(Im Kommentar findet ihr noch Beiträge zu einem „Krieg unter Brüdern“ und über das Los der Urvölker – von Menschen mit einer unverfälschten Verbundenheit zur Natur.)
Zuerst zerstörten sie die Stämme, dann die Sippen und dann die Familien, denn sie wissen genau, dass der Alleinige gegenüber den Hinterhältigen wehrlos ist.
„Unsere Vorfahren haben so viel ertragen, um unsere Lebensweise zu erhalten. Wir sind hier, weil sie durch alles nie aufgegeben haben. Ihre Opfer verlangen unsere Anerkennung.
Triff heute die Wahl, so zu leben, dass sie und ihre Opfer ehren. Wenn du aufgeben willst, erinnere dich an die gleiche Größe, die in ihnen war, auch wenn wir sie noch nicht entdeckt haben.
Unsere Vorfahren lebten nicht für sich, sondern für die sieben Generationen, die vor uns liegen. Lasst uns in demselben Geist wandeln. Du kannst nicht aufgeben, weil du das Fundament für diejenigen legst, die nach uns gehen werden.

Wir haben Wurzeln. Erinnern wir uns an sie und finden zu ihnen zurück.“
Man kann nicht oft genug darauf verweisen.
Die Urvölker / Völker mit dem Glauben an die Natur sind anderen Wesen auch verhasst, weil sie über ein enormes Wissen verfügen, dass einzig und allein nur aus der Verbundenheit mit der Natur herrührt. Das war der Grund, warum man sie bis aufs Blut bekämpft hat, das ist der Grund, dass auch in der Gegenwart Naturdenkmäler auf gewisse Gruppen verstörend wirken. Wie wild fuchteln dann deren suspekten Mitglieder umher, aufgescheucht darüber, dass man ihre Macht untergräbt. Dann missbrauchen sie diese, immer und immer wieder – schließlich schaffen sie mächtige Areale an Verboten, verbunden mit drastischen Strafen, streuen Fehlinformationen unter die Völker, verbreiten Lügen, schaffen Chaos, und tun alles dafür, dass Völker einen tiefsitzenden Hass untereinander entwickeln.

Das alles, nimmt erst ein Ende, wenn ein Gros der Menschen diese Machenschaften durchschauen kann und begreift.
Da gibt es ja dieses alte Indianersprichwort, das besagt, dass etwas nur so lange lebt, wie die letzte Person, die sich daran erinnert.


„Mein Volk vertraut der Erinnerung über die Geschichte. Die Erinnerung ist wie Feuer strahlend und unveränderlich, während die Geschichte nur denen dient, die sie kontrollieren wollen, denen, die die Flamme der Erinnerung auslöschen, um das gefährliche Feuer der Wahrheit zu löschen. Vorsicht vor diesen Männern, denn sie sind selbst gefährlich und unklug. Ihre falsche Geschichte ist geschrieben im Blut derer, die sich erinnern könnten und derer, die die Wahrheit suchen“ – sagt Floyd ‚Red Crow‘ Westerman (Dakota Sioux) Schauspieler, Aktivist und Sänger.
Alle Verträge, die mit Red Cloud abgeschlossen wurden, wurden damals gebrochen. Durch das Abschlachten der Bisons wurde ihnen die Lebensgrundlage entzogen. Das war Völkermord.
Als die europäischen Abenteurer im 15. Jahrhundert eintrafen, schätzen Wissenschaftler, dass bereits mehr als 50 Millionen Menschen in Amerika lebten. Davon lebten etwa 10 Millionen in der Region, die später die Vereinigten Staaten werden sollte.


Mit der Zeit drängten diese Migranten und ihre Nachkommen nach Süden und Osten und passten sich an, wie sie gingen. Mit diesen Neuankömmlingen kamen Jahrhunderte des Konflikts und der Anpassung zwischen alten und neuen Weltgesellschaften. Heute machen Indianer etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung der Vereinigten Staaten aus, von denen viele weiterhin stolz auf ihre Vorfahren sind – praktizieren immer noch Musik, Kunst und Zeremonien, die vor vielen Jahren stattgefunden haben.
Wenn auch kaum wahrnehmbar: Überall auf dieser Welt weht nach wie vor der Geist der heidnischen Himmelsbewohner und ihr Götterglaube. Und so darf man hin und wieder darauf aufmerksam machen, dass Teile der germanischen Stämme Angeln, Jüten und Sachsen und später Nachkömmlinge der Nordgermanen England besiedelten und diese wiederum als Angelsachsen die halbe Welt – genau betrachtet, herrscht demzufolge ein Bruderkrieg.
Das Urbare – ausgelöscht?
Vielleicht sollten wir, einfach wieder mehr Bücher lesen, uns wieder Briefe schreiben, Karten basteln und mit Glückwünschen darauf versehen. Vielleicht sollten wir uns wieder an bekannten Plätzen treffen, immer zu bestimmten Zeiten, so wie früher. Vielleicht sollten wir einfach wieder eine Land- oder Straßenkarte in die Hand nehmen, um den Weg zu finden. Vielleicht auch die Menschen ansprechen, um sie nach dem Weg zu fragen. Vielleicht sollten wir Holz sammeln, um unsere Wohnungen zu heizen, vielleicht sollten wir die Kraft des Wassers nutzen, um in unseren Häusern Licht zu machen, vielleicht sollten wir unsere Lebensmittel wieder selbst anbauen, vielleicht sollten wir uns austauschen, um aus dem Wissen des anderen zu schöpfen.


Vielleicht sollten wir einfach wieder wir selbst sein, und nicht weiter einem vorinstallierten Wahn folgen. Denn dieser lässt sich auslöschen, doch nicht das natürliche Wesen in uns.
Klingt anstrengend und wenig fortschrittlich?
Dann sollten wir überlegen, was Fortschritt ist, und was dieser vermeintliche Fortschritt mit uns gemacht hat, im Zuge einer schleichenden medialen Verdummung.