Von Indianern und Herrnhuter Missionaren

Natürlicherweise kann ein Staat, welcher sich für den von Gott berechtigten alleinigen Weltstaat hält oder ausgibt, alle anderen neben sich nicht dulden; sie erscheinen ihm als Anmaßung, und wenn er sich in jener Eigenschaft behaupten will, so muss er sie erobern. Das hat denn der Jesuitenorden auch getan, aber mit unsichtbaren Waffen. Bei den heidnischen Völkerschaften in Asien und Amerika breitete er seine Herrschaft unablässig durch Missionen aus.

(den gesamten Beitrag dazu findet ihr Kommentar).

Ich möchte jetzt noch einmal auf die Indianer und ihre Herkunft zurückkommen. Da dies jedoch ein sehr umfangreiches Kapitel ist, werde ich über die nächsten Tage immer wieder mal einen Beitrag hinzufügen.

Wir sollten uns bewusst darüber sein, dass diese Geschichte auch unsere Geschichte ist.

Alle Freunde der Herrnhuter Sterne müssen nun ganz tapfer sein! Wer kennt sie nicht, die hübschen Sterne, welche zur Weihnachtszeit zahlreiche Fenster und Torbögen schmücken. Die Herrnhuter Sterne sind die Sterne der Lausitz.

Doch was hat das nun mit den Indianern zu tun? Nun ihre Missionare (Herrnhuter Missionare) wollten einst Sklaven den christlichen Gott nahebringen. Und waren tief verstrickt in das System der Ausbeutung.

Die Herrnhuter Brüdergemeine, auch Moravian Church genannt, war und ist eine internationale Kirche mit starker Missionsarbeit, besonders in Nordamerika. Die Brüdergemeine hatte eine bedeutende Mission unter Indianern, oft auch als „Moravian Indians“ bezeichnet. Diese Missionare, wie David Zeisberger, lernten die Sprachen und Kulturen der indigenen Völker und gründeten Siedlungen wie Salem, Bethlehem oder Gnadenhütten, in denen die Indianer lebten und sich dem Gottesdienst widmeten.

Aber es waren nicht nur Herrnhuter Misssonare unterwegs.

Wenn also der Mainstram titelt, die Weißen haben die Ausrottung vorangetrieben.. muss man mehrere Aspekte mit einfließen lassen. Dazu gehören unter anderem das Wissen darüber, dass das Heidentum zu dieser Zeit auf der ganzen Welt noch weit ausgeprägt war. Und keiner dieser Heiden hatte vermutlich die Absicht sich selbst zum Christentum bekehren zu lassen.

Und daraus resultiert das Wissen über Organisationen und Missionarseinrichtungen die eigens dafür geschaffen wurden ein Urvolk von seinen Wurzeln zu trennen, um Macht über sie zu bekommen.

Sicher, sie kamen aus Europa, aber sie handelten im Auftrag: Missionare, Jesuiten, Puritaner und Herrnhuter.

Auszug aus Meiyers Konversationslexikon: An der Bekehrung der Indianer haben spanische Missionäre in Florida, französische Jesuiten in Kanada, englische Puritaner in Neuengland und deutsche Herrnhuter in Pennsylvanien seit langer Zeit gearbeitet, und gegenwärtig (1896) bestehen in den Vereinigten Staaten 75, in Kanada 53 protestantische Missionsstationen, welche zusammen aber nur 16,338 Christen um sich versammeln konnten.

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Falsch ist die Annahme von den sogenannten „Weißen“. Dazu wurden die Indianer von den eben Genannten (Jesuiten… u.s.w. ) auch gerne abfällig als „Rothäute“ bezeichnet. Doch die Indianer haben gar keine rote Haut, ihre Hautfarbe unterscheidet sich kaum von anderen Siedlern /Zu und Einwanderen. Es sind indigene Völker mit heller Haut und zumeist blauen Augen. So zum Beispiel die Mandanen aus dem Stamm der Sioux. Die Stämme haben sich weltweit verteilt. (siehe auch Beitrag im Kommentar. zu dem Volk der Hunza).

Im nächsten Teil, dann dazu etwas ausführlicher.

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Ihr glaubt, es war einmal?

Von wegen… diese „Missionare“ weilen stets unter uns. Eigentlich waren sie nie weg. Natürlich schlendern sie heute nicht mehr in Kutten umher wie dazumal, doch haben sie diese ohnehin gewechselt, je nach Bedarf…

Glaubt man wirklich, die „Jesuiten“ „Puritaner“ oder auch „Herrnhuter“ gehen geradlinig vor? Man erkenne sie auf den ersten Blick? Was wären das dann für Jesuiten?

Raum-Zeit, Irrtum des Okzident“, Verlust der Mitte“, Serum und Penicillin als Karikatur des Lebenselixiers“. Sie durchforsten alle Ebenen, und möchten sie beherrschen.

Schauen wir uns um: Statt sich nun diese „Macher“ und Bestimmenden“, die „(Aus) Erwählten“ einer sauberen, natürlichen und weisheitsgemäßen Energie widmen, setzen sie auf Energie, die technologisch, schmutzig und vergiftet ist. Auch das passiert nicht zufällig. Denn dahinter verbergen sich gleich mehrere Absichten.

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Info zur Herrnhuter Brüdergemeinde

Nach ihrem post-migrantischen spirituellen und administrativen Zentrum in Herrnhut (Oberlausitz), gegründet von Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700-1760), wurde die Gruppe Herrnhuter Brüdergemeine genannt. Dorthin floh 1726 aus einem Karpatendorf eine Familie Zeisberger mit drei Söhnen. Zehn Jahre später wanderten die Eltern mit anderen Mitgliedern der Brüdergemeine nach Georgia aus, ließen jedoch David Zeisberger (1721-1808) zurück. Auf eigene Faust zog er bald nach und wurde bis 1745 zum Missionar ausgebildet. Auch seine Geschwister arbeiteten als Missionare, in Südindien (Tranquebar) und in Surinam. David Zeisberger baute unter anderem zwei Missionsorte im Ohio-Tal mit auf, Schönbrunn und Gnadenhütten.


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