Eigentlich wollten wir am vergangenen Wochenende noch eine „Runde“ mit Bert drehen, aber wie das immer so ist, es kam was dazwischen. Bert musste ohnehin die Bremsbeläge vorne neu haben, Quellwasser haben wir noch genug,. Dafür mussten wir also nicht los, und überhaupt gab es im Haus noch jede Menge zu tun. Da lagen noch die Äpfel herum, die mir meine Freundin vorgestern „rumbrachte,


die da riefen: „Wir sind allesamt reif für den Apfelmus“, die Brombeeren wollten gepflückt werden, die Brennnesselsamen abgestriffen, die Tomaten gepflückt und die Bohnen aus der ersten Ernte gekocht sein. Also nüscht wie ran an die Arbeit!


Nebenbei noch ein paar Kapuziner-,Blüten – und Blätter in Alkohol und Öl getränkt, andere zum Garnieren beiseite gelegt.


Das Kräuterbuffet kann sich über Zuwachs nicht beklagen.
Tief unten in der Erde schlummert übrigens der Spitzwegerich in Honig (fermentiert), und das schon seit mehr als 6 Wochen.
Ach ja, bevor ich vergesse darüber zu erzählen, also über die Entdeckung bei uns unterm Gartentisch, dank der Frage meiner Freundin, ob wir denn mal die Flora App befragen sollten, was da wohl so wächst. Und siehe da, es ist Gemüse Portulak. Und wer hätte gedacht, dass diese Pflanze so viele wertvolle Inhaltsstoffe bewahrt?



Das konnte ich über Portulak finden.
Die Pflanze ist antibakteriell, harntreibend und fiebersenkend. Die Blätter sind eine Quelle für Omega 3-Fettsäuren, die für die Verhindeurng von Herzinfarkte und die Stärkung des Immunsystems von Bedeutung ist.
Der frische Saft wird zur Behandlung von Husten und Wunden verwendet.
Die Blätter werden als Wickel bei Verbrennungen aufgetragen.
Ein Tee aus Blättern wird zur Behandlung von Kopf- und Bauchschmerzen verwendet.
Blätter und Stängel kann man roh oder gekocht essen. Das Saatgut kann zu Pulver vermahlen und mit Getreide gemischt. Die Asche verbrannter Pflanzen wird als Salzersatz verwendet.
Ja, ja,, die Natur hält alles für uns bereit, wir müssen nur mit offenen Augen durch ihre Reviere streifen.




Die herrlich leuchtenden Blüten von Ringelblume, Blutweiderich und der Kapuzinerkresse (auf einem der Bilder) sind allesamt lecker und köstlich.

Zu Beinwell, Blutweiderich, Brennnessel, Wegerich, Ringelblume, Kapuzinerkresse und v. a. m., findet ihr noch allerlei Interessantes in den Beiträgen im Kommentar.

