Kleine unscheinbare Kräuter, aber mit großer Wirkung

Schon interessant, was so alles im eigenen Garten wächst, vor allem dann, wenn man nicht rupft, mäht oder irgendwie anders in das natürliche Geschehen eingreift.

Eben entdeckte ich die Blütenköpfe des Echten Buchweizens.

Das Buchweizen eine positive, gesundheitsfördernde Wirkung auf unseren Körper hat, das ist den meisten unter uns, so glaube ich bekannt. Ich nenne daher nur wenige der guten Eigenschaften

Gesunde Blutgefäße, sinkender Blutdruck!

Im Buchweizen steckt das wertvolle Rutin, eine Substanz mit vielfältigen Wirkungen. So hilft es gegen Krampfadern und Hämorrhoiden.

Perfekt also für Leutchen, die unter verhärteten Arterien leiden. Rutin stärkt bekanntlich die Blutgefäßwände und so auch die Kapillarwände – Krampfadern und Hämorrhoiden wird vorgebeugt.

Das ist noch längst nicht alles.

Dieser so hübsch blühende Buchweizen liefert einerseits Ballaststoffe und andererseits große Mengen an Lezithin.

Lezithin ist ein wichtiger Nährstoff für Leberzellen. Fehlt Lezithin in der Nahrung, dann arbeiten Leberzellen nicht mehr mit voller Kraft und können ihrer Hauptaufgabe, der Entgiftung des Körpers, nicht mehr ordnungsgemäß nachkommen. Somit unterstützt das Kräutlein auch die Leber, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Gekeimter Buchweizen kann die Hirnaktivität steigern. Man vermutet, dass der regelmäßige Verzehr von lezithinhaltigen Nahrungsmitteln möglicherweise vorbeugend gegen Angstgefühle, Depressionen und mentale Erschöpfung helfen sowie die geistigen Fähigkeiten verbessern könne.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Echter Buchweizen, sowohl die Blüten als auch die Blätter, werden in der Naturheilkunde zur Behandlung von Gefäß- und Venenproblemen sowie zur Unterstützung der Durchblutung eingesetzt. In der Küche finden die Samen, oft zu Mehl verarbeitet, Verwendung für Pfannkuchen, Brei oder als Beilage.

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Ach ja, und das Kraut /die Pflanze mit dem lustigen Namen, dass ich gestern erwähnte, nennt sich Ferkelkraut. Und wer hätte das gedacht? Auch das Ferkelkraut hat so einiges zu bieten

Aber Vorsicht! Während das Ferkelkraut eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Kaninchen und Hasen ist, kann es bei Pferden zu neurologischen Schäden führen.

Und für uns Menschlein? Die jungen Blätter können wir roh in Salaten oder gekocht als Gemüse essen Die Wurzeln können getrocknet, geröstet und als Kaffeeersatz verwendet werden.

Tee oder Kräuterpräparate aus Ferkelkraut können die Atemwege beruhigen. Es wurde traditionell bei Atemwegsbeschwerden, insbesondere zur Linderung von Husten und Schleimhusten, verwendet. Es schmeckt recht bitter, also noch bitterer als Löwenzahn.

Die anderen Kräutlein waren Schafgarbe, Sumpf-Schafgarbe, Beifuß und Schnittlauch. Kleine unscheinbare Kräuter, aber mit großer Wirkung.


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