Wehret den Anfängen? Und am Anfang war der Fenstersturz …

Auch wenn man diese Nachrichten, die uns Tag für Tag ereilen, einfach nur ausblenden möchte, so einfach geht es eben nicht. Alles Panik oder was?

Angesichts der sich hochschaukelnden Prognosen zu einem möglicherweise bevorstehenden Krieg, habe ich nochmal in meinen Beiträgen gestöbert. Ich versuche ja, zumeist einen historischen Bezug zum aktuellen Weltgeschehen aufzubauen.

Ich mag keine Prognosen abgeben, Wer kann das auch schon? Außer denen vielleicht, die das gesamte „Szenario“ ins Leben gerufen haben und es nun mit Elan betreuen.

Vor wenigen Tagen hatte ich folgendes Zitat in die „Runde geworfen“: „Die Geschichte ist ein grenzenlose Frühwarnsystem, das niemand ernst nimmt.“

Ja, da ist was dran.

Ein treuer Leser meiner Seite erwähnte dazu: „Obwohl jeder den Spruch kennt“ Wehret den Anfängen“ Aber was, wer, kennt schon Geschichte? „Wehret den Anfängen!“? Über diese Bedeutung, darüber wird in der Schule ja auch nicht gesprochen.“

Wie wahr! Dazu ist mir folgende Antwort eingefallen: :

„Weil immer nur die Zeit ab 1933 hoch und runter gepredigt wird. Würden die Menschen viel weiter in unserer deutschen Geschichte zurückgehen, wüssten sie, was es mit diesen Anfängen tatsächlich auf sich hat. Aber man lässt die Menschen lieber mit einer von den Siegern geschriebenen Geschichte weiter im Dunklen irren. Und so tapsen sie von einer Fälschung in die nächste, deren Herrschaft darüber den Medien obliegt. Über die Vermittlung der falschen Geschichte wurde dann derart viel Hass und Hetze unter die Völker gestreut (propagiert), dass sich ganze Völker bis heute noch hassen. Erfundenes wurde fest installiert, den Menschen die Lügen als Wahrheit suggeriert, und zehnmal gesagt wird es dann auch geglaubt. Es sei denn, man ist bereit,, Bücher geschrieben und veröffentlicht vor dem Beginn des 20. Jahrhunderts zur Hand zu nehmen. Dort wurde vieles auch nicht in seiner Vollständigkeit überliefert, aber in Teilen darf und kann man sich ein Bild darüber machen, was sich in unserer deutschen Geschichte vor vielen Jahren abgespielt hat. Um zu begreifen. Aber das muss man wollen! Und diejenigen,,die das wollen, wissen, was es tatsächlich mit „wehret den Anfängen“ auf sich hat.

Nun habe ich nochmal in meinen Beiträgen gestöbert und bin über folgenden Artikel gestolpert:: „Und am Anfang war der Fenstersturz…“

Hier nur einen Auszug. Den gesamten Beitrag dazu findet ihr wie gewohnt im Kommentar.

Und am Anfang war der Fenstersturz…

Wer hat Schuld am Krieg? Finden wir es heraus, denn nichts ist leichter als das…

Dieses Deutschland – aus allen Ecken und Enden tönt es wieder: Und wieder Deutschland. Haben die Leute nichts gelernt? Warum gerade wieder Deutschland? Schon wieder die Deutschen!

Welches Deutschland ist gemeint? Ist es das Deutschland, dass seit jeher mit der Schuld an Kriegen behaftet wird?

Auch 1914 kannte das deutsche Volk kein Verzagen. Es war erfüllt von dem Vertrauen auf seine Kraft und Führung und Überzeugung, dass dieser Krieg von den Gegnern lange vorbereitet und aufgezwungen worden war. Aber wer will davon schon was wissen? Was damals war…

Dank einer suggestiv, einhämmernden Werbesprache, kullert das Unwissen voran und entwickelt sich zu einer mächtigen Kugel, die alles Wissende gnadenlos überrollt.

Gestern musste ich wieder so einen Kommentar lesen – es betraf die von Alliierten zerstörte Stadt Pirmasens – „Auch das war Adolfs Werk“, heißt es. Dieses anerzogene Unwissen der Menschen ist oft so gruselig, und doch ist es das beherrschende „Element“ in dieser Gesellschaft.

Kein Wunder: Denn Die Verunglimpfung der bösen Deutschen zieht sich über sämtliche Ebenen wie Literatur, Filme und öffentliche Lehranstalten. Ich erinnere mich an den Streifen „Indiana Jones“, wo die schlechten Absichten der bösen Nazideutschen in kaum einer Szene ausgelassen worden sind. Der Schuldkult darf keine Unterbrechung erfahren! Daher bediente sich der jüdische Regisseur Steven Spielberg jeglicher Mittel (Wappen, Fahnen, Zeichen, Plakate), die immer und immer wieder aufklappten, Szenen, die dem Zuschauer tief ins Unterbewusstsein eingespielt wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die Sieger auch nachträglich mittels Bild, Ton und Schrift beweisen wie ausschließlich edel und gut sie im Gegensatz zu den Verlierern, den bösen und schlechten Deutschen, waren. „Indiana Jones“ war jetzt nur ein Beispiel. Denn es gibt hundertfach Filme von erfundenen „Dokumentationen“ bis zu Kriegs- und Polit-Schnulzen nach der Devise: „In bunten Bildern weniger Klarheit, viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit“. Wie solche Greuelfilme gemacht werden, dazu an anderer Stelle mal mehr.

So erinnern wir uns an Guido Knopps Missbrauch des „historischen Dokumentarfilms“…..

Die Kriegsschuld muss nicht neu erfunden werden, nur weiter fortgeführt. Und ich sehe, wenn auch noch verschwommen, es bereits vor mir: Die Mehrheit eines bestimmten Volkes schlägt sich auf die Brust, hält beschämt den Mund und wird seinen Schuldkult fortführen.

——

Hier im Kommentar gehts weiter. Der vollständige Beitrag:


Hinterlasse einen Kommentar