. eine sehr vom Krieg geprägte Kindheit, mit sehr viel Leid & Trauer in der Familie, welche nie aufgearbeitet wurde und bis heute nicht wird.
- Ich weiß auch nur so viel, dass mein Vater dadurch, eine traurige Kindheit hatte, da seine Mutter dieses schreckliche Erlebnis nie verwunden hat.
- Ich verstehe heute die alten Menschen mehr denn je, wie sie auf ihr Leben zurückblickten. Ich wünschte, wir hätten noch mehr lebende Zeitzeugen, gerade jetzt, wo wir .. die 2 + 3 Generation, dieses Thema uns trauen, anzupacken.
- Interessant. Bislang habe ich dieses Thema nur von Linksgrünen wahrgenommen, die bei dieser Thematik aber ausschließlich von „deutscher Schuld“ faseln. Gut, dass dies auch von der anderen Seite kommuniziert wird.
- Meine Großmutter wurde von einem schwarzen amerikanischen GI geschlagen und vergewaltigt. Sie brachte einen Jungen zur Welt, der ihr weggebracht und sterilisiert wurde. Trotz seiner schweren Kränklichkeit wuchs er zu einem liebenswürdigen Mann heran. Traurige Zeiten für alle
- Die Russen kamen, wie so oft, ins Dorf mit den Geflüchteten. Alle Männer und größeren Jungs mussten mitkommen, in den Wald. Dann hörte man nur noch Schüsse. Nicht einer kam zurück. Mein Onkel war zu klein für sein Alter, denn 10 Jahre galt durchaus als ‚erwachsen‘. Das rettete sein Leben. Mein Vati kann bis heute nicht über das Erlebte auf der Flucht reden. Danach lebten sie jahrelang in einer Scheune.
- „8.Mai…Rundfunk und Fernsehen übertragen wieder die alljährlichen Feiern und Phrasen der Demokraten,… Es wehen rote Fahnen und fremde Uniformen flimmern über alle Fernsehkanäle. Sie sprechen von „Kriegsschuld“, „Freiheit, Recht und Menschenwürde“ und von „Befreiung“….. Befreiung?…. Ich schalte das Gerät aus, schließe die Augen und sehe ihre >Befreiung<… Den 14-Jährigen Flakhelfer Hans F. der an diesem Tag in einem Rheinwiesenlager verhungerte, .. sehe den Panzerjäger Jürgen Otto auf einer schlesischen Allee in den Schlamm fallen und ersticken, weil ihm die Kraft fehlte den Marsch in Gefangenschaft fortzusetzen…Ich höre die Nachrichtenhelferin Erika Waldmann in Prag um Gnade betteln als Soldeska ihr die Uniform vom Leib reißen und höre den 6-Jährigen Peter weinenden in den Armen des erschlagenen Großvater`s leise nach seiner Mutter rufen….. und mir wird ums Herz eisig kalt…. Der 8. Mai 1945 war ein Tag des Elends, der Qual, der Trauer. Unser Volk hatte sechs Jahre lang im gewaltigsten Krieg aller Zeiten um die Existenz gekämpft. Beispiellos war die Tapferkeit und Opferbereitschaft unserer Soldaten, die Charakterstärke und Unerschütterlichkeit der Frauen und Männer im Bombenhagel des alliierten Luftterrors, die Tränen der Mütter, und Waisen…
- Daran sollten wir am 8. Mai denken….. Wir senken die Fahnen,.. Sie gaben ihr Leben in Treue und Pflicht. Vergesset sie nicht!“ – TK
- Damals waren es die Bolschewiki, die eingefallen sind und mit den heutigen Russland nicht zu vergleichen. Was auch viel extremer war, waren die Briten und die Amerikaner. Und da hat sich bis heute nichts dran geändert. Ja, man muss die Vergangenheit kenne, aber gegenwärtig richtig beurteilen. Stalin hatte auch Millionen Russen einfach getötet oder in Arbeitslagern Verrecken lassen. Stalin war für Russland und für Deutschland fatal.
- Es ist wie heute, gespaltene Völker auch innerhalb einer Nation.
- Es ist eine Frage der Gesinnung und der geistlichen Reife
- Meine Mutter 1934 in Völschendorf geboren,wurde auch vertrieben….
- Meine Oma meine Mama und ihr ihr Bruder und ihre Schwester war auch Flüchtig nach dem Krieg. Sind aus Krumau heutige Tschechei geflohen und hier in Mittelfranken in einem kleinen Dorf bei Bauern untergekommen. Sie war Vier Jahre alt. Mein Deutscher Opa kam von Stalingrad nicht wieder nach Hause. Bis heute weiß keiner was mit ihm passiert ist. Hat meine Mama bis zu ihrem Tod nicht in Ruhe gelassen. Hat auch nie irgendwelche Dokus über den Krieg oder besonders Stalingrad geschaut. Aus Angst ihr Vater könnt durch das Bild laufen.
