Amerika und seine Kriege – Sind ihnen gar die Schafspelze ausgegangen?

Es fällt schon verdammt schwer, dieses in der Geschichte auf Blut „installierte“ Land „USA“ mit seinen „Machern“, „Unterstützern“, „Senatoren“…, und anderen Figuren zu respektieren, betrachtet man den kriegerischen Verlauf.., Hier agieren Mächtige, gesteuert von Leuten mit einer noch größeren Macht.

Seit Gründung der USA im Jahre 1776 gab es nur 2 Jahre, in denen die USA keinen Krieg geführt haben. Mal davon abgesehen, dass die USA in ihrer Geschichte auch nur einmal angegriffen wurden!

Das Jahr 2025: Der Deutsche guckt wie so oft, dumm aus Wäsche. Belogen, betrogen, ausgelaugt und ruiniert… Rechnung vordiktiert!

Es brodelt an Ecken und Enden, die Welt brennt und Europa steht wie so oft in der Geschichte wieder einmal am Abgrund. Ich gebe hier keinesfalls Prognosen ab. Wer kann das auch schon?

Wir ahnen, was kommt, aber wie es sich anfühlt, das wissen wir nicht.

Man will sich auch nicht ständig wiederholen in seinen Gedankengängen. Insgeheim hätte ich mir gewünscht, es wäre bei den Gedanken geblieben., die man sich so in seinem stillen Kämmerlein macht. Dass es nun fast noch arger zugehen wird als gedacht, – ja im Stillen, seien wir mal ehrlich, haben wir es vermutlich geahnt.

Aber was hilft all das Jammern und Klagen. Zahlreiche Verbrechen am deutschen Volk (unter vielen anderen, vor allem auch die völkerrechtswidrige und menschenrechtsverletzende Vertreibung nach 1945) sind immer noch nicht geklärt, nie wurden sie aufgearbeitet, wohl aber unter „den Tisch gekehrt“.

Ad hoc fiel mir heute Morgen, angesichts der Nachrichtenflut zur aktuellen Weltlage, ein Artikel aus einem Bericht aus dem Jahr 1946 ein. Dort liest man, wie Amerikaner die Kriegsführung ihres Landes einschätzen.

Der Autor Edgar L. Jones, der in den letzten Jahren des Pazifikkrieges als Veteran und Reporter für das Magazin „The Atlantik Monthly“ tätig war, hat es wie folgt beschrieben. (Die Übersetzung ist etwas holprig, weil ich nur über Umwege zum Artikel gelangt bin).

Aus dem Bericht von 1946:

„Wir halten uns für edler und anständiger als andere Völker und daher in einer besseren Position, zu entscheiden, was in der Welt richtig und falsch ist. Was für einen glauben Zivilisten ist es, dass wir im Krieg gekämpft haben? … Als Sieger haben wir das Privileg, zu entscheiden.“ Je härter die Kämpfe, desto weniger Raum für Anstand…“

Was für einen Krieg glauben die Zivilisten überhaupt, dass wir geführt haben?“ Wir erschossen Gefangene kaltblütig, zerstörten Krankenhäuser, beschossen Rettungsboote, töteten oder misshandelten feindliche Zivilisten, töteten die Verwundeten des Feindes den Garaus, kämpften die Sterbenden zusammen mit den Toten in einem Loch und kochen im Pazifik das Fleisch von feindlichen Schädeln, um daraus Tischdekorationen für die Liebsten auszuwählen oder ihre Knochen in Brieföffner zu schnitzen.‘

Und haben unsere Phosphorbombenwürfe und unsere Morde an der Zivilbevölkerung mit dem Abwurf von Atombomben auf zwei beinahe unverteidigte Städte gekrönt.“

Und weiter schreibt er:

„Als Sieger haben wir uns das Recht angemaßt, unsere Feinde für ihre Kriegsverbrechen vor Gericht zu ziehen; aber wir sollten Realisten genug sein zu begreifen , dass wir in einem Dutzend Anklagepunkten für schuldig erklärt würden, wen man uns wegen Bruchs der Kriegsgesetze vor Gericht stellte. Wir haben einen ehrlosen Krieg geführt, den die Moral stand im Denken des kämpfenden Soldaten an erster Stelle. Je härter die Schlacht, umso weniger Raum bleibe für edle Regungen. Und im Pazifikkrieg haben wir die Menschheit den düsteren Grad der Bestialität erreichen sehen.

Die Notwendigkeiten des Krieges haben uns oft zu Dingen gezwungen, die man Verbrechen nennt, und in gewissem Grade mag man die Masse tadeln für jene Form des Wahnsinns, die den Krieg hervorgerufen hat. „

(es handelt sich nur um einen Auszug aus seinem Artikel aus dem Jahr 1946)

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Einige Beiträge, die ich in den vergangenen Jahren zu diesem Thema verfasst habe, findet ihr wie gewohnt im Kommentar.

Unsere Geschichte besser verstehen lernen? Gerne auch in meinem Buch „Das Bernsteinfenster“. Denn Geschichten hinter erlebter Geschichte sind oft aufschlussreicher, als Gelehrtes aus den (Ver)bildungsanstalten.

Schreibt mich einfach an!


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