- Alles Furchtbar, ich habe unser Haus in Ostpreussen verkauft, weil ich immer diese Bilder im Kopf hatte. Viele Jahre haben meine Frau und ich dort gelebt, und ich hab viele Menschen getroffen, die damals fliehen mussten. Die als Besucher zurück kamen, um zu sehen was aus ihrer Heimat wurde. Sie haben mir sehr viele Geschichten über die Flucht und die Vertreibung erzählt.
- Auf der Flucht aus den deutschen Ostgebieten sollen von etwa 12 Mio. Menschen ca. 3 Mio. umgekommen sein. Darüber redet heute niemand mehr. Meine Verwandten mütterlicherseits mussten aus Lodz fliehen, mit fast nichts. Alle kamen zunächst bei meiner Großmutter und meinen Großtanten in Thüringen unter und schufen sich durch harte Arbeit wieder eine eigene Existenz.
- Weil Frau Merkel wusste , dass die Deutschen nicht am 1 und 2 schuld gewesen sind sondern England es gewesen ist . Die Schuld hängt bei den Deutschen allen noch in den Genen und deshalb diese grossen Ängste .
- Das ist die Wahrheit: sucht auf Odysee den Film: Hellstorm: ihr wisst dann was sie mit „Befreiung“ meinten.
- Historiker Hubertus Knabe über „Befreiung“ des Ostens nach 1945: „Da wurde praktisch systematisch vergewaltigt“(hochgeladen am 07. Mai 2025)
- Das kenn ich von O Ton meiner Schwiegermutter und deren Verwandte , die kamen von dort als Kinder zum Teil, einfach grausam
- Was wir hier sehen, ist eine Form von Rache! Nur, ein Verbrechen wird nicht straffrei, nur dadurch weil es an Deutschen
aus Gründen – wie Rache – sozusagen – entschuldbar, fast edlen Motiven – begangen wurde. - Nach dem Krieg starben mehr Menschen im Deutschen Reichsgebiet als durch den Krieg selbst – und niemanden interessiert es!!
- Ich bin froh,wenn dieser Tag vorbei ist,ich kann das gerede der „Befreiten“nicht ertragen!;(
- Die Lüge ist nicht neu, sie zieht sich wie ein rotes Band durch die Geschichte. Der österreichische Thronfolger wurde von einem Serben ermordet. Das war der Auslöser von WK 1. Und warum gibt man dafür Deutschland die alleinige Schuld und zieht sie in Versailles über den Tisch? Solche Streitigkeiten hätten allein von Österreich und Serbien geklärt werden müssen. Und auch Russland hätte sich zurück halten müssen. Diese gegenseitigen “ Unterstützungen“ im Angriffsfall sind Gift , weil da umso mehr Unschuldige hinein gezogen werden. Und Diplomatie scheint schon seit Hunderten von Jahren ein Fremdwort zu sein. Der zweite Weltkrieg ergab sich faktisch aus dem ersten, da die Strafen für die Deutschen unangemessen waren. Hinter allem steckt jedoch das zionistische Großkapital, welches an jedem Krieg Milliarden verdient. So, wie sich die aktuelle Sachlage zeigt, stehen wir kurz vor knapp, dass nach 80 Jahren die Waffenruhe ein Ende findet.
- So ist es leider. Zwei Anmerkungen: keine Macht hat eine Atomwaffe, mit die größte Lüge für den Angstporno. Jeder Migrant bringt ein Kollateralkonto mit, somit sind die erhaltenen Leistungen alle schon bezahlt. Ja, sie sind wertvoll wie Gold.
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Anmerkung: Noch mehr Eindrücke, Berichte, Erzählungen aus dem Leben meiner Mutter werden gerade in einem Buch gebündelt, dass, so hoffe ich, Ende Mai in Druck gehen kann.


Heute ist der 9. Mai. Und in Moskau wird gefeiert. Der Sieg über den Nationalismus.
Wenn man sich derart feiern lässt, also einen Sieg feiert, der sich ausschließlich im Nachkriegsgeschehen über Folter,Töten und Morden definieren lässt, stellen sich mir Fragen. Und die Zweifel an der Wahrhaftigkeit einer solchen Siegesfeier wachsen.
Am besten verdeutlicht es vielleicht dieser Kommentar unter einem meiner Beiträge, die ich gestern veröffentlicht habe:
„Du hast schon Recht, diese Befreiungsfeierlichkeiten empfinde auch ich sehr übertrieben. Das damalige Geschehen wird von russischer Seite ins Heldenhafte überhöht, und andererseits, bezüglich der heutigen Kriegssituation im Osten, wird der Russe völlig übertrieben dämonisiert. Einfach total verrückt! „
Vorweg, damit wir uns hier nicht falsch verstehen: Es waren und sind stets die Völker, die gegeneinander aufgewiegelt worden sind, von Herrschern, denen ein Menschenleben nichts wert ist, wohl aber der Auftrag, den sie zur Zufriedenheit ihrer Auftraggeber bereit waren und immer noch bereit sind auszuführen. Ich weiß gut um das Wesen des russischen Volkes. Und ich mag es, denn es steht uns sehr nah und nährt sich an Tradition und Ursprung. Die Russen sind ein liebenswertes Volk. Es sei denn die Propagandamaschinerie dringt in die Köpfe derer, die es so verstehen sollen. Ich erinnere hier an das Tun eines Ilja Ehrenburgs… (Einen Beitrag dazu findet ihr im Kommentar). Was Propaganda in den Köpfen der Menschen anrichten kann, ist bekannt.
Wir schreiben den 9. Mai 2025: Und die „Siegparaden“ werden Jahr für Jahr größer und bizarrer, auch und insbesondere in der Russischen Föderation unter Putin. Er sagte bereits 2014, dass er die gesamte Identität der Bevölkerung der Föderation aufbauen will, um diesen Sieg zu feiern, den die UdSSR 1945 angenommen hat. Es wirkt ein bisschen, als sei er davon besessen.
Doch ich bin gewiss, das Volk möchte das nicht. Des Volkes Stimme und dessen Gedanken sind andere als die, welche der Präsident des Landes unterschwellig präsentiert.
Deutschland erinnerte gestern an die 80-jährige „Befreiung“ vom Nationalsozialismus. In Moskau haben die Feierlichkeiten bereits begonnen, die Gästeliste ist lang.
Heute feiert Russland wie in jedem Jahr mit Pomp und Militär den Sieg über Nazideutschland. Der Begriff Nazi ist übrigens ein Kunstwort und wurde in den 1940er Jahren vom KGB erfunden. Der „Große Brockhaus“ listete das Wort Nazi 1932 auf, und zwar als süddeutsche Kurzform des damals noch häufigen Vornamens Ignaz. Mit diesem Kunstwort rechtfertigt Russland seine ganze Existenz und seine imperialen Kriege gegen seine Nachbarn. Heute marschieren wieder die Bolschewisten und lassen ihre roten Fahnen wehen. Danach gehts zur Leichenanbetung ins Mausoleum, um dem großen Führer der Oktoberrevolution die Ehre zu erweisen.
Warum hat Putin das Ding eigentlich noch nicht abgerissen? Warum hat er im Jahr 2000 die sowjetische Nationalhymne wieder eingeführt? Russland erhält damit die 1944 zu Zeiten des Diktators Josef Stalin eingeführte Hymne zurück, zunächst noch ohne Text. Warum sind überwiegend die Kommunisten seine Wählerschaft? Warum weiht er feierlich die Büste Stalins ein? Warum sitzen in seinem Gremium überwiegend Kommunisten? Fragen über Fragen, die es wert sind, mal drüber nachzudenken.

Ein paar Beiträge zu den vergangenen „Siegesfeiern“ habe ich heute noch kurz überflogen. Ja, was soll ich sagen?
Mir ist schon bewusst, dass die Menschen über Jahrhunderte hinweg in und durch die Irre geführt wurden und immer noch werden. Und auch, das manche aufgrund ihres geistigen Vermögens das Prozedere den Ursprüngen nach nicht wirklich erfassen können.
Propaganda hin oder her. Ja, diese richtet in den Köpfen viel, sehr viel an, vor allem bei leichtgläubigen Menschen. Und doch hat es mich erschüttert, wie viele Kommentare folgenden Inhalts ich entdecken musste. Da stand mehr als einmal wortwörtlich: „Tja.., die Deutschen haben es doch so gewollt“… Haben sie?
Ich schaue mal in die Zukunft: Leid, Elend, Schmerz und Tod. Menschen sind dem Syndikat zum Opfer gefallen. Sie haben das Treiben einer „Gruppe“, bestehend aus 13 Familien schlichtweg unterschätzt.
Und ich bin mir sicher, spätestens, wenn diese Wesen die solche irrsinnigen Aussagen machen, selbst betroffen sind, werden sie verstehen, dass niemand, wirklich niemand vergewaltigt, gefoltert, misshandelt oder getötet werden wollte. Todsicher!
Und noch eine Anmerkung sei erlaubt: Zu Zeiten, als die deutsche Bevölkerung aus ihrer Heimat auf menschenunwürdige vertrieben worden ist, gab es den kurzfristigen „Online- Abruf“ zum Geschehen wie heute NICHT!
Die Menschen, die solche Aussagen machen wie „sie wollten es doch so“, sollten sich einfach nur schämen. Ich bin entsetzt.